Sonntag, 29. März 2015

Vanillige Ostereier-Plätzchen und leichte Blaubeer-Quark-Creme für das Osterfest


Auch wenn das Wochenende sich nicht von seiner schönsten und sonnigsten Seite präsentiert hat, so habe ich doch die beiden freien Tag wirklich genossen. Ich konnte in aller Seelenruhe in der Küche werkeln, endlich ein wenig Osterstimmung mit Kirschzweigen und Eiern in der Wohnung verbreiten und nebenher noch meinem Künftigen dabei zusehen, wie er in Windeseile sein komplettes Hochzeitsoutfit zusammenkauft. Warum genau habe ich immer noch keine Schuhe? Ach ja. Da war ja dieses Entscheidungsproblem... Da lenkt sich die Braut also einfach weiter mit den anderen schönen Dingen im Leben ab und vertuscht mit reichlich Süßkram ihr Shopping-Hin-Und-Her. Ostern kommt da also wirklich wie gerufen. 


Heute habe ich ein paar vanillige Plätzchen in Ostereierform mitgebracht und fluffige Blaubeer-Quark-Creme - natürlich stilecht in Eierschalen serviert. Die Quarkspeise ist sehr schnell zubereitet und ist daher ein perfektes Dessert für euer Ostermenü! Vermengt 250 g Magerquark mit 270 g Naturjoghurt miteinander. Schlagt 250 ml Sahne mit einer Packung Sahnesteif und einer Packung Vanillinzucker schaumig und hebt sie unter die Quark-Joghurt-Masse. Anschließend nehmt ihr ein Glas Blaubeeren zur Hand und gebt einen Esslöffel der Flüssigkeit mit in die Quarkcreme. 


Danach verteilt ihr die Blaubeeren abwechselnd mit der Quark-Creme auf gut ausgespülte halbe Eierschalen. Das Topping könnt ihr ebenfalls mit ein paar einzelnen Blaubeeren verzieren. Im Eierkarton angerichtet ist das wirklich ein schöner Hingucker für euren Ostertisch. 


Das Rezept für meine Osterplätzchen habe ich euch hier schon einmal in Form von Schmetterlingen gezeigt. Das besondere dieses Mal: ich habe die Muster auf den Eiern mit Hilfe von Royal Icing, kleinen Schablonen und einem Spatel auf die Kekse gezaubert. Eine ganz schöne Sauerei, wenn man so etwas vorher noch nie gemacht hat. Geduld ist hier das Stichwort - absolut keine meiner Stärken. Doch ein paar Flüche und jede Menge Royal-Icing-Verschleiß später, können sich meine Ostereierkekse doch wirklich sehen lassen. Die Arbeit hat sich gelohnt und ich bin sehr verliebt in die kleinen Blüten und Schnörkel. 



Ich hoffe, ihr hattet neben den ganzen Osterkeksen und Blaubeer-Quark-Eiern noch Augen für meinen schönen neuen Fotohintergrund! Den habe ich vor kurzem bei Photographersfriend gewonnen und bin hin und weg von diesem Schätzchen. Bereits in meinen letzten Posts habe ich ihn verwendet, doch heute kommt er endlich mal im Ganzen so richtig schön zur Geltung. Nun ist also endlich Schluss mit meinem Minibrettchen, was für sämtliche Food-Fotografien und DIY-Ideen herhalten musste. Mal sehen, was ich euch noch alles in Zukunft vor diesem herrlichen Hintergrund präsentieren werde. Man darf gespannt sein.

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Restsonntag! Ich bin gespannt, was ihr in diesem Jahr für kleine Ideen und Backwerke zum Osterfest vorbereiten werdet. Wart ihr denn bereits fleißig? 


Bezugsquellen:
Ei-Ausstecher mit Schablonen: Birkmann
Deko-Tablets: Westwing*
Vase: Westwing*
Tassenkeks-Ausstecher: Birkmann via Westwing*
Geschirrtuch: von Oma
Tasse: Greengate (Vielen Dank liebe Anita!)
Kleine Holzschale: ehemalige Limetten-Verpackung 
Backdrop: Photographersfriend

