Montag, 15. September 2014

Rezension: Burger - Homemade Fast Food


Ich liebe schnelles Essen! Und ja, auch wenn ich doch ab und an mehr darauf achten sollte, was ich denn so zu mir nehme, erwische ich mich gerade nach einem vollgestopften Arbeitstag an der Tiefkühltheke des nächsten Supermarktes, um mir schnell noch mein Abendessen zu besorgen. Dass das natürlich auch anders geht, wird mir immer wieder beim Durchblättern meiner großen Sammlung an Kochbüchern gezeigt. Doch in vielen Rezeptbüchern werde ich einfach nicht genug angeregt, es einfach mal selbst zu versuchen. Ich schaue mir die Fotos an und denke: Ja, schön. Aber das schaffe ich doch selbst nicht. Allein der Blick auf die Zutatenliste verdirbt mir da auch schnell die Lust am Selbermachen. Dass das auch anders geht, durfte ich aber jetzt aber mit meiner neuesten Errungenschaft aus der Kochbücherecke feststellen. Burger essen? Sehr gerne - aber selbstgemacht! 


Rahmendaten: 
Name: Burger - Homemade Fast Food
Seiten: 168


Zum Inhalt:
Über 70 Rezepte lassen sich in "Burger - Homemade Fast Food" finden. Von selbstgemachten Brötchen, den perfekten Pettis bis hin zu leckeren Beilagen und Desserts lässt sich hier alles finden. Egal ob ganz klassische Varianten oder ausgefallene Variationen: Jedes Fast-Food-Herz wird höher schlagen! Fotograf Oliver Brachat hat all die Köstlichkeiten perfekt abgelichtet. Gemeinsam mit Thorsten Hülsmann und Antonio Buntenkötter erschuf er diese Rezepte-Sammlung der amerikanischen Küche. 



Rezension:
Mein erster Blick in das Buch lies meine Augen sofort leuchten. Appetitanregende Fotografien von wirklich lecker aussehenden Burgern ließen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich überrascht. Nicht nur Anregungen und Rezepte für interessante Burger-Variationen lassen sich in diesem Buch finden, sondern auch für passende Beilagen, Getränke und Desserts! So lernt man von Anfang an des Buches zunächst in einfachen Schritten wie man die Burgerbrötchen - die sogenannten Buns - perfekt selber machen kann. Auch hier konnte ich als Leser mehrere Varianten finden - von normalen Sesambrötchen bis hin zu Laugengebäck lässt sich wohl alles finden. In gut strukturierten und angemessenen Anleitungen konnte auch ich meine eigenen ersten selbstgemachten Buns backen. Auch wenn der Teig letztlich sehr an den Fingern klebte und ich ohne die Mehl-Unterstützung meines Liebsten das Problem nicht so grandios gelöst bekommen hätte, bin ich von dem Ergebnis hin und weg. Um die kleinen Pettis kümmerte sich bei uns der Herr des Hauses persönlich. Er hielt sich haargenau an das Rezept und auch hier waren wir beide vom Geschmack und auch der Optik des Burgerfleisches überzeugt. Schön saftig und würzig - wie im Buch beschrieben. 



