Sonntag, 4. Januar 2015

Frisches Pastinakenbrot und andere Rezepte vom Land


Das neue Jahr wimmelt ja nur so von guten Vorsätzen. In den letzten Jahren habe ich mir immer wieder irgendetwas vorgenommen und meist mehr schlecht als recht auch umgesetzt. Klar, dass ich glaube, dass es in diesem Jahr nur besser werden kann. Aber ich habe ja bereits in meinem Jahresrückblick durchschimmern lassen, dass ich mir lieber keine konkreten Vorsätze gesteckt habe. Es gibt genug Ziele in diesem Jahr, die ich erreichen möchte und da brauche ich nicht noch andere Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Die Uni abschließen und den Bund fürs Leben eingehen sind schon Pläne genug für die erste Jahreshälfte. Viel lieber mag ich einfache Vorhaben, die ich auch ohne eine rigorose Lebensumstellung erreichen kann. Wie wäre es zu Beispiel mit dem Plan, ab und an mal wirklich schön saisonal zu kochen? Dafür habe ich mal das schöne Buch "Essen auf dem Land"* zur Hand genommen, was ich euch heute vorstellen möchte.


"Essen auf dem Land" ist bestückt mit Rezepten und praktischen Informationen und Tipps zu den verschiedensten Kräutern und Gemüsesorten. Das tolle an dem Buch: Es ist tatsächlich nach den jeweiligen Kalenderwochen sortiert! So findet man beispielsweise in Woche eins praktischerweise zwei Rezepte zu Fondue oder in Woche 32 tolle Ideen rund um die Kirsche. Auf allen Seiten gibt es immer wieder zusätzliche Tipps, Tricks und Hintergründe zu verschiedenen Gerichten zu finden, die das Stöbern und Lesen auf den Seiten sehr interessant machen. Man kann hier sowohl regionale als auch internationale Gerichte finden, die sich mit saisonalen Produkten leicht nachkochen lassen. Ist doch klar, dass ich da sofort etwas ausprobieren musste! Deshalb habe ich leckeres Pastinakenbrot gebacken. Was denn, Pastinaken kennt ihr nicht? Spätestens nach der neuesten Google-Werbung habt ihr zumindest schon mal was von der Wurzel gehört, nicht wahr? Laut dem Buch "Essen auf dem Land" ist die Pastinake übrigens eine Kreuzung aus Möhre und Petersilienwurzel und hat von November bis Januar Saison. So lernt man auch gleich mal was dazu, während man den Teig knetet, in den Ofen schiebt und den Duft von frischgebackenem Brot genießt. 



Das tolle und einfache Rezept für das Pastinakenbrot kann ich euch einfach nicht vorenthalten. Es schmeckt wunderbar würzig und ein wenig nussig. Genau nach meinem Geschmack! Ein klitzekleines bisschen habe ich es aber für mich abgewandelt, so dass ich es euch auch hier zeigen kann. Ihr benötigt 230g Mehl, 1 1/2 TL Backpulver, 1 1/2 TL Salz, 10 Salbeiblätter, 60g Cheddar in Scheiben, 200g Pastinaken und zwei Eier. 

Als erstes mischt ihr Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel. Schneidet dann die Salbeiblätter in feine Streifen und würfelt den Cheddar in kleine Stücke. Die Pastinaken schält ihr, raspelt sie und mischt sie unter das Mehl. Anschließend Salbei und Cheddar hinzufügen. Die Eier mischt ihr anschließend mit 1 EL kaltem Wasser und gebt es zur Mehlmischung. Knetet alles zu einem schönen glatten Teig und formt daraus ein Laib Brot. Anschließend legt ihr euren Brotlaib auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schneidet es oben der Länge nach mit einem scharfen Messer etwa einen Zentimeter tief ein. Danach könnt ihr es leicht mit Mehl bestäuben. Nun backt ihr euer Brot im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 35 bis 40 Minuten, bis es schön goldbraun gebacken ist. Fertig!