*Sponsoring/Kooperation

Samstag, 21. März 2015

Einfache Zucker-Mini-Gugl und frühlingshafte Inspirationen aus Skandinavien


Wenn das Wochenende mit einer nach feinsten Kuchen duftende Küche startet, dann können es ja nur zwei wunderschöne Tage werden. Und wenn man dann noch etwas schönes zum Schmökern und Lesen gefunden hat, dann wird es das perfekte entspannte Wochenende, was man sich nach einer Woche voller Trubel  nur wünschen kann. Nachdem ich immer tiefer in meine Masterarbeit abtauche und nebenher den wohlverdienten Feierabend meine lieben Freundin mit der Suche nach den perfekten Brautaccessoires ausfülle (nicht ohne sich in den Weiten des Berliner Untergrundes zu verfahren), freue ich mich umso mehr darauf, einfach mal wieder in der Küche zu stehen oder aber mich auf das Sofa zu lümmeln. Wie sehr ich diese Zeit genieße! Heute freue ich mich also umso mehr über meine Backwerke, die darauf warten vernascht zu werden. Und woher ich das Grundrezept für die süßen Mini-Gugl habe, verrate ich euch nebenher auch noch. 



Am Mittwoch erschien erstmals in Deutschland die "LandIdyll"* - eine Zeitschrift bestückt mit inspirierenden Artikeln, Rezepten und Ideen aus dem hohen Norden. Das Original aus Skandinavien nennt sich "Lev Landlig" und feiert in diesem Jahr bereits seinen 10. Geburtstag. Umso schöner für uns, dass dieses Heft nun auch in den deutschen Regalen zu finden ist. Von Reportagen und Tipps zu Einrichtungsstilen, dem richtigen Umtopfen von Frühblühern über Rezepte aus der Landhausküche bis hin zu hübschen DIY-Ideen findet man hier die perfekte Mischung, die zum Verweilen und Nachmachen anregt. So konnte ich bei meiner Shoppingodyssee mich kaum auf die Brautschuhe vor meiner Nase konzentrieren, weil ich die ganze Zeit an kleine Traubenhyazinthen denken musste, die nun meine Osterdekoration komplettiert haben. Das mit der Inspiration hat also funktioniert. Außerdem kann sich meine bessere Hälfte nun über kleine Zucker-Gugl freuen. Das Rezept aus der "LandIdyll" zu dem "Traditionellen Zuckerkuchen" habe ich somit einfach ein wenig abgewandelt. Alles, was ihr selbst zum Backen der Mini-Gugl benötigt, sind folgende Zutaten und eine passende Mini-Gugl-Form. 


Heizt den Ofen auf 175 °C vor. Lasst die Butter in einem Topf schmelzen und schlagt in der Zwischenzeit die Eier und Zucker schaumig. Gebt dann die Milch und die geschmolzene Butter hinzu und verrührt alles gut. Anschließend gebt ihr Mehl, Backpulver, Zitronenschale und das Mark der Vanilleschote hinzu und vermengt alles zu einem glatten Teig. Fettet die Mini-Gugl-Form etwas ein und verteilt dann den Teig mit einem Teelöffel. Backt das ganze etwa 12 bis 14 Minuten, bis die Mini-Gugl schön goldgelb gebacken sind. Löst sie anschließend aus der Form und lasst sie gut auskühlen. Fertig sind die einfachen Zucker-Mini-Gugl. 


Meine kleinen Gugl habe ich übrigens mit etwas Seidenpapier und Federn in einen Eierkarton verpackt. Diese Idee finde ich einfach wunderschön und praktisch, sodass ich die kleinen Gugl auch in diesem Jahr wieder so zu Ostern verschenken werde. Im letzten Jahr gab es dafür bunte Mini-Marshmallow-Gugl. Mal sehen, ob es dieses Mal die kleinen Zucker-Gugl ins Osterkörbchen schaffen. 



Ich mache es mir nun noch mit der LandIdyll ein wenig gemütlich und genieße die freie Zeit. Erst morgen mache ich mich mal wieder auf Hochzeitsinspirationssuche. Ich bin gespannt, wie euer erster Eindruck von der neuen Landzeitung auf dem deutschen Markt ist!

Ich wünsche euch ein herrliches Wochenende. Lasst es euch gut gehen. 


Bezugsquellen:
Mini-Tortenplatte: Strauss Innovation
Geschirrtuch: Indigo Home
Vase: Depot

*Die "LandIdyll" wurde mir unverbindlich zum Durchstöbern und Rezensieren zur Verfügung gestellt. Meine eigene Meinung bleibt davon wie immer unberührt.