Auch wenn wir noch den Ketchup, Senf oder andere Soßen hätten selber machen können, so haben wir uns beim ersten Nachkochen aus dem Rezeptebuch dagegen entschieden. Nach dem letzten Mal mit selbstgemachtem Ketchup lasse ich erstmal die Finger davon - auch wenn die Rezepte und Anleitungen auch hier wieder machbar klingen. An dieser Stelle finde ich es allerdings schade, dass nicht jede Soße auch jeweils in einem schönen Foto dargestellt wurde. Da fehlte mir letztlich ein wenig der optische Anreiz zum Nachmachen. Bei den Beilagen wiederum mangelte es an nichts. Wir entschieden uns für die Kartoffelecken und mischten fleißig die angegebenen Gewürze für eine leckere Marinade zusammen. Ganz exakt hielten wir uns hier nicht an das Rezept, da wir nicht extra ein paar der Pfeffer- oder Salzsorten kaufen wollten. Aber auch mit ein bisschen Veränderung des Grundrezeptes zauberten wir knusprige und wirklich gut gewürzte Wedges. Die mache ich auf jeden Fall wieder - egal, ob mit oder ohne Burger. 
Zu den Wedges machten wir noch Sour Cream selbst. Auch hier fehlte wieder eine ansprechende Fotografie passend zum Rezept. Die Anleitung selbst war aber so kurz und knackig gehalten, so dass die wenigen Handgriffe schnell erledigt waren und wir einen köstlichen Dip zu unseren Kartoffelecken reichen konnten. So war das selbstgemachte Burgermenü beinahe in kurzer Zeit erledigt und wir konnten unser Fast Food genießen. Natürlich hat das ganze länger gedauert als bei bekannten Burgerfilialen. Doch dafür sind wir stolz darauf, fast den kompletten Burger inklusive Beilagen selbstgemacht zu haben. Die Rezepte aus dem Buch  sind da sehr ansprechend gestaltet und verständlich gemacht. Das kocht man gerne nach! Hätten wir übrigens noch mehr in unsere vollen Bäuche bekommen, hätten wir auch noch aus dem gleichen Buch passende Desserts zaubern können. Von New York Cheesecake, über Brownies und anderen süßen Leckereien lässt sich hier einiges finden. 


Fazit:
"Burger - Homemade Fast Food" ist wirklich ein gelungenes Kochbuch rund um das Thema Fast Food. Die herrlichen Fotografien regen zum Nachkochen an und lassen selbst den kleinen Kochmuffel in mir in der Ecke stehen, sodass ich Burgerbrötchen und Dips fortan gerne immer selber machen möchte. Die leckeren Desserts und auch Limonaden muss ich auf jeden Fall noch ausprobieren. Dieses Kochbuch ist ein Buch, was nicht so schnell wieder im Schrank verschwinden wird, denn die präzisen Anleitungen machen es auch den ungeübtesten Köchen leicht, scheinbar schwierige Rezepte nachzukochen. Mir fällt es bei diesem Buch wirklich nicht schwer, fünf volle Sterne zu vergeben. Denn auch wenn ich mir an manchen Stellen noch mehr von diesen tollen Food-Fotografien gewünscht hätte, so bin ich überrascht von den Rezepten und Anregungen, die zum sofortigen Nachkochen animieren. Ein Muss für alle Fast-Food-Freunde und auch diejenigen, die gerne wissen, was alles in ihrem Essen steckt. 




Und, wie schmeckt euch euer Burger am liebsten? Würdet ihr auch gern alle Elemente - vom Brot, über die Soßen und Gurken bis hin zum Fleisch - alles selbermachen oder greift ihr da doch lieber zu einfacheren (bereits fertigen) Varianten?

Vielen lieben Dank an Blogg dein Buch und dem Hölker Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Dienstag, 9. September 2014

DIY: Kleine Verpackungsidee oder: Was mache ich aus meinen Fotos? [Teil II]



Als ich vor ein paar Wochen den schönen runden Babybauch meiner lieben Tina fotografierte, war mir klar, dass ich eindeutig mehr aus den Fotos machen möchte. Den beiden werdenden Eltern lediglich die Fotos auf digitalem Weg zukommen zu lassen, war zwar praktisch, doch irgendetwas Besonderes musste dennoch her. Deshalb entschied ich mich dafür, zumindest eines der Motive den beiden nicht zu geben, um sie letztlich nach der Geburt ihres kleinen Wunders damit zu überraschen. Denn gerade, wenn man solche besonderen Momente im Leben schon auf ein digitales Foto bannt, dann darf man diese wirklich nicht auf dem eigenen Laptop in Vergessenheit geraten lassen. Zunächst dachte ich daran, das Bild auf Leinwand drucken zu lassen. Ich selbst habe in unseren eigenen vier Wänden auch eine schöne Fotografie genau so als Blickfang an die Wand gehangen und finde diese Variante wirklich herrlich. Doch als ich bei Prentu* auf die Möglichkeit stieß, ein Foto auf Holz drucken zu lassen, war mir klar, was ich machen musste!