Übrigens: In "Essen auf dem Land" gibt es zusätzlich noch nett gemeinte Etiketten, die sich wunderbar für die selbstgemachten Marmeladen im Sommer eignen. Doch warum schreibe ich "nett gemeint"? Nun, auf allen Etiketten steht "Grüß Gott", was ich persönlich nicht so ganz gelungen finde. Eventuell überklebe ich diesen Ausspruch einfach mit "Lass es dir schmecken". Das ist einfach neutraler und für jedermann geeignet. 

Mein persönliches Fazit fällt jedoch (ohne die Betrachtung der Etiketten) sehr gut aus für dieses Rezeptebuch. Der Saisonkalender im hinteren Teil macht das wieder wett und die sorgfältig sortierten Rezepte machen einfach Lust auf das Selbermachen. Zudem werden längst vergessene Gerichte, die Oma selbst noch oft macht, quasi wieder zum Leben erweckt. Für mich also ein Buch, was ich in diesem Jahr sicher öfter zur Hand nehmen werde. Und das nicht nur zum Brot backen.

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag!


*Vielen Dank an André Lorenz Medien für die unverbindliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Meine eigene Meinung bleibt davon selbstverständlich unberührt.

Freitag, 2. Januar 2015

Auf Wiedersehen 2014 - Willkommen im neuen Jahr!

Das neue Jahr ist noch ganz frisch und ich schaue bereits auf die nächsten Wochen, die laut meinem nigelnagelneuem Terminkalender sehr gut ausgefüllt sein werden. Doch bevor ich meine Pläne für 2015 in eine sinnvolle Reihenfolge bringen werde, möchte ich noch kurz das vergangene Jahr Revue passieren lassen. 2014 war für mich allein mit Blick auf meinem Blog sehr aufregend. Seit Beginn des Jahres bin ich Bloggerin bei limango Lieblingsplatz, ich war in Hamburg bei dem Roombeez-Bloggerworkshop, habe auf der BLOGST 2014 gelernt, genetworked und gefeiert und vor allem: Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte. 

Auf meinem Blog selbst habe ich euch wieder viele leckere Rezepte gezeigt, die den ein oder anderen von euch sogar bereits zum nachkochen- oder backen animiert hatten. Ich habe mich sehr über Mails und Fotos von euren kleinen und großen Werken gefreut! Besonders stolz bin ich darauf, dass ich meine Kategorie "Herzhaft" um einige Rezepte erweitern konnte, sodass meine kleine Jahresübersicht nun schön durchmischt ist mit deftigen und süßen Rezepten. 


Und natürlich wurde hier auch wieder fleißig gebastelt und dekoriert, sodass meine DIY-Ideen aus dem letzten Jahr ein wirklich schönes Bild abgeben, nicht wahr? Da ist es beinahe selbstverständlich, dass ich euch auch 2015 wieder mit schönen Ideen zum Selbermachen überraschen möchte. 



Privat warten so einige Highlights auf mich in diesem Jahr. Gute Vorsätze brauche ich mir da eindeutig nicht vornehmen - meine Master-Arbeit werde ich hoffentlich auch ohne gut meistern und die Planungen für unsere Hochzeit im Juni laufen auch so ganz gut. Appropos! Nur noch 154 Tage! Hat meine bessere Hälfte nicht eben erst noch um meine Hand angehalten? Ich hoffe sehr, dass 2015 ab und an etwas weniger rasant verläuft. Ich will jeden einzelnen Tag einfach auch mal genießen und nicht daran denken müssen, dass noch jede Menge Pflichten auf mich warten.

In dem Sinne wünsche ich euch ein frohes und abenteuerlich schönes neues Jahr! Lasst es euch gut gehen.

Dienstag, 30. Dezember 2014

DIY: Kleine Geschenkidee für Silvester


Die Weihnachtstage liegen bereits hinter uns, die Bäuche sind noch voller köstlicher Leckereien und schon bereiten wir uns auf den Start in das neue Jahr vor. Silvester steht vor der Tür und ich freue mich sehr darauf, 2015 beginnen zu lassen. In diesem Jahr werden wir Silvester etwas ruhiger angehen und den Abend in kleiner Runde mit selbstgemachter Pizza, guten Filmen und Spielen ausklingen lassen. Was dabei nicht fehlen darf, ist ein bisschen Feuerwerk, viel Glitzer und jede Menge Konfetti! Ein kleines Geschenk habe ich mir in diesem Jahr auch einfallen lassen: selbstgemachte Wunderkerzenschildchen mit lieben Neujahrsgrüßen!


