Samstag, 23. Mai 2015

Zitronen-Cupcakes mit Mascarpone-Quark-Topping


Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern und ich renne durch unseren vier Wände, um alle sieben Sachen für unseren bevorstehenden Polterabend zu packen. So langsam frage ich mich wirklich, warum die Zeit in den letzten Monaten so schnell vergangen ist. Wir feiern Polterabend! Hat mich meine bessere Hälfte nicht gerade erst gefragt, ob ich ihn heiraten möchte? Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf diesen Abend, auch wenn ich dem Teil mit dem Auffegen der Scherben noch ein bisschen skeptisch gegenüberstehe. Wollte ich nicht eigentlich meine schönen blauen Pumps anziehen? Ist vielleicht doch etwas unpraktisch vor lauter Porzellanteilchen... nun. Auf jeden Fall scheint das Wetter heute definitiv auf unserer Seite zu sein. Zu diesem herrlichen Sonnenschein passen heute auch die sonnig-gelben Leckereien in diesem Post. Denn heute Abend gibt es zum Dessert fluffige Zitronen-Cupcakes mit einem kalorienreichen Mascarpone-Quark-Topping. Man gönnt sich ja sonst nichts.


Unsere Polterabend-Cupcakes passen übrigens auch perfekt zu der gelben Dekoration unserer Partylocation. Hups, da ist sie wieder! Diese kleine Detailverliebtheit... Da ist es ja auch nur logisch, dass ich für die Blogfotos noch mal Zitronen kaufen gegangen bin. Wie hättet ihr sonst erahnen sollen, dass da auch tatsächlich Zitronen drinnen stecken? Für etwa 12 Cupcakes benötigt ihr neben den passenden Papierförmchen folgende Zutaten.


Heizt den Ofen auf 180°C vor. Wascht die Zitronen gründlich und reibt die Zitronenschale ab. Gebt sie gemeinsam mit dem Zucker und der Margarine in eine Schüssel und schlagt die Masse cremig. Anschließend gebt ihr die Eier hinzu und verrührt alles gut. Danach rührt ihr noch das Mehl und das Backpulver unter. Sollte der Teig etwas zu zäh wirken, könnt ihr noch etwas Zitronensaft hinzugeben. Verteilt den Teig auf die Papierförmchen und backt eure Cupcakes etwa 20 Minuten im Ofen, bis sie schön gelb-braun gebacken sind. Anschließend lasst ihr die Küchlein gut abkühlen.


In der Zwischenzeit bereitet ihr das Topping vor. Dafür verrührt ihr Mascarpone, Quark, Puderzucker und Lebensmittelfarbe miteinander und gebt die Masse anschließend in einen Spritzbeutel mit großer Tüller. Verteilt die Creme auf den Cupcakes und schon sind die fruchtig-süßen Köstlichkeiten fertig!



Für heute Abend habe ich für die kleinen Cupcakes noch kleine Wimpelchen gebastelt, die ich glatt bei meiner kleinen Fotosession vergessen habe. Asche auf mein Haupt. Ich glaube, sie wären neben den kleinen Gänseblümchen sowieso gnadenlos verblasst. Hihi!

So. Auf in ein wunderschönes langes Pfingstwochenende! Lasst es euch gut gehen und genießt die freie Zeit in vollen Zügen.


Sonntag, 17. Mai 2015

Zum Schlemmen und Genießen: Sommerliche Erdbeer-Eis-Gugl mit Vanille


Während draußen die Sonne scheint und ich auf die letzten recht entspannten Tage zurück schaue, muss ich doch unwillkürlich auf das schauen, was momentan vor mir liegt. Jeden Tag bin ich damit beschäftigt, meine Masterarbeit voranzubringen und auch wenn ich die Dinge mache, die mich glücklich stimmen, so bleibt gerade dieser Gedanke immer in meinem Kopf. Entspannen kann ich wohl wirklich erst wieder, wenn ich die letzten Worte aufs Papier gebracht habe. Bis dahin nutze ich jede Gelegenheit, um meinen Kopf freizubekommen, um wieder mit neuem Tatendrang an die Arbeit zu gehen. Dazu gehört eindeutig das Herumwerkeln in der Küche und - mit Blick auf meinen Blog - auch das Fotografieren der kleinen Köstlichkeiten. Heute konnte ich mich somit auch kaum entscheiden, welche der Fotos einen Weg zu euch finden. Mir sei also mal wieder eine kleine Bilderflut verziehen. Dafür habe ich euch etwas mitgebracht, was euch die warme Sommerzeit versüßen wird: Erdbeer-Eis-Gugl mit Vanille!