Samstag, 14. März 2015

Köstliche Beeren-Mascarpone-Küchlein mit Haselnuss-Kokos-Böden ohne Zucker


Dass ich eine Naschkatze bin, ist sicherlich kein Geheimnis mehr. Wer einen Blick in mein Rezeptearchiv wirft, der stellt schnell fest, dass es auf diesem Blog doch mehr Süßes zu entdecken gibt, als herzhafte Leckereien. Doch beim Backen selbst bin ich im Grunde recht einfach gestrickt. Ich backe das, was ich kann und verwende auch das, was ich kenne. Doch heute habe mich mal aus meiner kleinen Komfortzone bewegt und etwas neues ausprobiert. Somit schmecken die herrlich aussehenden Törtchen auf meinen Fotos nicht nur ganz wunderbar, sie beinhalten auch noch zwei besondere Zutaten, die ich heute zum ersten Mal verwendet habe: Erythrit* und Kokosmehl*. 


Mit Zuckerersatzprodukten habe ich vorher noch nie gebacken. Doch heute habe ich das mal ausprobiert und bin tatsächlich positiv überrascht. Im Grunde ist Erythrit genauso süß wie normaler Zucker. Der Unterschied liegt lediglich im Kaloriengehalt, was meine kleinen Törtchen also tatsächlich fast zu Light-Törtchen macht. Aber auch nur fast. Denn die Mascarpone ist natürlich wieder eine ordentliche Kalorienbombe... Dennoch: Die Böden meiner kleinen Törtchen können sich sehen lassen, denn neben dem Zuckerersatz habe ich statt dem normalen Weizenmehl dieses Mal Kokosmehl verwendet. Wichtig dabei: Kokosmehl braucht viel mehr Flüssigkeit als normales Mehl, was ich beim Backen deutlich zu spüren bekam. Wo ich sonst einen sehr fluffigen Teig produziere, fand ich heute eher eine krümelige Masse vor, sodass ich improvisieren musste. Herausgekommen sind die Beeren-Mascarpone-Törtchen, die wir uns heute Nachmittag zum Kaffee schmecken lassen können. Und damit ihr nun schnell noch die Sonntagstafel vorbereiten könnt, habe ich natürlich auch das passende Rezept mitgebracht. Die Zutaten reichen für drei Törtchen (Ø 15cm):


Zunächst trennt ihr die Eier und schlagt das Eiweiß mit Erythrit, einer Prise Salz und das Mark der Vanilleschoten steif. Verquirlt die Eigelbe miteinander und zieht sie unter den Eischnee. Anschließend vermischt ihr Mehl, Backpulver und Mandeln miteinander und gebt alles nacheinander zu der Eiermasse, bis nach und nach ein krümeliger Teig entsteht. Gebt nun noch etwa zwei bis drei Esslöffel Wasser hinzu. Nun könnt ihr euren Ofen auf 180 ° C vorheizen und in der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen oder aber runde Backformen mit einem Durchmesser von 15 cm verwenden. Solltet ihr wie ich die erste Variante wählen, dann nehmt euch nun einen Servierring zur Hand und legt ihn auf das Backblech. Drückt den Teig hinein und entfernt den Ring. Euer Teig sollte etwa einen Zentimeter hoch sein. Wiederholt das insgesamt neun Mal und backt eure Böden dann etwa 20 bis 15 Minuten, bis sie schön goldbraun sind. Lasst sie danach gut auskühlen.


In der Zwischenzeit könnt ihr nun die Mascarpone-Creme vorbereiten. Dafür gebt ihr zunächst Mascarpone mit der Schale und dem Saft der Zitrone und Puderzucker in eine Schüssel und verrührt alles gut mit dem Handmixer. Anschließend hebt ihr den Quark unter. Schlag die Sahne mit dem Sahnefestiger steif und hebt sie ebenfalls unter die Creme. Nun wascht und verlest ihr eure Himbeeren, Blaubeeren und Brombeeren oder für welche Beeren ihr euch entschieden habt. Sind eure Böden gut ausgekühlt könnt ihr auf ihnen nun die Mascarpone-Creme verteilen. Nehmt dafür erst einen Esslöffel Creme, vereilt sie auf einem fertigen Boden. Verteilt anschließend ein paar Beeren darauf und verschließt die Schicht wieder mit Creme. Wiederholt das insgesamt drei Mal, bis ihr die obere Schicht erreicht habt und mit ein paar Beeren verzieren könnt. Fertig ist die perfekte kleine Sonntagstorte! Stellt sie vor dem Verzehr für eine halbe Stunde in den Kühlschrank - so lässt sie sich besser anschneiden.