Die kleine Aufmerksamkeit ist schnell gebastelt und ich freue mich schon darauf, sie unter das Volk zu bringen. Außerdem passt sie perfekt zu meiner diesjährigen Dekoration in Silber und Gold. Falls ihr selbst schnell noch losbasteln möchtet, dann benötigt ihr lediglich stabiles farbiges Papier in zwei beliebigen Farben, eine Schere, Kleber, einen Stift, (Glitzer-)Dekoration und Wunderkerzen.


Zunächst schneidet ihr aus eurem Papier ein Rechteck mit den Maßen 19,5 cm x 6,5 cm zurecht - je nach der Länge eurer Wunderkerzen. Anschließend schneidet ihr aus dem zweiten Papier ein kleineres Rechteck mit den Maßen 3,5 cm x 6,5 cm zu und klebt es im unteren Drittel auf das große Rechteck. Darauf könnt ihr nun bereits eure Grüße und Wünsche schreiben. Ich habe dafür einen silbernen Edding verwendet, der zu dem silberfarbenen Papier passte. Anschließend schneidet ihr ober- und unterhalb des kleinen Rechtecks mittig einen kleinen Schlitz hinein. Dadurch steckt ihr letztlich eure Wunderkerzen und schon ist das kleine Silvestergeschenk fertig! 


Meine Wunderkerzentaschen habe ich noch mit glitzernden goldenen Sternen verziert. Ihr könnt aber auch kleine Kleeblätter aus Papier formen und diese neben den Wunderkerzen befestigen. Oder wie wäre es mit kleinen selbstgezeichneten Schweinchen statt einem Spruch? Ich bin mir sicher, dass da eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt ist. 



Bei limango habe ich übrigens noch eine weitere kleine Geschenkidee vorbereitet: Knallbonbons! Die einfache Bastelidee aus meiner Kindheit kommt doch immer wieder gut zum Silvesterabend an und macht mit der richtigen Dekoration auch optisch viel her. 

Mit diesen kleinen Ideen wünsche ich euch morgen einen wunderbaren und glitzernden Rutsch in das neue Jahr! Lasst es euch gut gehen und genießt den Abend gemeinsam mit euren Lieben. 


Bezugsquellen:
Papier und Edding: idee.Creativmarkt
Glitzersterne: Depot
Mini-Vase: Butlers
Wunderkerzen: Kaufland

Sonntag, 21. Dezember 2014

Zimt-Plätzchen mit Blaubeer-Füllung und meine Verpackungsliebe


Nur noch ein paar Mal schlafen und schon sitzen wir alle unter dem heimischen Weihnachtsbaum, schlagen uns die Bäuche mit köstlichen Leckereien voll und lassen es uns im Kreise unserer Lieben gut gehen. Ich stürze mich morgen noch ein letztes Mal in das Shopping-Getümmel, denn noch eine Kleinigkeit muss besorgt werden. Was die Geschenke angeht, bin ich also nicht ganz so in meinem Zeitplan... Aber meine Weihnachtsbäckerei ist von nun an definitiv geschlossen! Gestern habe ich die letzten Plätzchen gebacken, die ich euch heute noch zeigen möchte: leckere Zimt-Plätzchen mit Blaubeer-Füllung. 


Ich liebe ja diese Doppelkekse mit Fruchtfüllung. In diesem Jahr habe ich sie einfach mal mit Blaubeer-Gelee gefüllt, statt Johannisbeere. Gemeinsam mit dem Zimt sind sie für mich ein großes Highlight aus der Weihnachtsküche. Neben dem Rezept habe ich euch auch eine kleine Verpackungsidee mitgebracht, denn ich selbst liebe schön verpackte Kleinigkeiten aus der Küche. In diesem Jahr werden meine Plätzchen zum größten Teil in schicken Holzschachteln verschenkt. Diese verziere ich mit Masking-Tape, bunten Bändern, Tannengrün und ein paar kleinen Kugeln. Die Schachteln habe ich im Bastelladen besorgt oder einfach ehemalige Pralinenschachteln zweckentfremdet. So bekommen die selbstgemachten Plätzchen einen perfekten Auftritt in stilvoller Umgebung. 