Da ich keine glückliche Besitzerin einer Eismaschine bin, mache ich eigentlich nie allzu große Experimente zur Sommerzeit. Dennoch kann ich nicht anders und zaubere wenigstens aus einfachen Zutaten unser selbstgemachtes Eis - natürlich nur mit einer großen Portion Früchte! Und da die Erdbeersaison so langsam richtig losgeht, sind auch diese Früchtchen heute wieder der Star meines Rezeptes. Für insgesamt 36 Mini-Gugl benötigt ihr neben einer passenden Form auch folgende Zuaten.


Zunächst wascht ihr die Erdbeeren und entfernt das Grün. Schneidet sie in kleine Stücke und gebt sie gemeinsam mit dem Joghurt, den Vanillinzucker, Honig und dem Mark der Vanilleschoten in einen Mixer und püriert alles zu einer feinen Masse. Solltet ihr einen Pürierstab verwenden, dann zerkleinert die Erdbeeren zunächst ohne die restlichen Zutaten und rührt sie erst danach unter den Joghurt. Sobald eure Erdbeer-Joghurt-Masse fertig ist, verteilt ihr sie gleichmäßig auf die Mini-Gugl-Form und stellt sie über Nacht in den Gefrierschrank. 


Wollt ihr am nächsten Tag euer selbstgemachtes Eis genießen, dann löst die kleinen Gugl aus der Form und lasst sie zunächst etwas antauen. Gemeinsam mit frisch geschlagener Sahne schmecken die Erdbeer-Eis-Gugl dann einfach zum Schmelzen gut! Große Naschkatzen besorgen sich dann noch ein paar Schokostreusel und lassen es sich so richtig gut gehen...



Ich hoffe, euch sind auf meinen Fotos auch die wunderschönen Schneebälle aufgefallen! Omi sei Dank, fiel es mir in dieser Woche also gar nicht so schwer, die perfekte Dekoration zu finden. Schnee und Eis passen doch einfach wunderbar zusammen, nicht wahr?


Die kleinen Holzlöffel habe ich übrigens in einem hübschen kleinen Laden hier in Berlin-Friedrichshain entdeckt. Auf der Suche nach einer hübschen neuen Greengate-Tasse für unsere liebste Nachbarin, sind mein Liebster und ich durch einige Dekogeschäfte gewandert und entdeckten dabei den kleinen Shop "Kilda". Die gesuchten Tassen haben wir zwar nicht gefunden, dafür aber herrliche Artikel von Bloomingville und Co. und natürlich die Holzlöffel. Wie einfach man mich doch glücklich machen kann, nicht wahr? 


Habt ihr noch weitere Eisrezepte für mich, die ich ohne Eismaschine zaubern kann? Dann immer her damit! Ich genieße jetzt noch den herrlichen Sonntag.

Lasst es euch gut gehen!


Freitag, 8. Mai 2015

DIY: Body Scrub mit Limette und feiner Lesestoff für selbstgemachte Naturkosmetik


Wenn eine verrückte Woche hinter einem liegt, gibt es doch nichts Schöneres, als es sich am Wochenende so richtig gut gehen zu lassen und selbst zu belohnen. Gerade jetzt, wo so langsam aber sicher dem allgemeinen "Zwiebellook" Lebewohl gesagt wird und die Haut wieder mehr frische Luft abbekommt, probiere ich schon gerne Mal neue Dinge aus, um diese zu pflegen. Besonders freue ich mich dann, wenn es simple und natürliche Alternativen zu herkömmlichen Drogerieprodukten gibt, die man bequem zu Hause selbst zaubern kann. Eine meiner Lieblinge ist da eindeutig ein selbstgemachter Body Scrub. Bereits im letzten Jahr war auf dem Limango-Blog mein Rezept für schöne geschmeidige Haut zu lesen. Und da ich jedes Jahr aufs Neue dieses Schätzchen für mich selbst oder auch für liebe Freundinnen als Geschenk zusammen mixe, dachte ich mir, dass ich auch euch diese Idee nicht länger vorenthalten kann. 


