Sonntag, 2. August 2015

DIY: Ein Aufbewahrungsglas für Bakers Twine und andere Geschenkbänder


Es ist unglaublich. Die zwei wichtigsten Ereignisse für dieses Jahr liegen nun tatsächlich hinter mir. Ich habe die Liebe meines Lebens geheiratet und nun auch noch meinen Masterabschluss gemeistert. Neben der Feierei für diese zwei wunderbaren Anlässe, nutze ich jetzt meine neu gewonnene Zeit vor allem für unsere eigenen vier Wände. Es gibt so einiges, was hier entrümpelt oder aufgeräumt werden müsste, denn immerhin ist in den letzten Wochen einfach zu viel liegen geblieben. In dieser Woche habe ich also damit begonnen, meinen Bastelschrank zu sortieren. Ja. Ich habe wirklich einen Bastelschrank. Also genau genommen sogar zwei - denn es handelt sich um zwei weiße Hängeschränke mit genügend Stauraum für Papier, Stempeln, Farben, Pinsel, Nieten und Geschenkbändern. Jede Menge Geschenkbändern! Normalerweise stapeln sich diese in zwei kleinen durchsichtigen Dosen, doch auch wenn man sehen kann, was sich darin befindet, so habe ich doch immer wieder das Problem genau an das eine Band zu kommen, was ich gerne hätte. Also musste eine neue Lösung her.



Vor allem meine Bakers-Twine-Rollen kullern mir regelmäßig entgegen, wenn ich den Schrank öffne. Oder aber genau das eine Garn, was ich zum Verpacken von Geschenken oder zur Dekoration verwenden möchte, befindet sich ganz unten im Geschenkbandchaos, sodass sich erst einmal einen großer bunter Berg mit Bänder dekorativ neben meiner Geschenkpapierrolle bildet, ehe ich mit der eigentlichen kreativen Umsetzung meiner Idee loslegen kann. 


Deshalb habe ich mir nun ein praktisches Aufbewahrungslas genau für dieses Problem gezaubert. Um so etwas selbst zu kreieren, benötigt ihr lediglich ein gut ausgewaschenes (ehemaliges Soßen-)Glas mit Schraubverschluss, einen Nagel, einen Hammer und etwas Sprühfarbe. Schon kann es mit der Umsetzung meiner Idee losgehen. Ihr verschließt zunächst das Glas mit seinem Deckel. Anschließend nehmt ihr Hammer und Nagel zur Hand und schlagt damit vorsichtig in die Mitte des Deckels ein Loch. Sollte das Loch zu klein sein, schlagt ihr genau daneben noch ein oder zwei weitere, bis ein großes Loch entsteht. Schon ist die eigentliche Arbeit auch schon vollbracht. 



Da ich die Farbe meines Glasdeckels nicht mochte, habe ich ihn im nächsten Schritt mit etwas Lackfarbe gesprüht und trocknen lassen. Danach konnte ich dann mein Glas mit dem Garn füllen. Dabei habe ich immer etwas Faden von der jeweiligen Rolle raushängen lassen. Genau diese Enden könnt ihr nämlich nun im letzten Schritt von unten durch euren Deckel fädeln, dann das Glas verschließen und schon ist die Aufbewahrung für die Bakers Twines fertig! So muss man nun nicht mehr erst alle Rollen aus dem Glas oder der Bastelkiste holen, bis man ganz unten seine Lieblingsfarbe entdeckt.


Wofür verwendet ihr eigentlich euer Bakers Twine am liebsten? Ich persönlich verwende es eigentlich bei fast jeder Gelegenheit - sei es, als Band für Geschenkanhänger oder aber komplett als Verschluss für das in Packpapier gewickelte Geschenk. Am liebsten ja in Kombination mit ein paar frischen Blumen... Ohne die geht bei mir bekanntlich ja (fast) nichts.

Ich bin gespannt, wie euch meine kleine Idee gefällt. Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß beim Nachmachen und noch einen herrlichen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.