Aber das wichtigste neben einer herrlichen Verpackung ist ja immer noch der leckere Inhalt, nicht wahr? Deshalb gibt es auch sofort das Rezept von mir für die Zimt-Plätzchen mit Blaubeer-Füllung. Neben den folgenden Zutaten benötigt ihr lediglich noch Ausstecher, Backpapier und einen Spritzbeutel.


Verknetet zunächst die Butter, Zucker, Mehl, Zimt, Mark der Vanilleschote, Ei und Vanillinzucker zu einem schönen glatten Teig. Anschließend stellt ihr ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Anschließend rollt ihr den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus und stecht zunächst ein geschlossenes Herz (oder andere Figuren) aus. Danach kommt der obere Hälfte der Plätzchen ins Spiel, in dem ihr noch ein Herz in der gleichen Größe ausstecht und zusätzlich noch ein kleines Herz in der Mitte. Backt die Plätzchen im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten bei 150 °C (Umluft). 

Sobald die Plätzchen fertig gebacken sind, lasst ihr sie auskühlen. Bestäubt den oberen Teil der Plätzchen mit Puderzucker. Danach erwärmt ihr einen Teil des Blaubeer-Gelees und bestreicht den unteren Teil der Plätzchen dünn damit. Die mit Puderzucker bestäubten Plätzchen setzt ihr darauf und drückt sie leicht fest. Anschließend gebt ihr das restliche Gelee in einen Spritzbeutel und füllt damit eure Herzen. Fertig sind die Zimt-Plätzchen mit köstlicher Blaubeer-Füllung.


Ich werde heute den Tag noch ein wenig mit Keksen genießen und aufpassen, dass ich nicht alle selbst verputze, bevor ich sie verschenkt habe. Sonst kommen am Ende noch meine Verpackungen zu kurz und das möchte ich ja nicht!


Ich verabschiede mich hiermit in die gemütliche Weihnachtszeit. Ich wünsche euch einen schönen vierten Advent und ein herrliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben. Lasst es euch gut gehen!


Dienstag, 16. Dezember 2014

Weihnachtliche Lebkuchen-Cupcakes mit Schoko-Sahne


In die Bilder von dem heutigen Post habe ich mich selbst tatsächlich ein bisschen verliebt. Vielleicht liegt es daran, dass sie mich an den Schnee erinnern, der da draußen noch lange nicht liegt. Oder daran, dass ich das ganze Wochenende über mein persönliches Brautkleidentscheidungsproblem gegrübelt habe. Oder einfach deshalb, weil ich von den kleinen Schoko-Lebkuchen-Cupcakes selbst nicht genug bekommen habe, sodass die kleinen Köstlichkeiten vor allem in meinen eigenen Mund gewandert sind.  Aber die sind auch wirklich lecker! Zur Weihnachtszeit gehören für mich eben auch nicht nur Plätzchen und Co aus der Weihnachtsbäckerei, sondern auch Cupcakes. Cupcakes gehen immer. Und natürlich auch mit leckeren weihnachtlichen Gewürzen.


Außerdem kam ich so endlich mal dazu, meine kleine süße Mini-Glasglocke in Szene zu setzen. Schon vor einigen Wochen hat mich dieses Schmuckstück angelacht und die ganze Zeit habe ich mir auch einen Mini-Cupcake darunter vorgestellt. Und ja: Meine Cupcake-Weihnachtsedition macht sich doch wirklich ausgesprochen gut damit. Sollte die Glasglocke also demnächst öfter auf meinen Fotos auftauchen, so sei es mir verziehen. Ich habe mich einfach verliebt! Aber genug geschwärmt. Natürlich möchte ich euch auch mein Schoko-Lebkuchen-Cupcake-Rezept nicht vorenthalten. Mit den folgenden Zutaten könnt ihr etwa 30 Mini-Cupcakes oder 15 große Cupcakes backen. 