Holz ist so ein wunderschönes warmes Material, was ich sehr gern in unserer eigenen Wohnung um mich habe. Allein der Geruch von frischem unbehandeltem Holz ist einfach unbeschreiblich. Als ich also den Holzdruck* von Prentu schließlich auspackte, war ich selbst ganz verliebt in dieses schöne Geschenk, da genau dieser Geruch mir gleich entgegen strömte. Auch die raue Oberfläche hatte es mir angetan, sodass ich im ersten Moment nicht anders konnte und ständig mit dem Finger leicht über das Foto streichen musste. Ich hatte mich für die behandelte Variante des Fotos auf Holz entschieden, also für das sogenannte "Whitewash". Auf der Produktseite selbst wurde dies vorgeschlagen, wenn man Personen als Motiv auf seinem Foto gewählt hatte, da damit die natürlichen Holzmaserungen verringert werden. Letztlich bin ich wirklich begeistert von dieser Möglichkeit, denn durch die Behandlung des Holzes (bei dem einfach der Untergrund weiß bearbeitet wird) kommt auch der schöne Babybauch und der allgemein strahlend helle Hintergrund des Motives perfekt zur Geltung. Insgesamt wirkt das Foto auf Holz sehr edel und ist für mich eine tolle Alternative zu einem Fotodruck auf Leinwand. Denn das Motiv wirkt dadurch wunderbar warm, elegant und bildet einen schönen Mittelpunkt zwischen der Familienfotogalerie.



Auch die frischgebackenen Eltern waren sehr begeistert von meinem Geschenk. Natürlich hatte ich es mir nicht nehmen lassen und das Bild individuell verpackt und gestaltet. Geschenke einpacken ist tatsächlich eine kleine Leidenschaft von mir und bei jeder noch so kleinen Aufmerksamkeit versuche ich die äußere Hülle des Geschenks zu einem Blickfang zu gestalten. 


Dieses Mal entschied ich mich für eine kleine Girlande aus ausgestanzten Kreisen. Dafür beklebte ich zunächst weißes Papier mit Masking Tape und stanzte diese Flächen mit meinem runden Motivstanzer aus. Anschließend klebte ich die einzelnen Kreise beidseitig an Bakers Twine und befestigte diese kleine Girlande letztlich auf der Vorderseite meines Geschenks. Hinzu kamen noch ein paar kleine zusätzliche Kreise, auf denen ich die Initialen der Beschenkten schrieb. Fertig ist die individuelle Geschenkverpackung!


So, das war nun der zweite Teil meiner kleinen Ideensammlung, was ihr mit euren vielen schönen Fotos anstellen könnt. Ich hoffe sehr, dass bei euch die tollen Erinnerungen in Zukunft nicht auf der Festplatte versauern werden und ihr genau darüber nachdenkt, was ihr mit den Motiven noch so anstellen könnt. Ich bin mir sicher, dass ihr euch selbst mit Geschenkaufklebern, selbst gestalteten Postkarten oder auch einem Foto auf Holz glücklich machen werdet - oder eben andere liebe Personen, die ihr mit diesen Ideen überraschen möchtet. Oder was macht ihr normalerweise aus euren Fotografien?

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Dienstag!


Bezugsquellen:
Foto auf Holz: Prentu*
Geschenkpapier: Ikea
Masking Tape: Tchibo und Mizzies
Bakers Twine: Tchibo



* Sponsoring/Kooperation. Vielen lieben Dank für die gute Zusammenarbeit an das Team von Prentu. Meine eigene Meinung zu dem vorgestellten Produkt bleibt davon völlig unberührt.