Sonntag, 26. Juli 2015

Das perfekte Sommer-Dessert: Frozen Joghurt mit Melone


So langsam wird es auf meinem Blog ganz schön kalt, nicht wahr? Aber ich bin ganz ehrlich: Im Sommer bleibt mein Backofen meistens kalt, wenn es um süße Speisen geht. So gern ich auch Kuchen, Cupcakes und Törtchen esse, so mag ich es zu dieser Jahreszeit doch lieber fruchtig-süß und vor allem frostig. Deshalb kreiere ich auch immer wieder neue Rezepte rund um Eis, was ich ganz einfach ohne Eismaschine zubereiten kann. Das wäre ja eindeutig noch so ein hübsches Gerät, was sich in meiner Küche so richtig wohlfühlen würde... Ich hoffe, der Weihnachtsmann liest hier mit! Dann kann ich mich schon mal auf den nächsten Sommer freuen. In diesem aber experimentiere ich einfach mal weiter und freue mich sehr, dass die meisten meiner Kreationen auch gelingen. So wie heute. Denn heute gibt es Frozen Joghurt mit Melone!


Am Freitag bin ich in den Supermarkt gestiefelt mit dem Vorhaben, mich von irgendeiner köstlichen Frucht allein vom Anblick verführen zu lassen. Klar war, dass ich Frozen Joghurt zaubern möchte, aber noch nicht, welche Zutat darin die Hauptrolle spielen sollte. Verrückt war, dass mir die Entscheidung im wahrsten Sinne des Wortes in die Hände fiel. Einer andere Kundin suchte sich gerade eine Honigmelone aus, als ihr plötzlich fast die Hälfte der hübsch aufgestapelten Früchte ihr entgegen purzelten. So hielt ich nur meine Hände auf, fing zwei der schönen gelben Melonen und die Wahl war getroffen.


Zu den Melonen gesellten sich dann noch Mandeln, Joghurt und Sahne in mein Einkaufskörbchen. Und natürlich Blumen. Denn frische Blumen sind einfach ein Muss in heimischen Wohnzimmer. Und im Bad. Und im Flur. Und in der Küche. Keine Angst, nur zur Dekoration und nicht zum Essen! Das Rezept für den Frozen Joghurt beinhaltet keine einzige Blume, versprochen. Für vier bis sechs Portionen (je nach Größe eurer Dessertschälchen oder Weckgläser) benötigt ihr lediglich folgende Zutaten.


Entfernt die Schale der Melone und schneidet das Fruchtfleisch in grobe Würfel. Gebt die Melonenwürfel gemeinsam mit dem Puderzucker, Sahne, Joghurt, Milch und dem Mark einer Vanilleschote in den Mixer oder püriert alles mit einem Stabmixer zu einer glatten Masse. Anschließend füllt ihr den Melonen-Joghurt in eine flache Form und lasst alles etwa 2 1/2 Stunden in den Gefrierschrank. Schlagt nach der Zeit die Masse wieder mit einer Gabel oder dem Handrührer auf niedriger Stufe auf und gebt alles wieder für etwa eine Stunde in den Gefrierschrank. Wiederholt das Aufschlagen und lasst anschließend den Joghurt vollständig gefrieren. 



Vor dem Servieren schneidet ihr noch etwas Melone in kleine Stücke. In einer Pfanne könnt ihr die Mandeln gemeinsam mit dem Zucker goldbraun rösten. Gebt den Frozen Joghurt in ein Gefäß, streut die Melonenstückchen und die Mandeln darüber und schon ist das perfekte Sommer-Dessert auch schon fertig!


Angerichtet in einem Weckglas mit etwas Bakers Twine sieht der Frozen Joghurt besonders schön aus. Ich habe zusätzlich noch ein paar Holzlöffel mit dem Garn dekoriert - natürlich farblich passend zur Melone. So passt es auf einer schön gedeckten Sommertafel auch noch perfekt zu den frischen Blumen.


Ich bin gespannt, wie euch das Rezept gefällt. Auf was könnt ihr denn im Sommer absolut nicht verzichten? Ich freue mich auf eure Tipps und bin gespannt, womit ihr mich verzaubern könnt.

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 19. Juli 2015

Von Picknick im Park und Blumen im Haar


An diesem sonnigen Sonntag habe ich ausnahmsweise mal kein leckeres Rezept oder eine nette sommerliche DIY-Anleitung mitgebracht. Eigentlich war heute auch gar kein neuer Post geplant, denn ihr träumt hoffentlich noch von dem köstlichen Brownie-Eis oder schnabuliert es gerade selbst! Um was es dann heute geht, wenn ich schon nichts neues Leckeres im Gepäck habe? Die Antwort ist ganz leicht: Um ein wunderschönes Picknick im Charlottenburger Schlosspark mitten in Berlin, inklusive Blumenkränzen, süßen Köstlichkeiten und jeder Menge Erfrischungen. 