Heizt euren Ofen zunächst auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Gebt die Eier und Zucker in eine Schüssel und rührt beides mit dem Handmixer schaumig. Anschließend gebt ihr Mehl und Kakao hinzu und verrührt alles zu einer glatten Masse. Dann lasst ihr die Zartbitter- und Vollmilchschokolade gemeinsam mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und rührt anschließend die flüssige Schokolade unter den Teig. Am Ende gebt ihr noch das Lebkuchengewürz hinzu und verrührt noch mal alles gut und schon könnt ihr den Teig auf eure Papierförmchen verteilen. Lasst die kleinen Törtchen etwa 10 Minuten im Ofen backen, bis bei der Holzstäbchenprobe kein Teig mehr kleben bleibt. Anschließend gut abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit könnt ihr bereits eure Schoko-Sahne-Creme vorbereiten. Ich habe dieses Mal ganz einfach und schnell die Gebäckcreme von Dr. Oetker* verwendet. Dafür schlagt ihr kalte Schlagsahne eine halbe Minute mit dem Handmixer auf und gebt dann unter weiterem Rühren das Pulver hinzu bis die Sahne steif geschlagen ist. Schon könnt ihr die Creme in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und auf euren Törtchen verteilen. Schon sind eure Schoko-Lebkuchen-Cupcakes fertig!


Die Gebäckcreme von Dr. Oetker ist schön leicht und passt perfekt zu den schokoladig-würzigen Cupcakes. Wenn es mal schnell gehen muss, ist die Creme für mich also allemal eine Variante. Wer solch eine Packung aber nicht gerade parat hat, kann alternativ natürlich auch Sahne gemeinsam mit ein bis zwei Esslöffel Kakaopulver unterrühren. 


Ich hoffe sehr, dass ihr auch meine neuen Mugtails auf den Fotos entdeckt  habt! Neben der Mini-Glasglocke sind das nun meine anderen beiden lieben Mitbewohner, aus denen ich bereits einen leckeren selbstgemachten Zimt-Tee genossen hatte und die sich außerdem noch perfekt als Windlichter machen. Die beiden werden sicher noch bis zum Winterende meine treuen Deko-Begleiter in unseren vier Wänden sein. Vielleicht vermehren sie sich bis dahin ja auch noch... Fuchs und Eichhörnchen könnten allein ja doch ein bisschen einsam sein.



So, ich gönne mir dann mal noch einen Cupcake. Wie sieht es denn bei euch aus? Gibt es bei euch auch ein Gebäck, was ihr zu jeder Jahreszeit genießen möchtet? Ich bin gespannt!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen! Habt noch einen herrlichen und entspannten Dienstag.


Bezugsquellen:
Tortenständer: Minidrops
Mini-Glasglocke: Nanu Nana
Mugtails: design3000.de


* Vielen Dank an Konsumgöttinnen und Dr. Oetker für die unverbindliche Bereitstellung des Produktes zum Testen. Meine eigene Meinung bleibt davon völlig unberührt. 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Schnelle Butter-Spekulatius-Plätzchen zum Weihnachtsfest


Die Plätzchenzeit ist längst eingeläutet, doch wie beinahe jedes Jahr lasse ich mir bis fast kurz vor Heiligabend Zeit, bis ich selbst die kleinen Leckereien backe, damit sie beim Verschenken auch noch so richtig schön frisch schmecken. Dieses Mal habe ich aber dennoch schon mal angefangen, denn bei den vielen schönen Blogs, die ich selber lese, habe ich einfach schon zu viele tolle Weihnachtsplätzchenrezepte entdeckt, sodass es mir selbst in den Fingern juckte. Zudem habe ich auch so schicke neue Plätzchenausstecher ergattert, die ein so schönes Ergebnis zauberten, dass ich euch das Rezept und eine dazugehörige kleine DIY-Idee nicht vorenthalten kann.


Ich wollte dieses Mal unbedingt wieder mit Spekulatiusgewürz backen. Das verleiht den Plätzchen einen so perfekten weihnachtlichen Geschmack, den ich gern zu dieser Jahreszeit nasche oder auch verschenke. Das tolle an meinem Rezept: Die Plätzchen sind schnell und einfach zubereitet und man benötigt neben den folgenden Zutaten lediglich beliebige Keksausstecher.