Freitag, 5. September 2014

Kleine Zwetschgen-Vanille-Gugl



Im September ist eindeutig Zwetschgenzeit! Auch ich kann den saisonalen Früchten ja absolut nicht widerstehen und trauere jetzt schon den leckeren Erdbeeren hinterher, die ich den ganzen Sommer über so heiß geliebt habe. Gott sei Dank gibt es ja immer wieder köstlich fruchtigen Ersatz. Was sollte ich denn sonst mit meinen Gelüsten nach süßen Früchten machen? Wenn ich bloß an Weihnachten denke, dann fange ich jetzt schon an, über Clementinen zu schwärmen... Aber da es ja noch nicht soweit ist und wir jetzt erstmal alle den schönen Herbst genießen wollen, geht es heute um die lila Frucht, die sicherlich nicht nur mir schon einen kleinen Knoten in die Zunge gezaubert hat. Zwetschgen sind großartig und genau wie Pflaumen so schön saftig, sodass ich nicht anders konnte, als diese Zutat auch in meinen Mini-Gugl zu verarbeiten. 


Am Wochenende stoße ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner besseren Hälfte auf den Geburtstag meiner Mutti an. Und da ist es doch selbstverständlich, dass ich wenigstens eine Kleinigkeit backe. Mini-Gugl hatte ich schon lange nicht mehr im Ofen und da wurde es allerhöchste Zeit, dass ich diese Nascherei mal wieder zubereite. So duftet es nach Vanille und Zwetschgen in meiner Küche... Hmm... Herrlich! Und wenn ihr nun auch in den Genuss der herbstlichen Nascherei kommen wollt, dann benötigt ihr lediglich die passende Mini-Gugl-Form und die folgenden Zutaten für 18 Mini-Gugl.


Heizt euren Backofen zunächst auf 210°C Ober-/Unterhitze vor. Gebt die weiche Butter, Puderzucker und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel und verrührt alles miteinander. Anschließend gebt ihr das Ei hinzu und rührt den Teig schön cremig. Danach rührt ihr das Mehl unter die süße Masse. Wascht nun eure Zwetschgen, entfernt die Haut, entkernt sie und schneidet sie in kleine Stücke. Dann püriert ihr die Fruchtstücke kurz mit dem Stabmixer, sodass eine Fruchtsoße ensteht, die noch kleine Stücke enthält. Diese gebt ihr schließlich zu dem Teig und vermengt alles miteinander. Zum Schluss schlagt ihr noch die Sahne steif und hebt sie unter den Teig. Nun verteilt ihr die Masse in eure Mini-Gugl-Form und backt alles etwa 15 Minuten, bis eure Gugl schön gebräunt sind.


Bei mir wandern die kleinen Zwetschgen-Vanille-Gugl nun noch in eine passende Geschenkverpackung und dürfen dann endlich vernascht werden. Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Start in das Wochenende.

Lasst es euch schmecken!


Dienstag, 2. September 2014

DIY: Kleine Verpackungsidee oder auch: Was mache ich mit meinen Fotos? [Teil I]


Gerade im Sommer habe ich den Eindruck, dass sich weitaus mehr Fotos auf meiner Festplatte sammeln als zu anderen Jahreszeiten. Als bekennender leidenschaftlicher Fotoknipser von Blumenmotiven aller Art, ist es da auch kein Wunder, dass sich vor allem die Pflanzenwelt in ihrer ganzen Farbenpracht auf meinem Laptop stapelt. Immer öfter überlege ich deshalb intensiv, was ich denn mit all den schönen Aufnahmen anfangen könnte. Und so stöbere ich in diversen Online-Shops nach Ideen und Alternativen zu Fotobüchern und normalen Abzügen. Umso mehr freute ich mich nun, als ich vor kurzem von CEWE* die Anfrage bekam, mir ihre Fotowelt doch mal genauer anzuschauen. Genau deshalb möchte ich euch heute mal zeigen, was ihr noch so aus euren wunderbaren Fotografien machen könnt. Ich bin mir sicher, dass auch bei euch die ein oder andere Aufnahme schlummert, aus der gern mehr gemacht werden möchte als auf der Festplatte zu verstauben. 