Mit meinen Törtchen nehme ich übrigens an der Aktion "Baking a Difference" teil. Was andere tolle Blogger da für köstliche Backwerke gezaubert haben ohne Zucker zu verwenden, könnt ihr hier sehen. Schwört ihr selbst beim Backen eigentlich auf Zuckerersatzprodukte oder verwendet oft Alternativen? Vielleicht könnt ihr mir ja noch andere Produkte empfehlen, die ich unbedingt mal zum Backen verwenden sollte. Ich bin gespannt!

Ich wünsche euch noch ein herrliches Wochenende.

*Die Produkte wurden mir von nu3 für meine kleine Kuchenkreation im Rahmen der Aktion zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Montag, 9. März 2015

DIY: Von der Kuchenform zum Blumenkasten


So starte ich doch wirklich gern in die neue Woche: mit viel Sonnenschein, frischen Blumen und jeder Menge guter Laune. Das schöne Wochenende habe ich endlich mal genutzt, um den Frühling in unsere vier Wände ziehen zu lassen. Ein paar erste Tulpensträußchen schmückten bereits unseren Wohnzimmertisch, doch gestern war dann auch die Fensterbank dran - für die habe ich mir ein ganz besonderes Dekoelement einfallen lassen, sodass es ausnahmsweise  mal keinen Sonntagskuchen gab. Denn meine alte Kastenform habe ich dafür einfach mal etwas zweckentfremdet! 


Vor ein paar Wochen wollte ich die alte silberne und einfach viel zu große Kuchenform entsorgen. Kuchen backen war darin tatsächlich nicht immer sehr optimal, da die meisten Mengenangaben für leckeres Gebäck immer doppelt genommen werden mussten, damit man auch optisch einen schönen Kuchen zaubern konnte. Doch ich brachte es einfach nicht übers Herz, die alte Form in den Müll zu befördern. Stattdessen peppte ich sie kurzerhand mit etwas Dekoband auf und bepflanzte sie mit den schönsten Frühblühern, die ich im Baumarkt finden konnte.


Wer sich nun fragt, wie ich das Dekoband in  meine Kastenform bekommen habe, für den habe ich heute auch eine kleine Anleitung mitgebracht. Zum Nachbasteln für den etwas anderen Blumenkasten braucht es eigentlich nicht viele Materialien: Eine ausrangierte Kuchenform, Bleistift, Nagel, Hammer, eine große Nadel, Schraube, Schraubendreher und natürlich ein Dekoband nach Wahl. Ich habe dafür ein schönes schmales Satinband gewählt.


Im ersten Schritt markiert ihr am oberen Rand in regelmäßigen Abständen mit einem Bleistift eure Löcher. Meine Kuchenform ist etwa 18 Zentimeter lang, sodass ich alle zwei Zentimeter einen Punkt gesetzt habe. Anschließend nehmt ihr einen kleinen Nagel zur Hand und schlagt mit Hilfe des Hammers vorsichtig kleine Löcher in die marktierten Stellen. Anschließend nehmt ihr eine etwas größere Schraube zur Hand und dreht diese sorgfältig in das vorgefertige Loch, bis dieses sich automatisch vergrößert. Wiederholt dies solange, bis ihr ringsherum alle Löcher vorbereitet habt. Fädelt nun euer Dekoband durch eine große Nadel und führt sie immer abwechselnd durch die Löcher. Der Abschluss bildet eine kleine Schleife. Schon ist eure aufgepimpte Kuchenform fertig und kann bepflanzt werden!
Bevor ich meine Krokusse, Stiefmütterchen und Tausendschönchen in die Form gepflanzt habe, habe ich sie vorher noch mit etwas Folie ausgekleidet. So kann beim Bewässern der Blumen nichts rosten und alles bleibt dicht. Befüllt euren neuen Blumenkasten nur bis kurz unter den Dekorand mit Blumenerde - so könnt ihr sicher gehen, dass beim Gießen nichts daneben geht.



Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Frühlingsbastelei! Ich bin auf jeden Fall sehr verliebt in meine kleinen Pflänzchen, die nun in der Küche einen schönen Platz gefunden haben. Als nächstes geht es dann an meine Kräutertöpfchen. Vielleicht sollte ich dafür meine Guglhupfform auch noch zweckentfremden?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die neue Woche!