Gebt zunächst Butter und Zucker in eine Schüssel und schlagt beides schaumig auf. Gebt das Mark einer Vanilleschote, das Ei und Spekulatiusgewürz hinzu und verrührt alles gut. Zum Schluss siebt ihr noch das Mehl unter und verknetet die Zutaten zu einem glatten Teig. Stellt ihn für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Anschließend rollt ihr den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus und stecht mit euren Ausstechern Kekse aus. Wenn ihr wie ich schöne Stempelbuchstaben zur Hand habt, dann stempelt mit ihnen vorsichtig beliebte Worte in den Keksteig. Ich habe mich für "Frohe Weihnachten", "Schneeflocke" und "Für dich" entschieden. In die "Für dich"-Kekse habe ich zusätzlich in eine Ecke mit Hilfe eines Strohhalms ein Loch ausgestochen. Warum und wieso erzähle ich euch im nächsten Schritt. Wenn ihr erstmal fertig seid mit dem gestalten eurer Kekse, legt ihr sie anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie im vorgeheizten Backofen bei 180 °C für etwa 10 bis 12 Minuten. Anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Falls ihr die Butter-Spekulatius-Plätzchen noch mit Schokolade verzieren wollt, dann lasst die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und bestreicht die fertig gebackenen Kekse mit Hilfe eines Backpinsels. Ein paar meiner Plätzchen habe ich noch mit Zuckersternen verziert. Da könnt ihr aber eurer Fantasie freien Lauf lassen!


Die "Für dich"-Plätzchen habe ich übrigens letztlich als Geschenkanhänger umfunktioniert! Einfach durch das kleine Loch ein Geschenkband fädeln und an das gewünschte Geschenk binden. Schon ist der kleine Keks-Geschenkanhänger fertig und freut sich darauf, verspeist zu werden.



Wart ihr denn bereits fleißig und habt die Weihnachtsbäckerei eingeläutet? Auf welche selbstgebackene Leckerei könnt ihr den auf keinen Fall in dieser Zeit verzichten? Ich bin sehr gespannt auf eure Ideen und Rezepte - denn meine Backzeit für dieses Weihnachtsfest hat gerade erst begonnen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Donnerstag! Lasst es euch gut gehen.


Bezugsquellen:
Keksausstecher mit Stempel "Tea Time": Guardini
Stoffserviette in Pink: Butlers (Vielen Dank liebe Nicole!)
Weihnachtskugeln: Depot
Windlicht: AM-Design über limango

Samstag, 6. Dezember 2014

"Meine feine Chocolaterie" und Schoko-Mandel-Tartelettes


Wie das duftet! Dieses Mal sind es nicht die leckeren Gewürze, die in der Weihnachtszeit beinahe sämtliche Leckereien aus meiner Küche verfeinern, sondern die wohl schönste Nascherei der Welt, die unsere Wohnung in einen süßen Duft hüllt: Schokolade. Und zwar Schokolade mit gebrannten Mandeln, damit ein wenig Weihnachtsmarktgefühl auch drinnen spürbar wird. Eigentlich sollten es ursprünglich kandierte Haselnüsse werden, aber irgendwie war jeder Supermarkt gegen mich oder jeder andere hat bereits einen Vorrat für die Weihnachtsbäckerei angeschafft, sodass meine geplanten Schoko-Haselnuss-Tartelettes kurzerhand zu Schoko-Mandel-Tartelettes wurden. Und ich muss sagen, dass ich von dem Ergebnis wirklich hin und weg bin.


Das Rezept stammt aus dem Buch "Meine feine Chocolaterie: Rezepte, die glücklich machen"*. Auf jeder Seite in diesem Werk werden Schokoholiker fündig: Von Pralinen, über Kuchen und Kekse bis hin zu Eis und anderen herrlichen Desserts taucht man ein in appetitanregende Fotografien und Rezepte. Am liebsten hätte ich sofort alle kleinen und großen Leckereien nachgebacken, doch ein näherer Blick in manche Zutatenlisten hielt mich dann doch davon ab. Auch wenn die Rezepte durchweg wirklich ansprechend sind und zum Nachmachen anregen, so war ich von der aufwendigen Beschreibung dann doch nicht auf Anhieb begeistert. Ich glaube, für manche Meisterwerke in diesem Buch brauche ich dann doch etwas mehr als die Lust zum Backen oder Schokolade schmelzen. 