Um selbst ein Gläschen von dem Body Scrub zuzubereiten, gebt ihr 250 g grobes Meersalz in eine Schüssel und vermengt diese mit etwa 6 bis 8 Esslöffeln Olivenöl, bis die Masse beim Umrühren so richtig schön schmatzt. Anschließend nehmt ihr 2 Limetten zur Hand, spült diese mit heißem Wasser ab und entfernt dann die Schale mit einem scharfen Messer. Danach schneidet ihr die Schale in kleine Stücke und gebt sie zu dem Meersalz-Öl-Gemisch. Anschließend könnt ihr noch etwas Limettensaft mit zu dem selbstgemachten Körper-Peeling geben, sodass der frische Duft der Limette noch mehr verstärkt wird. Sobald ihr alle Zutaten gut miteinander vermengt habt, füllt ihr die Masse in ein verschließbares Glas. Mit einem Bändchen verziert, eignet es sich nun auch wunderbar zum Verschenken. Vielleicht fehlt euch ja noch eine kleine Aufmerksamkeit zum bevorstehenden Muttertag?


Wenn ihr den Body Scrub anwenden wollt, dann rührt ihr die Masse vorher gut um, da sich das Öl immer ein wenig am Boden des Gefäßes absetzt. Anschließend verteilt ihr den Body Srub auf der feuchten Haut, verreibt ihn gut und spült ihn anschließend gründlich mit klarem warmen Wasser ab. Schon ist die Haut schön weich und duftet sommerlich frisch. Hach, ich liebe diesen Duft! Ihr könnt euch vorstellen, wie wunderbar das gesamte Wohnzimmer gerochen hat, als ich diese Idee auf den Fotos für euch verewigt habe...

Falls ihr jetzt schon auf den Geschmack gekommen seid und künftig vielleicht noch andere kosmetische Produkte mit natürlichen Zutaten selber herstellen möchtet, dann habe ich heute auch noch einen kleinen Lesetipp für euch. Tatsächlich bin ich bei Büchern, die sich rund um das Selbermachen von kosmetischen Produkten handeln, zunächst immer etwas skeptisch. Denn meist werden da ausschließlich Zutaten verwendet, die man nur schwer im normalen Handel finden kann. "Natürlich schön: Naturkosmetik leicht gemacht"* von Christina Kraus ist da schon ein Schätzchen, was man getrost weiterempfehlen kann. Denn nachdem man in dem Buch zunächst erstmal über ein paar besondere Zutaten informiert wird und sich den ein oder anderen Tipp zum Selbermachen eingeholt hat, lassen sich auf den Rest der Seiten wunderschöne Rezepte für die unterschiedlichsten Naturkosmetika finden. Von Gesichtsmasken, Fußbädern, Lippenbalsam über Peeling bis hin zur Körperbutter findet man hier eigentlich alles.


Natürlich ist auch nicht in diesem Buch jedes Rezept so einfach umzusetzen wie mein Body Scrub mit Limette. Auch hier findet man ab und an Zutaten, die man durchaus nur in der Apotheke finden kann. Doch wenn man erst einmal Lust bekommen hat, seine Kosmetikprodukte durch selbstgemachte Naturkosmetik zu ersetzen oder vielleicht auch nur zu ergänzen, dann hat zumindest bei mir das Buch schon seine Wirkung gezeigt. Besonders schön finde ich, dass für jede Jahreszeit das passende Rezept vorhanden ist und man sich praktisch immer wieder neu auf die Suche machen kann nach dem richtigen Produkt.  Auch Inspirationen für kleine Geschenke findet man hier auf Anhieb. Außerdem bin ich ein großer Fan von schönen Fotografien, sodass ich mich auch hier nicht satt sehen konnte. Allein das lässt mein Herz ja schon schmelzen.