In meiner kleinen Blogger-Karriere kommt es nicht oft vor, dass in meinem Postfach eine hübsche Einladung zu einem Event eintrudelt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als über die "Hauptstadt-Mädchen", die erst in diesem Jahr von der lieben Kea ins Leben gerufen wurden, eine nette Mail von Vöslauer* zu einem gemeinsamen Picknick eintraf. Denn was gibt es Schöneres, als sich mit lieben Mädels im Park zu treffen, Blumenkränze zu binden und es sich mit Leckereien gut gehen zu lassen? Natürlich inklusive wunderschöner Dekoration mit viel Liebe zum Detail. Wenn dann auch noch die Sonne ihr Bestes gibt, um einem den Tag zu versüßen, kann es eigentlich gar nicht besser sein.


Neben Vöslauer, die uns mit leckeren Salaten, Muffins, Sandwiches und Co. versorgten, die allesamt in hübschen kleinen Weckgläschen und Picknickkörben angerichtet waren und eindeutig mein Foodie-Herz vor Freude hüpfen ließ, war auch Bloomy Days vor Ort. Sie zauberten den Park in ein Blumenmeer und gaben uns außerdem die Möglichkeit, uns selbst in Blumenmädchen zu verwandeln. Das ist schon ein tolles Bild, wenn es sich auf einmal eine Gruppe Mädels mit Kränzen im Haar auf einer riesigen weißen Decke gemütlich macht. 


Ich muss wirklich gestehen, dass dieses Picknick mich absolut an eine dieser herrlich gestylten Pinterest-Pinnwände erinnerte, die sich rund um das Thema "Draußen im Grünen" drehen. Lampions in den Bäumen, kleine Tischchen mit Blumen und Wasser, silberne Wannen mit allerlei köstlichen Dingen. 



Ich hätte ja wirklich nicht gedacht, dass eine so kleine Einladung mich so ins Schwärmen bringen kann. Aber es war einfach schön. Und das lag nicht zuletzt an den tollen Mädels, mit denen ich den Nachmittag verbringen durfte. Denn wie heißt es doch so schön: Nur gemeinsam macht das Leben so richtig Spaß! Das hat sich hier eindeutig bewahrheitet. 



So. Ich muss jetzt nach diesen tollen Weckgläsern vom letzten Bild suchen. Hat da jemand eine Idee, wo man die herbekommt? In den üblichen verdächtigen Läden sind die mir nämlich noch nicht über den Weg gelaufen.

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.


*Werbung. Vielen Dank an Vöslauer und on Time PR für die Einladung und auch an AnneSarahSandraLisaClaudi und Jenny für den herrlichen Nachmittag! Ich habe ihn sehr genossen. 

Donnerstag, 16. Juli 2015

Eiskalter Erdbeer-Brownie mit selbstgemachter Erdbeersoße gegen den Hochzeitsblues


Nach einem wunderschönen Jahr, vollgestopft mit Vorbereitungen, Ideen und nervenaufreibenden Kleider-such-Problemen, einer persönlichen Traumhochzeit und romantischen Flitterwochen habe ich jetzt wirklich ein großes Problem. Ich befürchte tatsächlich, dass mich der Hochzeitsblues eingeholt hat. Ich schaue auf unsere wunderschönen Fotos unseres besonderen Tages, schwelge in Erinnerungen, lese die lieben und emotionalen Gästebucheinträge und wünschte mir so sehr, dass dieser wahrgewordene Traum noch längst nicht vorbei ist. Doch es ist so. Und nun stehe ich da und frage mich, was ich als nächstes mit mir anfange. Ach ja... da wartet ja noch meine Abschlussprüfung auf mich in den kommenden Wochen. Es ist ja nicht so, dass das keine Herausforderung für mich wäre - dennoch fühle ich mich ab und an doch irgendwie leer. Wie gut, dass es da liebe Bloggerinnen gibt, die mir aus der Seele sprechen und auch noch gleich passende Tipps parat haben, um diesem heimtückischen Blues entgegen wirken zu können. Die kleine Liste von Barbara möchte ich an dieser Stelle auch gleich noch um den achten Punkt erweitern und füge hinzu "Schokoladeneis, um sich selbst zu verwöhnen". Denn ja: Schokolade macht glücklich, ist doch klar. Oder?