Ich liebe es Geschenke zu verpacken. Nur ein einfaches Schleifchen um Geschenkpapier herum, reicht bei mir meist nicht aus. Ich verziere viel lieber alles mit schönen Anhängern, Karten, Bändern und manchmal auch frischen Blumen. Deshalb konnte ich nicht anders und habe in dem Sortiment bei CEWE Fotoaufkleber* herausgesucht. Diese habe ich mit wenigen Klicks mit einem eigenen Foto und selbstgewähltem Text gestaltet. Von der Qualität war ich positiv überrascht. Mein Foto kommt sehr schön zur Geltung und auch das Material ist so stabil, sodass man die Aufkleber einfach auf Geschenke, Flaschen oder Geschenkekartons kleben kann. Als kleiner Bastelfuchs dachte ich mir, dass es jedoch zu schade ist, dass schöne Motiv einfach  nur auf ein Geschenk zu kleben und habe kurzerhand noch einen Magneten daraus gebastelt. Dafür habe ich einfach den letzten Rest meiner Magnetfolie verwendet und den Aufkleber darauf geklebt und ausgeschnitten. So ist das Blumenbild letztlich nicht nur schmückendes Beiwerk am Geschenk, sondern findet noch eine praktische Verwendung am Kühlschrank des Beschenkten.



Um ein Geschenk aber perfekt zu machen, dürfen ein paar kleine persönliche Zeilen und Glückwünsche natürlich auch nicht fehlen. Geburtstagskarten selber basteln ist für mich selbst das Größte, doch manchmal muss es auch einfach schnell gehen. So suche ich gern nach schicken Postkarten, doch immer öfter kam mir da der Gedanke, dass ich meine eigenen Fotos auch gern mal auf solch einer Karte hätte. Gesagt, getan. Denn auch CEWE hat Postkarten* im Angebot und so kreierte ich eine schöne Postkarte, die sich sowohl für Geburtstage, als auch für liebe Grüße zwischendurch wunderbar eignen. Die Online-Gestaltung der Fotowelt machte es mir leicht, ein passendes Design zu finden. Doch letztlich bin ich von den Karten nicht so positiv überrascht wie von den Aufklebern. Die Postkarten selbst wirken auf dem ersten Blick nämlich eher wie normale entwickelte Fotos und unterscheiden sich nur durch die bedruckte Rückseite von diesen. Auch die Dicke des Papiers sowie die hochglänzende Vorderseite ist nicht so ganz nach meinem Geschmack. Da muss ich wohl noch ein wenig weiterstöbern und nach einem passenden Postkartenanbieter suchen. Aber dennoch: Postkarten sind super! Und selbstgemachte erst recht.


Also los gehts! Eure eigenen schönen Fotos müssen nicht länger in unsortierten Ordnern zwischen Unmengen an Daten verschwinden, sondern freuen sich schon darauf, mehr zu werden als eine Datei. Ich bin gespannt, wie euch meine kleinen Verpackungsgestaltungsideen (was für ein Wort...) gefallen. Seid ihr denn selbst auch leidenschaftliche Geschenke-Einpacker oder muss es vor allem schnell und praktisch gehen?

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!


Bezugsquellen:
Fotoaufkleber: CEWE*
Postkarten: CEWE*
Magnetklebefolie: Amazon
Geschenkpapier: Ikea
Bakers Twine: Tchibo

*Sponsoring/Kooperation



Freitag, 29. August 2014

DIY: Unser Wedding Planner


Seit Wochen sammeln sich bei uns Berge von Zeitschriften, Listen, Zetteln und Klebenotizen. Und alles nur, um auch ja all unsere Hochzeitspläne im Blick zu behalten und sich nebenher noch wunderschöne Inspirationen und Ideen zu holen. Da kann man auf jeden Fall schon mal durcheinander kommen und verzweifelt nach der Budgetliste suchen, die dann einfach zwischen den verschiedenen Fotografen stecken, die man sich unbedingt noch näher ansehen möchte. Deshalb habe ich jetzt einfach ein kleines Büchlein für uns vorbereitet, in dem wir unsere Listen sammeln können und alles gebündelt beisammen haben. Zumindest die To-Do´s und das Budget behalten wir nun besser im Blick.