Donnerstag, 26. Februar 2015

Espresso-Cupcakes mit selbstgemachter Karamellsoße


Ich gebe es offen zu: Ich bin kein großer Kaffeetrinker. Doch wenn ich mich dann doch mal mit meinen Freunden zum Käffchen verabrede, dann kann ich auch nicht nein zu cremig-süßem Cappuccino oder Latte Macchiato sagen. Zuhause haben wir zwar eine richtige Kaffeemaschine, doch die ist eher selten in Betrieb. Meine bessere Hälfte dagegen schwört ja mittlerweile auf unsere Kapselmaschine, die fix und einfach die nötige Ladung Koffein liefert, die er vor allem am frühen Morgen benötigt. Doch was macht eine kleine Backfee wie ich? Klar! Da werden die kleinen Kapseln einfach mal zum Backen verwendet. Herausgekommen sind heute ein paar köstliche Espresso-Cupcakes mit Sahnetopping und selbstgemachter Karamellsoße. Da schlägt auch mein keines Kaffeeherz gleich wieder schneller - und das ganz bestimmt nicht wegen dem Koffeeingehalt in den kleinen Leckereien.



Für meine Espresso-Cupcakes habe ich die Senseo Capsules* ausprobiert. Bei insgesamt neun Sorten - von Espresso bis Lungo-Varianten - hat Senseo ja so ziemlich alles im Angebot, was sicher jeden Kaffeetrinker begeistert. Zumindest bei meiner besseren Hälfte hat das schon mal funktioniert. Mich selbst musste man da schon mit dem Geschmack überzeugen - aber natürlich nicht auf ganz normalen Wege aus dem Kaffeebecher, sondern in meinen Cupcakes. Für die kleinen Backwerke habe ich insgesamt drei Kapseln der Sorte "Espresso-Splendente" verwendet. Der kritische Blogleser fragt sich sicher: "Warum aus gerechnet die?" Und die Sarah sagt: Der Werbetext klang köstlich! Tatsächlich funktioniert bei mir da die Marketingmasche sehr gut. Denn wenn von "köstlich nussiger Note" und "zitrus-frischem Ausklang" die Rede ist, kann ich meine kleinen Leckereien schon förmlich schmecken. Kenner werden aber eines auf jeden Fall bemerken: Auf meinen Fotos sind nicht die Splendente-Kapseln zu finden, sondern tatsächlich die der Sorte "Lungo-Elegante". Da hat mein Bloggerherz sich dann doch aus optischen Gründen gegen die rote und für die grüne Verpackung entschieden, die einfach besser zu den Kaffeetassen passten. Es sei mir verziehen!

So. Lange Rede, kurzer Sinn. Natürlich möchte ich euch mein Espresso-Cupcake-Rezept nicht vorenthalten. Die folgenden Zutaten reichen locker für etwa 20 bis 24 Cupcakes. Da hatte ich es beim Austüfteln der richtigen Menge dann doch etwas übertrieben. Wer also lieber weniger backen möchte, halbiert entsprechend die Zutatenmenge. Bei mir reicht es heute perfekt für die vielen Kollegen meines Liebsten...



Heizt euren Ofen auf 190 °C vor. Gebt zunächst Milch, Espresso und die Eier in eine Rührschüssel und vermengt alles mit Hilfe des Handrührers. Anschließend gebt ihr Zucker, Mehl und Backpulver hinzu und verrührt die Zutaten zu einem glatten Teig. Danach lasst ihr die Zartbitterschokolade gemeinsam mit der Butter schmelzen und gebt die flüssige Schokolade anschließend ebenfalls in die Rührschüssel. Verrührt wieder alles gut miteinander und verteilt anschließend den fertigen Teig auf eure Papierförmchen. Backt eure Cupcakes je nach Größe etwa 12 bis 15 Minuten und lasst sie anschließend gut abkühlen.