Und auch wenn hinter euch keine Hochzeit liegt und ihr gerade nicht mit dem Luxusproblem zu kämpfen habt, euch für das passende von hunderten Hochzeitsbildern zu entscheiden, was künftig euer Wohnzimmer schmücken soll, so ist das heutige Rezept dennoch einfach perfekt, um den Juli zu versüßen. Mein eiskalter Erdbeer-Brownie hilft nämlich auch über graue Sommertage hinweg und lässt vergessen, dass es draußen regnet und nicht die Sonne durch das Fenster scheint. Ich garantiere für absoluten Schokogenuss, von dem man nicht genug bekommen kann. Inklusive fruchtig sommerlicher Note, ist doch klar! 


Das Schöne an meinem heutigen Rezept: Es funktioniert ganz ohne Eismaschine. Für eine flache rechteckige Form (etwa 30 x 20 cm) benötigt ihr 400 g Zartbitterkuvertüre, 500 ml Milch, 2 EL Kakao, 8 Eigelbe, 240 g Zucker, 400 g Sahne und frische Erdbeeren je nach Geschmack. 

Zunächst hackt ihr die Kuvertüre in kleine Stücke. Lasst die Milch in einem Topf aufkochen und die Kuvertüre-Stückchen gemeinsam mit dem Kakao unter ständigem Rühren schmelzen. Nehmt anschließend den Topf vom Herd und lasst die Masse ruhen, während ihr die Eigelbe und den Zucker mit einem Schneebesen glatt rührt. Anschließend gebt ihr die Schokomilch zur Eigelb-Zucker-Masse und vermengt alles gut miteinander. Danach bereitet ihr ein Wasserbad vor und  erwärmt die Schokoladenmasse in einer Schüssel darüber. Rührt die Masse am besten mit einem Gummispatel etwa fünf Minuten glatt, bis sie etwas dickflüssig vom Spatel tropft. Erst danach füllt ihr die Schokoladenmasse in eine kalte Schüssel um und rührt sie kalt. Anschließend schlagt ihr die Sahne mit dem Handrührer fest und hebt sie unter die Schokoladenmasse. 
Eure Form legt ihr nun mit Frischhaltefolie aus und füllt die Schokomasse dort hinein. Bevor es in den Tiefkühler geht, wascht ihr noch die Erdbeeren, schneidet sie in kleine Stücke und streut diese über die Schokomasse. Dann stellt ihr eure Form am besten über Nacht in den Gefrierschrank. Wenn ihr am nächsten Tag euer leckeres Brownie-Eis aus der Form lösen wollt, könnt ihr diese kurz in warmes Wasser tauchen. So lässt sich das Eis auch besser in quadratische Stücke schneiden. 



Bevor es aber ans Genießen geht, fehlt für mein kleines Rezept noch das kleine i-Tüpfelchen. Dieses präsentiere ich euch heute in Form von selbstgemachter Erdbeersoße! Auf den Fotos ist sie dem einen oder anderen bestimmt schon aufgefallen - das ist das rote Zeugs, was auf meinen Bildern heute teilweise aussieht wie Ketchup. Ich schwöre hiermit hoch und heilig, dass es sich dabei aber tatsächlich um köstlich fruchtige Erdbeersoße handelt und um keinen kleinen Foodblogger-Trick! 


Um selbst die leckere Soße zu zaubern, gebt ihr 300 g kleingeschnippelte Erdbeeren gemeinsam mit zwei Esslöffel Puderzucker und einem Spritzer Zitronensaft in eine Schüssel und püriert alles gemeinsam mit dem Pürierstab. Anschließend streicht ihr die Masse durch ein feines Sieb, damit die Erdbeersoße auch ja nicht zwischen den Zähnen hängen bleibt. Damit ist das kleine i-Tüpfelchen für das Brownie-Erdbeer-Eis auch schon fertig und darf gemeinsam genossen werden. Köstlich!



Ist euch eigentlich die hübsche kleine Vase aufgefallen? Sie passt nicht nur ganz wunderbar zu meiner derzeitigen großen Blumenliebe, den Pfingstrosen, sondern löst bei mir außerdem kleine Erinnerungen in Sachen Hochzeit aus. Denn ich habe sie höchstpersönlich auf meinem herrlichen Junggesellinnenabschied angemalt. Hach ja. Dieser Hochzeitsblues... 

So. Genug gejammert. Ich hoffe sehr, ihr habt eine Dose Mitleid für mich übrig dass ihr die Rezepte für Brownie-Eis und Erdbeersoße in diesem Sommer mal ausprobiert. Ich muss auf jeden Fall noch schnell Kuvertüre kaufen gehen, denn die Leckereien von den Fotos sind bereits restlos verputzt worden...

Habt noch eine herrliche Restwoche und lasst es euch gut gehen.