Für das kleine Büchlein habe ich mir einfach ein kleines Notizbüchlein besorgt. Mit Spitzenborte, Kordel, Papier und Farbe habe ich dann das Cover aufgehübscht. Eigentlich wollte ich gleich mal unser Farbkonzept für die Hochzeit in den Mittelpunkt setzen, doch letztlich hat unser Drucker nicht so gedruckt wie ich es gerne hätte... Also blieb ich bei der etwas schlichteren Variante, die mir letztlich aber auch sehr gut gefällt.


Den Schriftzug "Unsere Hochzeit" habe ich zunächst mit Bleistift vorgezeichnet und dann mit weißer Acrylfarbe ausgemalt. Sonst hätte ich wohl kaum so schöne geschwungene Buchstaben hinbekommen. Aber mit einer kleinen ausgedruckten Vorlage und einem spitzen Pinsel war das letztlich kein Problem. Die kleinen goldenen Punkte am unteren Rechten Rand habe ich ausgestanzt und auch mit Farbe und Pinsel beschriftet. Falls ich nämlich in den nächsten Wochen noch ein zweites Büchlein anschaffe, um dort unsere Ideen für viele kleine Details wie Gastgeschenke, Blumendeko und Einladungskarten zu sammeln, kann ich die Verzierung des Büchleins an das erste anpassen und nur die Punkte anders beschriften. Ihr seht: Ich liebe kleine Notizbücher!


Das wichtige an unserem persönlichen Wedding Planner ist aber letztlich das Innere. Dort habe ich schon begonnen einige Listen zusammenzutragen. Alles rund um die Location, Standesamt, Trauzeugen und Co sowie das Budget und unsere Ausgaben finden dort gut geordnet ihren Platz. So kann wirklich nichts mehr verloren gehen. Für die vielen Inspirations-Zeitschriften und Internetausdrucke gibt es aber dennoch noch einen großen (sperrigen) Ordner. Ganz ohne geht es dann doch nicht. Aber den muss ich erst noch ein wenig aufhübschen, ehe ich ihn irgendwo präsentiere...


Ich bin weiterhin noch auf der Suche nach wichtigen To-Do´s, die wir auf keinen Fall bei unserer Planung vergessen dürfen. Also immer her mit den Tipps und euren eigenen Erfahrungen!

Habt noch einen traumhaften Start in das Wochenende.


Bezugsquellen:
Notizbuch: Rayher
selbstklebende Spitzenborte: idee.Creativmarkt
Acrylfarbe: Rayher
Stanzer, rund (2,54cm): Rayher

Freitag, 22. August 2014

DIY: Schoko-Cupcakes mit Zuckertüten-Toppern


Meine kleine Cousine hat morgen ihren ganz großen Tag: Es geht ab in die Schule! Ich selbst bin tatsächlich auch ein kleines bisschen aufgeregt, denn es ist die erste Einschulung für mich, bei der ich nicht selbst mit einer riesigen Zuckertüte und der nigelnagelneuen Schultasche über den Schulhof hopse. Zum gegebenen Anlass hat meine liebe Tante mich nun gebeten, ein wenig für das Kaffeekränzchen am Nachmittag zu backen. Das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen! Da das frischgebackene Schulkind Schokolade über alles liebt, habe ich neben zwei Blechen Cheesecake-Brownie mit Blaubeeren leckere Schoko-Cupcakes gebacken. Als Topping habe ich einfache Schlagsahne gewählt, die ich mit Lebensmittelfarbe eingefärbt habe. Aber was wäre ein schöner Cupcake ohne einen passenden Topper? So habe ich kurzerhand kleine Zuckertüten gebastelt, die nun auf den süßen Törtchen thronen.