In der Zwischenzeit bereitet ihr die Karamellsoße zu. Gebt dafür zunächst das Wasser mit dem Zucker in einen Topf und lasst beides gemeinsam unter ständigem Rühren bei großer Hitze aufkochen. Anschließend lasst ihr die Masse bei mittlerer Hitze weiterkochen. Dabei nicht mehr weiterrühren bis sich der Zucker dunkel färbt. Anschließend nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst die Butter in der heißen Zuckermasse schmelzen. Danach gebt ihr die Sahne hinzu und rührt alles so lange, bis eine schöne helle Karamellsoße entsteht. Die fertige Soße füllt ihr letztlich einfach in ein gut verschließbares Gläschen ab. Gut gekühlt hält sie etwa zwei Wochen. Bei uns aber nicht. Sie ist einfach zu lecker!
Kleiner Tipp: Wenn ihr die Sahne hinzugebt, dann entsteht zunächst eine zähe Masse. Lasst euch davon nicht irritieren und rührt so lange weiter, bis alles wieder geschmolzen ist. 

Für das Topping schlagt ihr die Sahne mit Vanillinzucker fest und hebt anschließend etwa vier Esslöffel euer gut abgekühlten Karamellsoße unter. Verteilt die Karamel-Sahne auf eure Cupcakes und schon ist die süße Leckerei für das nächste Kaffeekränzchen fertig. Gern könnt ihr kurz vor dem Verzehr auf die Sahne noch einen extra Klecks der Karamellsoße geben - das ist einfach himmlisch!




Und, wem ist nach den vielen Karamell- und Cupcake-Fotos als erstes mein schöner neuer Blogheader aufgefallen? Nach über zwei Jahren erstrahlt mein Blog jetzt endlich in einem neuen Glanz und der hässlich grüne selbstgeschusterte Header gehört der Geschichte an - und das alles nur Dank dem lieben Hannes von Mister & Misses Do. Tausend Dank an dieser Stelle noch einmal an dich!

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Donnerstag und eine herrliche Restwoche. Lasst es euch schmecken.


*Dieser Blogpost entstand mit der freundlichen Unterstützung von Senseo Capsules. Meine eigene Meinung zu den vorgestellten Produkten bleibt davon wie immer unberührt. 

Freitag, 13. Februar 2015

Valentins-Pancakes mit selbstgemachter Schokosoße


Morgen genau vor einem Jahr war wohl der bisher aufregendste Valentinstag in meinem Leben. Genau an dem Tag fiel mein Herzblatt vor mir auf die Knie und fragte mich die Frage aller Fragen, die ich mit einem glückseeligem JA beantwortet hatte. Und nun sind es nur noch ein paar Monate, bis wir wirklich vor dem Traualtar stehen. So ist es gerade mit Blick auf den morgigen Valentinstag beinahe unglaublich, wie schnell doch die Zeit wieder verflogen ist. Umso mehr freue ich mich darauf, einen schönen Tag zu Zweit zu verbringen und gemeinsam weiter von unserer Hochzeit zu träumen, die nun so gar nicht mehr in weiter Ferne ist. 


Morgen früh werde ich dann meinen Liebsten standesgemäß mit einer kleinen Valentinsnascherei überraschen. So ein bisschen Kitsch gehört für mich an diesem Tag einfach dazu - vor allem, wenn ich da an den letzten denke... Jedenfalls werde ich ihm köstliche Pancakes zaubern! Dass die in Herzform gebacken werden, versteht sich praktisch von selbst. Hinzu kommt eine selbstgemachte Schokosoße und frische Erdbeeren. Mit solch einem Frühstück lässt es sich doch wirklich wunderbar in den Valentinstag starten! Falls ihr spontan selbst noch so etwas Leckeres für euren Liebsten zaubern wollt, dann habe ich natürlich auch das Rezept für euch parat:


Zunächst bereitet ihr die Schokosoße vor. Dafür lasst ihr die Zartbitterschokolade gemeinsam mit der Butter bei geringer Hitze in einem Topf schmelzen. Gebt dann Zucker und Schlagsahne hinzu und lasst alles aufkochen. Füllt die Schokosoße gleich in einer gut verschließbaren Flasche ab und lasst sie abkühlen. 


Anschließend könnt ihr euch den Pancakes widmen. Dafür vermengt ihr zunächst Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und die Prise Salz miteinander. Gebt danach die Eier, Milch, Öl und das Mark der Vanilleschote hinzu und verrührt alles zu einer glatten Masse. Nun gebt ihr etwas Öl in eine Bratpfanne und legt dort einen großen Herzausstecher hinein. Erhitzt die Pfanne bei mittlerer Hitze und gebt dann den Teig in die Ausstechform. Sobald kleine Bläschen auf der Oberfläche des Pancakes zu sehen ist, entfernt ihr den Ausstecher und wendet das Herz, bis auch die zweite Seite schön goldbraun gebacken ist. Wiederholt das solange, bis die gewünschte Anzahl an Valentins-Pancakes gebacken ist. Mit den Zutaten könnt ihr je nach Größe eures Ausstechers etwa sechs bis acht Herzen backen. 