Na, ist diese kleine DIY-Idee für einen selbstgemachten Body Scrub vielleicht gerade perfekt für euch, um eurer lieben Mama noch schnell ein schönes Geschenk zu zaubern? Meine sei hiermit lieb gegrüßt! Denn ja, auch sie bekommt von mir in diesem Jahr diese kleine Aufmerksamkeit. :)

Habt viel Spaß beim Selbermachen und einen herrlichen Start in das wohlverdiente Wochenende!


* Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise von Blogg dein Buch und dem EMF-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine eigene Meinung zu dem Buch bleibt davon wie immer unberührt.

Sonntag, 3. Mai 2015

Frische Tomaten-Petersilien-Brötchen für den perfekten Start in die Grillsaison


Die Grillsaison ist endlich offiziell eröffnet! Den schönen Maianfang nutzen wir für die ersten saftigen Steaks und Würstchen vom Grill bei lieben Freunden, sodass ich nun am liebsten jeden Abend mit einem wunderschönen Sonnenuntergang im Grünen sitzen möchte. Es geht einfach nichts über gutes Essen, viel Lachen und der guten frischen Luft im Freien. Natürlich überlege ich nun bereits, was ich beim nächsten gemütlichen Grillabend zaubern könnte. Und da es euch bestimmt genauso geht, habe ich euch heute ein kleines feines Rezept für fluffige Tomaten-Petersilien-Brötchen mitgebracht.


Die kleinen Brötchen lassen sich wunderbar am Vormittag vorbereiten und am Abend verspeisen. Mit leckerer selbstgemachter Kräuter- oder Tomatenbutter einfach ein Genuss! Aber so ist das eben mit den hausgemachten Köstlichkeiten: sie schmecken einfach am Besten, nicht wahr? Wenn ihr nun auch schon auf den Geschmack gekommen seid, dann benötigt ihr lediglich folgende Zutaten für etwa acht leckere Brötchen.


Zunächst vermengt ihr Mehl, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel miteinander. Anschließend lass ihr die Butter im Topf zerlaufen und gebt sie mit der Milch und den Eiern in die Schüssel und verknetet alle Zutaten mindestens fünf Minuten lang zu einem glatten Teig. Lasst dann den Teig etwa 1 1/2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Anschließend knetet ihr ihn erneut ein wenig durch. Danach lasst ihr die getrockneten Tomaten gut abtropfen und würfelt sie in kleine Stücke. Wascht die Petersilie, entfernt die Stiele und schneidet sie ebenfalls fein. Vermischt die Tomaten und die Petersilie miteinander und knetet die Masse sorgfältig in den Teig. 


Danach könnt ihr den Teig in acht kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, erneut abdecken und eine weitere halbe Stunde gehen lassen. Dann bestreicht ihr die kleinen Kugeln mit etwas Milch und backt sie bei 230 °C im vorgeheizten Backofen 10 bis 15 Minuten goldbraun. Die fertigen Brötchen lasst ihr letztlich gut abkühlen.



Die getrockneten Tomaten geben den frischen Brötchen einen wirklich perfekten fruchtigen Geschmack. Auf meinen Fotos allerdings waren sie nicht gerade ein appetitlicher Anblick, weshalb ich ein wenig mit frischen Fleischtomaten geschummelt habe. Es sei mir hoffentlich verziehen.


Ich suche nun noch nach einem perfekten Kräuterbutterrezept oder anderen leckeren Aufstrichen, die ich beim nächsten Grillabend für meine kleinen selbstgemachten Tomaten-Petersilien-Brötchen zubereiten kann. Wer gute Tipps für mich hat, lässt es mich gern wissen!

Ich wünsche euch noch einen schönen sonnigen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.


Sonntag, 26. April 2015

Purer Erdbeer-Genuss: Fluffige Streuselküchlein und selbstgemachte Limonade


Wenn meine bessere Hälfte plötzlich bis über beide Wangen strahlt und ein fröhliches Leuchten in seinen Augen aufblitzt, dann kann nur eines passiert sein: Ich habe angekündigt, uns das Wochenende mit ein paar kleinen Erdbeer-Streusel-Küchlein zu versüßen! Das Beste daran: Ich durfte nicht nur einen Berg fruchtig frischer Erdbeeren in den Einkaufswagen laden, sondern auch gern die etwas teureren in den hübschen Holzstiegen, die der Liebste persönlich entdeckt hat. Frau braucht schließlich auch gleich etwas Deko für die leckeren Sonntagsküchlein. Logisch, oder? 