Eines ist aber sicher: Gerade die etwas aufwendigeren Rezepte fordern heraus! Die einzelnen Anleitungen sind so präzise Beschrieben, dass ich mich sogar an eine Kuppeltorte mit Cassiscreme, Biskuit und Ganache wagen würde. Dafür bringe ich dann einfach mal ein wenig mehr Zeit mit an einem der kommenden Adventssonntage! Doch heute gibt es erstmal köstliche Schoko-Mandel-Tartelettes. Zum Nachbacken für sechs bis acht Tartelettes benötigt ihr Tartlettesförmchen und folgende Zutaten.


Zunächst bereitet ihr den Teig vor. Dafür gebt ihr Mehl, Puderzucker, Frischkäse und Butter in eine Schüssel. Lasst die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne goldbraun rösten und gebt sie ebenfalls mit in die Schüssel. Verrührt die Zutaten zu einem glatten Teig, wickelt ihn anschließend in Frischhaltefolie und legt ihn für etwa eine Stunde in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit könnt ihr bereits euer Mandeltopping vorbereiten. Dafür heizt ihr den Ofen auf 180 °C vor und hackt eure Mandeln in grobe Stücken. Lasst den Zucker mit 50ml Wasser aufkochen und mischt es mit den Mandeln. Gebt alles auf ein Backbleck mit Backpapier und karamellisiert die Nüsse in etwa zehn bis 12 Minuten. Nicht vergessen, die Nüsse ab und an mit einem Löffel zu wenden. Anschließend lasst ihr sie abkühlen. 

Nun geht es an den euren Tartelettesböden. Dafür heizt ihr den Ofen auf 200 °C vor und rollt den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus. Steht aus dem Teig Kreise aus, die größer sind als, als eure Tartelettesförmchen. Legt die Böden in eure Förmchen und stecht sie mehrfach mit einer Gabel ein. Solltet ihr nicht wie ich Silikonförmchen verwenden, dann vergesst nicht, sie vorher einzufetten! Eure Tartelettes können dann 12 bis 15 Minuten im Ofen backen. Anschließend lasst ihr sie ebenfalls gut abkühlen. Während eure Tartelettes im Ofen schön goldbraun backen, könnt ihr bereits eure Schokocreme vorbereiten. Dafür kocht ihr die Sahne mit Vanillezucker auf und lasst dann die Zartbitterschokolade und Nuss-Nougatdarin unter Rühren schmelzen. Die Schokocreme könnt ihr dann auf eure gebackenen Tartelettes verteilen und mit den karamellisierten Mandeln dekorieren. Stellt eure kleinen Törtchen zum Abkühlen in den Kühlschrank und schon sind sie fertig zum Genießen!



Übrigens: Eigentlich wollte ich euch erst leckere Cassis-Glühwein-Pralinen aus dem Buch präsentieren. Nachdem ich aber zunächst nicht mal Cassispulver gefunden habe (kennt da jemand einen Tipp, wo ich das herbekomme?) und stattdessen Puderzucker verwendet hatte, um kleinen "Schneebälle" zu zaubern, wollte die Masse einfach nicht fest werden... So viel dazu, dass nicht immer alles in der Küche gelingen kann. Aber dafür freue ich mich umso mehr, dass meine schönen Schoko-Mandel-Tartelettes auf Anhieb gelungen sind und auch noch so wunderbar an gebrannte Mandeln vom Weihnachtsmarkt erinnern. Köstlich! Ich kann somit trotz teilweise etwas aufwendigerer Rezepte "Meine feine Chocolaterie" getrost weiterempfehlen. Ich bin mir sicher, dass ihr damit ein paar Schokoladenliebhaber und Selbermacher auch zu Weihnachten glücklich machen könnt. 

Ich wünsche euch ein wunderschönes zweites Adventswochenende. Lasst es euch gut gehen!


*Vielen Dank an Bloggdeinbuch und dem Hölker Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!