Die leckeren Pancakes könnt ihr dann gemeinsam mit der Schokosoße und ein paar frischen Erdbeeren servieren. Mmmh! Einfach köstlich sage ich euch. Damit steht einem romantischem Tag doch wirklich nichts im Weg. 

Ich wünsche euch einen großartigen Start in das Wochenende. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 8. Februar 2015

Cremiges Möhrensüppchen mit Champignons


Ja, jetzt zeigt sich der Winter doch noch mal von seiner besonders kalten Seite. Die letzten Tage habe ich es sehr bereut, dass ich nicht noch mal losgezogen bin, um eine neue Winterjacke zu suchen. Ich war der Meinung, dass es sich einfach nicht mehr lohnen würde, wenn es jetzt wieder wärmer wird. Pustekuchen. Jetzt muss ich mich darüber ärgern, dass ich in meinem dünnen Übergangsjäckchen durch die Gegend renne, da die schöne dicke Winterjacke einfach kaputt gegangen ist. Aber Hauptsache ist ja, dass die Füße schön kuschlig warm sind und da kann ich mich momentan nicht beschweren. Gegen ein durchgefrorenes Gemüt hilft letztlich aber Gott sei Dank auch eine schöne heiße Suppe. 


Zu der leckeren Möhrensuppe wurde ich dieses Mal übrigens wieder vom Inhalt der aktuellen Degustabox* inspiriert. Da überraschten mich nämlich Bärlauchsalz, Champignons und auch Streichfett, sodass ich sehr schnell mein Kälteproblem bekämpfen konnte. Alles, was ihr außerdem für das cremige Möhrensüppchen benötigt, sind die folgenden Zutaten.


Zunächst schält ihr Möhren und Kartoffeln, wascht sie und würfelt sie in kleine Stücke. Die Zwiebel wird ebenfalls geschält und gewürfelt und in einem Topf mit dem Pflanzenöl glasig gebraten. Anschließend gebt ihr Möhren- und Kartoffelwürfel hinzu und dünst sie etwa fünf Minuten. Löscht alles mit Gemüsebrühe und Milch ab und lasst alles für 20 Minuten kochen.


In der Zwischenzeit presst ihr die Orange aus und gebt stellt den Saft erst einmal zur Seite. Nun lasst ihr die Champignons abtropfen, gebt sie mit etwas Fett in eine Pfanne und bratet sie goldbraun an. Mit dem Bärlauchsalz verleiht ihr dem ganzen die perfekte Würze. Stellt die fertigen Champignons warm und gebt nun den Orangensaft und den Frischkäse mit in den Topf. Anschließend püriert ihr alles zu einer cremigen Suppe und schmeckt sie mit Pfeffer ab. Gebt die Champignons zur Suppe und serviert sie mit etwas Petersilie. Fertig ist das perfekte Wintersüppchen!



Zu der Suppe passt übrigens auch ganz wunderbar mit Frischkäse bestrichenes Pumpernickl! Super gesund und lecker noch dazu. Da kann der ein oder andere auch gute Vorsätze von Beginn des Jahres in die Tat umsetzen...

Der restliche Inhalt der Degustabox* konnte sich übrigens auch sehen lassen. Neben den Zutaten, die ich für meine Möhrensuppe verwendet hatte, gab es noch Kokoswasser von Indi Coco, Trinkschokolade von Xucker, Detox-Tee von Meßmer, Nacho Cheese von Bugles, Apfelsaft von Omis Apfelstrudel, Vanille-Karamel-Riegel von myline und eine leckere Snackpackung von Kukimi, die es gerade so noch auf das Übersichtsfoto geschafft hatte. 


Insgesamt also eine Box, die für die Jahreszeit und auch für den Start in das neue Jahr wirklich einen schönen Mix geboten hat. Allein die leckere Trinkschokolade lässt mein Herz höher hüpfen. In dem Sinne lasse ich es mir heute einfach gut gehen und genieße den Rest des freien sonnigen Sonntags. Vielleicht suche ich im Netz aber auch doch lieber noch nach einer guten Winterjacke...

Habt noch ein schönes Restwochenende!


* Sponsoring/Kooperation.