Das Rezept für die wirklich schokoladigen Schoko-Cupcakes kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Gemeinsam mit der Sahne sind sie ein leckeres Highlight - nicht nur bei Feiern zur Einschulung. Um selbst in der Küche diese kleinen Törtchen zu zaubern, benötigt ihr neben Papierförmchen und einem Muffinblech folgende Zutaten: 


Zunächst heizt ihr den Ofen auf 200°C vor. Die Papierförmchen könnt ihr bereits in die Mulden des Muffinblechs verteilen. Nun gebt ihr Eier, Zucker und die Prise Salz in eine Schüssel und rührt alles mit dem Handrührer schaumig. Anschließend gebt ihr das Mehl hinzu und verarbeitet es zu einer glatten Masse. Nun nehmt ihr 200g der Zartbitterschokolade und lasst sie gemeinsam mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Sobald alles gut geschmolzen ist, gebt ihr die Schoko-Butter zu dem Teig und rührt alles glatt. Die restliche Schokolade hackt ihr in grobe Stücke und hebt sie unter den Schokoteig. Nun verteilt ihr den Teig auf eure Förmchen und gebt sie für etwa 15 Minuten in den Ofen, bis sie schön hochgegangen sind.

Während eure Schokotörtchen abkühlen, könnt ihr bereits die Sahne vorbereiten. Dazu gebt ihr die Schlagsahne gemeinsam mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker in ein hohes Gefäß und schlagt sie mit dem Handmixer steif. Falls ihr wie ich der Sahne noch eine hübsche Farbe geben wollt, gebt zu Beginn ein wenig Lebensmittelfarbe hinzu, sodass diese sich während des Schlagens gut verteilen kann. Sind eure Schokoküchlein gut abgekühlt, füllt ihr die steife Sahne in einen Spritzbeutel und dekoriert damit eure Cupcakes. Nun fehlen eigentlich nur noch die passenden Zuckerüten als Topper!


Für die kleinen Zuckertüten-Topper benötigt ihr farbiges Buntpapier nach Wahl, Seidenpapier, Bakers Twine, Zahnstocher, Kleber und eine Schere. Mit diesen Materialien kann es auch schon an das Basteln gehen!


Zunächst schneidet ihr aus eurem Papier einen Kreis mit einem Durchmesser von 10 cm. Ich selbst habe einen Kreisschneider zur Hilfe genommen. Es eignet sich aber genauso gut ein Glas oder der Boden einer Vase, um einen schönen Kreis zu zaubern. Diesen Kreis wiederum viertelt ihr in vier gleich große Teile, so könnt ihr aus einem Kreis letztlich vier Zuckertüten basteln. Nehmt einen dieser Teile zur Hand und schneidet das Seidenpapier auf die Größe der abgerundeten Seite des Bastelpapiers zu. Auf die Rückseite eures Papiers gebt ihr auf die abgerundete Seite etwas Kleber und drückt das Seidenpapier daran fest. 
Sobald es gut getrocknet ist, gebt ihr auf eine der beiden langen Seiten wiederum etwas Kleber. Lasst diesen kurz antrocknen, bevor ihr nun im nächsten Schritt das Papier zu einer kleinen Tüte zusammenrollt. Ich habe meine Zuckertüten so lange gerollt, bis nur noch mein Zeigefinger in die Öffnung passt. So konnte ich auch von innen das Papier gut zusammendrücken und der Kleber hatte genug Zeit zum Trocknen. Sobald eure Tüte festgeklebt ist, nehmt ihr nun einen Zahnstocher zur Hand. Auf diesen gebt ihr auf die eine Spitze etwas Kleber und steckt diese in die untere kleine Öffnung eurer Zuckertüte. Gut andrücken und trocknen lassen. Zu guter letzt verschließt ihr das Seidenpapier mit etwas Bakers Twine und schon ist eure kleine Zuckertüte fertig. 


Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Idee zur Einschulung. Ich bin schon gespannt, ob meine kleine Cousine genauso begeistert sein wird von der niedlichen Deko wie ich selbst. Immerhin habe ich mich nach der Farbwahl ganz nach der kleinen Prinzessin gerichtet ;)

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken und Basteln! Habt einen wunderbaren Start in das Wochenende.