Neben den fluffigen Mini-Erdbeer-Kuchen mit einer ordentlichen Portion Streusel habe ich außerdem aus den restlichen Erdbeeren eine fruchtig-süße Limonade gemacht. Damit können die sommerlichen Tage eindeutig beginnen! Doch bevor ich euch verrate, wie ihr schnell und einfach ebenfalls eine schöne Erdbeer-Limonade zubereiten könnt, gibt es das Rezept für die kleinen Küchlein. Alles, was ihr dafür benötigt, sind folgende Zutaten.


Zunächst bereitet ihr den Teig vor. Dafür verrührt ihr Butter und Zucker zu einer cremigen Masse und gebt anschließend Mehl und Backpulver hinzu. Danach rührt ihr noch das Ei und die Milch hinunter bis ein glatter Teig entsteht. Diesen könnt ihr auf passende Förmchen verteilen. Nun heizt ihr den Ofen auf 180 ° C und bereitet in der Zwischenzeit den Belag für eure kleinen Kuchen vor. Dafür wascht ihr die Erdbeeren und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt die Erdbeeren auf den Teig und bestreut sie mit etwas Zucker. Für die Streusel verknetet ihr den Zucker mit Mehl, dem Mark der Vanilleschote und Butter miteinander und verteilt sie über die Erdbeerschicht. Nun backt ihr alles etwa 25 bis 30 Minuten, bis eure Küchlein schön gold-braun gebacken sind. Lasst sie abkühlen und serviert sie nach Bedarf mit etwas Puderzucker. 


Um die Kaffeetafel perfekt zu machen, verrate ich euch natürlich auch das Rezept für die köstliche selbstgemachte Erdbeer-Limonade. Dafür gebt ihr 350 ml Wasser mit 240 g Zucker in einen Topf und erhitzt alles so lange, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Lasst den entstandenen Sirup gut abkühlen. Während ihr wartet, wascht ihr 400 g Erdbeeren und schneidet sie in kleine Stücke. Gebt die Erdbeeren gemeinsam mit dem Saft von sechs Zitronen und dem Sirup in einem Mixer und püriert alles fein. Stellt den Erdbeersaft etwa ein bis zwei Stunden im Kühlschrank kühl. Anschließend gebt ihr mindestens 750 ml Mineralwasser hinzu - je nachdem, wie süß ihr eure Limonade genießen möchtet. Und schon ist eure selbstgemachte Erfrischung fertig!



Neben der vollen Ladung Erdbeeren und der dazu passenden dekorativen Holzstiege, ist euch hoffentlich heute auch noch was anderes auf meinen Fotos aufgefallen. Ich habe einen neuen Hintergrund! Nein, ich habe es nicht geschafft, endlich etwas schönes Holz aufzutreiben, anzupinseln und zusammenzuzimmern. Ich habe mir schlicht und ergreifend Fototapete gekauft. Bei posters.de* bin ich fündig geworden und habe dort das passende Motiv für mich entdeckt. Ich hätte ja nie gedacht, dass Tapete genauso gut wirken kann wie echtes Holz, aber nachdem mich bereits der schöne Backdrop von Photographersfriend vom Gegenteil überzeugt hatte, habe ich es nun einfach noch einmal probiert. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich darüber bin. Zwei Jahre lang hatte ich mit immer der gleichen Methode meine Blogfotos aufgenommen: Fensterbrett mit kleinem Holzbrettchen ausgestattet, weißes Papier zur Hand genommen und losgelegt. Diese kleine Fläche bot allerdings nicht so viel Spielraum, also liebäugelte ich schon lange mit etwas größerem. Mein ganzer Blog schrie sozusagen nach mehr Abwechslung! Umso schöner, dass ich nun gleich zwei neue Hintergründe mein Eigen nennen darf. Allein die Tapete ist ein so schöner Hingucker. Der Vintagestil hatte mir schon auf dem Foto im Shop so gefallen - ich hätte nicht gedacht, dass sie auch im Original so täuschend echt nach Holz aussieht. 


Ich bin gespannt, ob ihr bemerkt habt, dass ich da mit Tapete gespielt habe, stand mit echtem Holz. Falls meine Fotos euch überzeugen und ihr selbst auf der Suche seid nach einem neuen Fotohintergrund, dann gibt es hier den Link zu meinem gewählten Motiv bei posters.de. Neben "Vintage Wood" steht bei mir jetzt auch noch "Whitewashed Wood" auf meiner Wunschliste. Man kann ja nie genug Tapete haben, nicht wahr?

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß beim Nachbacken! Ich hoffe, ihr probiert die leckere Limonade mal aus - die lasse ich mir jetzt nämlich selbst bei dem herrlichen Sonnenschein da draußen ordentlich schmecken.

Lasst es euch gut gehen!


*Sponsoring/Kooperation

Sonntag, 19. April 2015

Fruchtige Himbeer-Tartelettes mit Mandelcreme-Füllung


Als ich letzte Woche einen Blick aus unserem Wohnzimmerfenster warf, freute ich mich schon über den Anblick der zarten grünen Blättchen, die sich so nach und nach an den Sträuchern vor unserer Haustür blicken ließen. Dass ich eine Woche später herausschauen und vor Freude quietschen würde, konnte ja keiner ahnen. Alles weiß! Aber Gott sei Dank nicht durch eine dicke Schneeschicht (mit der man ja durchaus auch noch rechnen konnte...), sondern durch einem Meer aus kleinen weißen Blüten, die es heute auch in diesem Beitrag geschafft haben. Sollte ich euch also gleich mit meiner Bilderflut erschlagen, dann sei es mir verziehen. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden!



Als Sonntagstörtchen gibt es heute bei uns süße Himbeer-Tartelettes mit fluffiger Mandelcreme-Füllung. Meine bessere Hälfte fiel es sichtlich schwer meine kleinen Hauptsdarsteller im heutigen Post nicht schon vor meiner Fotosession zu verputzen und war demnach mehr als glücklich, als ich ihm endlich ein Tartelette servierte. Damit ihr selbst auch vier der kleinen Leckerbissen zaubern könnt, benötigt ihr passende Tartelette-Förmchen (8 cm Durchmesser) und folgende Zutaten:


Für den Teig vermengt ihr zunächst Mehl, Zucker, Butter und die Prise Salz miteinander. Anschließend gebt ihr die Milch hinzu und verknetet alles zu einer glatten Masse. Rollt den Teig zu einer Kugel zusammen und stellt ihn eine Stunde im Kühlschrank kalt. Danach könnt ihr den Ofen auf 180 ° C vorheizen und den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte dünn ausrollen. Legt den Teig anschließend in eure gefetteten Förmchen und schneidet den überschüssigen Teig vom Rand ab. Schön festdrücken und mit einer Gabel einstechen. Dann könnt ihr den Boden eurer Tartelettes etwa 18 bis 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Mandelcreme-Füllung vorbereiten. Dafür vermengt ihr Zucker, gemahlene Mandeln, Butter und Eier in eine Schüssel miteinander. Sobald euer Boden fertig gebacken ist, verteilt ihr die Mandelcreme auf ihnen und backt alles zusammen noch einmal für etwa 20 Minuten bei 175 ° C. Danach holt ihr eure Tartelettes aus dem Ofen und lasst sie abkühlen.


Zu guter Letzt wascht ihr eure Himbeeren und tupft sie mit einem Küchentuch trocken. Danach könnt ihr sie auf der Mandelcreme verteilen und nach Belieben noch mit etwas Puderzucker vor dem Servieren garnieren. Fertig sind die süßen Sonntagstörtchen!