Dienstag, 19. August 2014

Herbstgefühle im August oder auch: Ein Kurztrip nach Thüringen


Dichter Nebel am Vormittag, mit dicken Tropfen bedeckte Blätter an den Bäumen und ein kühler Wind, der selbst durch die heißgeliebte Windstopperjacke zieht. Da denkt man sofort an einen schönen gemütlichen Herbstmonat und auf jeden Fall nicht daran, dass es Hochsommer sein sollte. Doch genau diese Eindrücke begleiteten uns an dem vergangenen Wochenende. Meine bessere Hälfte und ich gönnten uns einen kleinen Wochenendurlaub im schönen Thüringen. Zwei Tage Abwechslung vom stinknormalen Alltag. Einfach mal die Seele baumeln lassen, abschalten und nicht daran denken, dass Montags wieder die Pflichten rufen. So tobten wir uns bei langen Spaziergängen im Wald aus, besichtigen die Wartburg und eine wirklich empfehlenswerte Falknerei und ließen uns letztlich in unserem Hotel für eine Nacht mit Schaumbad und Dinner am Abend verwöhnen. Was für ein Leben!



Auf der Wartburg in Eisenach genossen wir noch ein bisschen den herrlichsten Sonnenschein vom diesjährigen August. Die alten Gemäuer erschienen so in einem romantisch-historischem Glanz. Wir ließen uns von einem theatralischen Touristenführer durch das Palas führen und lauschten gespannt den Geschichten, die hinter diesen Wänden über Jahrhunderte geschrieben wurden. Nachdem wir dann auch die berühmte Lutherstube und den Tintenfleck auf der Wand entdeckt hatten, kehrten wir diesem historischen Ort jedoch schon wieder den Rücken zu und machten uns auf den Weg in eine Falknerei in Ruhla. Dort staunten wir über wunderschönen Greifvögel und ließen uns bei einer kleinen Show etwas über die wilden Tiere und dem Beruf der Falknerei selbst erklären. Ja, genau bei solchen Erlebnissen kann man dann doch völlig den Alltag vergessen und einfach auf andere Gedanken kommen. (Besonders einfach wird das übrigens auch genau dann, wenn ein kleiner hübscher Buntfalke auf dem eigenen Kopf Platz nimmt...) 



Am Sonntagmorgen schauten wir aus unserem Hotelzimmer genau in eine Nebeldecke, durch die sich nur spärlich die Morgensonne blicken ließ. Dennoch schnürten wir unsere Wanderschuhe und huschten sofort auf den Rennsteig. Dort wanderten wir durch den Rennsteiggarten und ließen uns auch nicht von dem leichten Nieselregen auf unserer Haut die schöne Stimmung verderben. Wer hat denn auch je behauptet, dass zu einem guten Urlaub Sonne gehört? Und bei einem Kurztrip genießt man wohl sowieso einfach den Moment der Abwechslung und Ruhe. 




Über den Baumkronen hatten wir immerhin dennoch einen tollen mystischen Blick über den Thüringer Wald. An einem Bergsee spürten wir die eisige Kälte, die das Wetter an diesem Wochenende mit sich brachte. Da wünschte ich mir glatt meine hübsche Pudelmütze heraus, die noch tief vergraben im Schrank auf ihren winterlichen Einsatz wartet... und das alles mitten im August. Schon verrückt dieser Sommer. 




So schön und besonders so ein Kurztrip ist, ein wenig traurig ist es dann schon, wenn die schöne Zeit einfach zu schnell vergeht. Dennoch habe ich jetzt noch die nächsten Tage die Gelegenheit weiterhin von unserem schönen Urlaub zu träumen. So komme ich nur ganz langsam im geschäftigen Alltag wieder an und genau diesen Moment genieße ich sehr. Ein bisschen Pause zwischendurch muss immerhin auch mal sein und genau das war es, was dieses Wochenende so herrlich machte. 

Ich wünsche euch einen wunderbaren und entspannten Tag. Vielleicht konnte ich euch mit meiner kleinen Fotoflut auch einen Moment der Entspannung und Pause vom stressigen Arbeitstag bieten...