Das Mehl, was ich für meine kleinen Himbeer-Tartelettes verwendet habe, stammt dieses Mal übrigens aus der aktuellen Degustabox*, die momentan sogar ihren 1. Geburtstag feiert! Somit könnten meine süßen Törtchen ja auch glatt als Geburtstagsschmaus durchgehen, nicht wahr? Den kompletten Inhalt der Box möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten, aber eines sei vorweg gesagt: Dieses Mal war es eine Box, prall gefüllt mit Sachen, bei denen nicht ich, sondern mein Liebster beinahe anfing zu quietschen! Mit dabei waren zwei Barbecue-Soßen von BBQUE, zwei Capri-Sonnen, Märchenkekse von Hans Freitag inklusive zuckersüßen Märchen vom Froschköning, Sojolaöl, leckerer Mango-Dressing und Oliven von Kühne, Fruchtgummis von Hitschler, Kokoswasser von Sunny White Beach, Mate von Lapacho und eine Portion Mehl von Ma Dose de Farine. 


Insgesamt konnte sich die Degustabox wirklich sehen lassen. Ich hoffe sehr, dass sie beim nächsten Mal wieder so schön bunt gemischt ist, denn bisher war ich nicht jeden Monat so begeistert von den Inhalten wie dieses Mal. Allein die Märchenkekse... hach! Warum sind die eigentlich schon alle weg? Wie gut, dass ich noch eine Portion Himbeer-Tartelettes parat habe.

Wir genießen dann mal noch den schönen Sonntag und lassen es uns schmecken. Wer heute noch zum Backen kommt, dem wünsche ich viel Spaß beim Vernaschen! 


*Sponsoring/Kooperation

Sonntag, 12. April 2015

DIY: Kleine Windlichter mit Tortenspitze und andere wunderbare Ideen für die Hochzeitsdekoration


Am frühen Morgen mit Gartenschere und einem kleinen Körbchen bewaffnet um den eigenen Wohnblock herumzulaufen, ist schon ein komisches Gefühl. Man könnte meinen, sämtliche Nachbarn drücken sich die Nasen an den Fenstern platt, nur um zu sehen, was dieses komische Mädel da mit dem Grünzeug vor ihrer Haustür anstellt. Dabei wollte ich heute nur eins: Dekorieren bis zum Umfallen. Und zwar mit Blumen. Viel Blumen! Denn als ich gestern in meinem schönen neuen Inspirationsbüchlein blätterte, wollten meine Finger sofort selbst mit dem Falten loslegen und am besten die gesamte Wohnung mit Einweckgläschen, Teelichtern, Tortenspitze, Bändchen und Seidenpapierblümchen umgestalten. 


Wie gut, dass mein Herzblatt da auch noch ein Wörtchen mitzureden hat und ich mich doch erstmal für eine kleine Tischdekoration überreden ließ. So dekorierte ich kleine Einweckgläser mit halbierter Tortenspitze und buntem Garn, die ich abwechselnd mit Windlichtern und kleinen Blümchen und Zweigen füllte, die ich vor unserer Haustür stibitzt habe. Die ganz großen Blüten bastelte ich mir einfach selbst - und zwar aus Seidenpapier! Für diese kleine Tischdekoration benötigt ihr lediglich Seidenpapier in verschiedenen Farben, eine Schere, passendes Masking Tape und einen Holzspieß. So ausgestattet kann es mit der Blumenbastelei auch schon losgehen.


1 Schneidet zunächst fünf gleichgroße Quadrate aus eurem Seidenpapier und legt es übereinander. Anschließend schneidet ihr es so zu, dass ein kleines Herz ohne Spitze entsteht.
2 Danach formt ihr aus den Papierresten eine kleine Kugel und legt sie auf ein dunkles Stück Seidenpapier. Wickelt das dunkle Papier um die Kugel und dreht die langen Enden zu einer Art Stiel. Das wird letztlich euer Blütenstempel.
3 Als nächstes schneidet ihr aus dem selben dunklen Seidenpapier einen langen Streifen. 
4 Faltet den Streifen einmal längst und schneidet ihn auf der einen Seite ein.
5 Anschließend wickelt ihr den langen Streifen mit den Fransen um euren Blütenstempel. Mit etwas Masking Tape könnt ihr das Ende fixieren.
6 Nehmt nun eure Blütenblätter zur Hand und legt sie in unregelmäßigen Abständen um den Blütenstempel. Befestigt die einzelnen Blüten dabei immer gut mit etwas Masking Tape, sodass sie nicht auseinanderrutschen können.
7+8 Um den Stiel der Blume anzufertigen, nehmt ihr schließlich den Holzspieß zur Hand und steckt ihn von unten in die Blüte. Den Stiel könnt ihr noch mit ein paar grünen Seidenpapierblättern verzieren. Und schon ist eure selbstgemachte Blume fertig!


Für die kleinen Ideen für eine hübsche Tischdekoration habe ich mich übrigens aus dem tollen Hochzeitsbuch von Nicola Neubauer und Julia Romeiss inspirieren lassen: "Hochzeit mit Liebe selbstgemacht"*. Nun macht meine heutige Überschrift auch endlich etwas Sinn, nicht wahr? Denn die kleinen Windlichter mit Tortenspitze und die hübschen Blumen aus Seidenpapier machen auch auf einer Hochzeit eine perfekte Figur. Als Junibraut bin ich davon absolut überzeugt! Meine Liebe zu Einweckgläschen als Blumenvasen oder Windlichter haben aufmerksame Leser ja sowieso schon längst mitbekommen. Kein Wunder also, dass ich beim Anblick der schönen Inspirationen rund um das Thema Hochzeit in diesem Buch wirklich angetan bin.



Mit sehr viel Liebe zum Detail ist es Nicola und Julia in ihrem Buch gelungen, einen schönen Überblick für alle Brautpaare zu geben, die noch auf der Suche sind nach der kleinen Idee, die sie unbedingt selber machen möchten. Bei all den schönen Inspirationen auf Pinterest und in diversen Hochzeitszeitschriften fragt man sich manchmal schon, ob man ein paar der Ideen nicht ganz einfach selbst machen könnte, statt sie teuer zu kaufen. Und wer dafür ein gutes Händchen hat, der darf sich diese Bastelei auf keinen Fall entgehen lassen. Selbst meine bessere Hälfte konnte ich bereits davon überzeugen, wenigstens ein paar Kleinigkeiten für unsere Hochzeit selbst herzustellen - wenn auch nicht alles. Denn bei aller Liebe zum Selbermachen: Man hat als Brautpaar vor einer Hochzeit auch schon so genug Organisation um die Ohren... Umso schöner, wenn man dann ein Buch vor der Nase hat, mit dem man mit Hilfe von verständlichen und übersichtlichen Anleitungen dazu angeregt wird, ein paar Details für den schönsten Tag im Leben mit viel Liebe selbst zu gestalten.


Von Gastgeschenken, über verschiedene Dekorationen für die Tischdeko oder die Fotoecke bis hin zu den Bastelvorlagen zum Kopieren und selber ausdrucken ist in diesem Buch wirklich alles zu finden. Nicht jede Idee hatte uns persönlich überzeugt - das muss ich an dieser Stelle zugeben. Aber jede Hochzeit ist so unterschiedlich und individuell, da ist es sowieso nicht nötigein Hochzeits-DIY-Standardwerk zu erschaffen. Dennoch bin ich mir sicher, dass jedes Brautpaar sich mit diesem Buch und all seinen herrlichen Ideen dazu hinreißen lassen kann, ein paar liebevolle Details mit den eigenen Händen zu erschaffen. 



Und während ich nun wieder in meiner Hochzeitsbastelecke verschwinde, möchte ich euch noch die beiden schönen Blogs der Buchautorinnen nahelegen: Ein Stück von Glück von Julia und Verrückt nach Hochzeit von Nicola. Dort könnt ihr euch von weiteren schönen Ideen und Anleitungen inspirieren lassen. Ich wünsche in jedem Fall ganz viel Spaß beim Basteln!

Bezugsquellen:
Tortenspitze: Nanu Nana
Seidenpapier: Ikea
Bakers Twine: Garn & Mehr
Einweckgläser: Depot & Rayher


* Vielen Dank an den blv-Verlag für die unverbindliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Meine eigene Meinung zu dem Werk bleibt davon wie immer unbeeinflusst.