Sonntag, 5. Juli 2015

Honeymoon im Paradies: Traumhaftes Sanisbar


Wenn man nach stressigen Vorbereitungswochen und einem unglaublich aufregenden und herrlichen Hochzeitstag einfach mal die Seele baumeln lassen möchte, dann hilft nur eins: Koffer packen und sofort auf in die Sonne! Unser Flitterwochenziel war Sansibar. Diese herrliche Insel in Ostafrika stand eigentlich nicht von Anfang an auf unserer Da-Müssen-Wir-Unbedingt-Hin-Liste, aber als wir zufällig auf ein gutes Angebot stießen, war es um uns geschehen. Und kaum hatten wir einen Fuß auf diese Insel gesetzt, hatten ein paar Minuten am Meer verbracht und den Luxus unseres Hotels genossen, wollten wir auch nicht mehr weg. Aber wie das immer mit schönen Zeiten ist, sind sie immer viel zu schnell vorbei. Wie schön, dass man dann wenigstens noch ein paar Fotos hat, mit denen man die Erinnerungen wieder aufleben lassen kann. Also heißt es heute: zurücklehnen, genießen und sich vorstellen, dass man bei der Hitze da draußen selbst ein wenig Meerluft schnuppert und den Sand zwischen den Zehen spürt.


Das wunderbare an unserer Unterkunft für sieben unvergesslich schöne Tage: Wir hatten ein kleines Häuschen ganz für uns allein inklusive eigenem Pool und einem Weg von zehn Metern zum Meer. Lag man auf dem Bett, so konnten wir die unendliche Weite des Ozeans sehen. Ein absoluter Traum! Romantischere Flitterwochen hätten wir uns definitiv nicht wünschen können.



Eigentlich hatten wir uns auch vorgenommen, in der Zeit zu Zweit einfach die Seele baumeln zu lassen und gar nichts zu machen. Einfach am Wasser liegen, lesen, die Zweisamkeit genießen, Strandspaziergänge machen und Muscheln sammeln. Genau drei Tage haben wir das auch durchgehalten bis uns auffiel, dass wir vielleicht doch mal ein wenig von dem Land sehen sollten, was wir zuvor noch nie betreten hatten. Also wagten wir eine kleine Tour in den Dschungel, beobachteten rote Stummelaffen in freier Natur, besuchten eine Schmetterlings- und eine Gewürzfarm. Vor allem letzteres ließ mein Foodie-Herz höher schlagen! Wann in meinem Leben hatte ich je eine Vanilleschote am Baum gesehen? Oder wusste ich überhaupt, wie eine Muskatnuss aussieht, wenn sie nicht gerade schon gemahlen aus dem Döschen kommt? 





Hättet ihr sie erkannt? Ich muss zugeben, dass ich überrascht war, wie wenig Pflanzen ich bei unserem Rundgang durch die Farm überhaupt erkannt habe. Man ist doch einfach zu verwöhnt von den fertigen Supermarktprodukten. Pfeffer und Zimt zu identifizieren war ja noch leicht, aber bei einigen anderen Früchten und Gewürzen habe ich wirklich große Augen bekommen. Eine davon kannte ich absolut nicht: Eine Lippenstiftfrucht. Sie wird nicht verzehrt, sondern zum Bemalen von Lippen, Haut und Haaren verwendet. Das habe ich natürlich auch mal selbst ausprobiert und war überrascht, dass ich ganz schön schrubben musste, um diese Farbe wieder von meinen Lippen zu bekommen... 



Aber zurück von so viel neuen Eindrücken und Erlebnissen, waren wir dann doch auch wieder glücklich, einfach den Wind am Wasser um die Nase wehen zu lassen und den nächsten Sonnenuntergang am Abend zu genießen. Es war eine Traumwoche, die wir nicht vergessen werden.




In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen herrlichen sonnigen Sonntag. Genießt die herrlichen Sommertage und lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 28. Juni 2015

DIY: Lasst die Liebe wachsen - Blumentütchen als Gastgeschenk


Drei Wochen sind ins Land gezogen. Drei Wochen, in denen ich die Liebe meines Lebens geheiratet, erholsame Flitterwochen auf Sansibar verbracht und meine Masterarbeit abgegeben habe. So wunderschöne Tage, Momente und Erlebnisse liegen nun hinter mir und ich freue mich, dass ich ein paar winzige Details der letzten Zeit nun mit euch teilen kann. Ich hoffe sehr, dass ihr die drei Wochen mit meinen lieben Gastbloggerinnen Anne, Steffi und Moni und Sandra genossen habt. Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich, dass die vier bei mir zu Gast waren und das Thema "Hochzeit" in diesem Monat so kreativ bereichert haben. Nun bin ich mal wieder am Zug und zeige euch eine kleine DIY-Idee, die ich für unsere Hochzeit gezaubert habe. Alle Fotos, die ihr heute in diesem Beitrag zu sehen bekommt, stammen von unseren wunderbaren Hochzeitsfotografen Farina und Hannes von Mister & Misses Do!


An unserem Hochzeitstag zeigte sich der Himmel in seinem schönsten Blau, sodass wir unsere Kaffeetafel am Nachmittag nach draußen verlegen konnten. Neben der langen Tafel direkt unter ein paar alten Bäumen hatten wir ein kleines Gastgeschenk für unsere Liebsten bereitgestellt: Blumensamentütchen! Diese hatten wir vorab nett verpackt, mit unserem personalisiertem Stempel von Casa di Falcone versehen und mit einem selbstbemalten Holzschild in Szene gesetzt. In einer Schubkarre kamen sie schließlich wunderbar zur Geltung und waren damit auch noch ein nettes Detail unserer Hochzeitsdekoration. Um selbst solch ein schönes Geschenk zaubern zu können, benötigt ihr lediglich folgende Materialien: Packpapier, Blumensamentüten (z.B. Sonnenblumen), einen Feinleiner, Fotoklebepunkte oder einen Klebestift, Sekundenkleber, Klebeband, Schere und breite Holzstiele.


Zunächst schneidet ihr ein Stück Packpapier in der Größe eurer Blumensamentüten aus. Auf dieses Stück Papier malt ihr nun mit dem Feinleiner beispielsweise eine Sonnenblume mit Stiel. Ich habe mir dafür vorab eine kleine Vorlage angefertigt, sodass alle Blumen letztlich gleich aussahen. Anschließend schlagt ihr eure Blumensamentüten in dem gleichen Packpapier ein und verschließt es mit etwas Klebeband. Das kleinere Stück Papier mit eurer gezeichneten Blume klebt ihr nun über das Klebeband, in dem ihr die Rückseite mit den Fotoklebepunkten verseht. Anschließend gebt ihr etwas von dem Sekundenkleber auf einen Holzstiel auf die Rückseite der Blumenverpackung, sodass der Stiel der Zeichnung optisch verlängert wird. Schon ist eure individuelle Blumentüte fertig!


Ich habe den Holzstiel auf der Rückseite unserer Blumentüte noch etwas versteckt, in dem ich mit einem Stanzer aus dem Packpapier einen welligen Kreis ausgestanzt und mit unserem Stempel verziert habe. Besonders schön in Szene gesetzt waren die Samentütchen dann wie gesagt in einer Schubkarre. Das Schild mit der Aufschrift "Lasst unsere Liebe wachsen" habe ich mit normaler Acrylfarbe bemalt und beschriftet. 



Die ersten Sonnenblumen wachsen übrigens schon fleißig in den Blumentöpfen unserer Gäste! Ich bin sehr gespannt wie euch diese kleine Idee gefällt und wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag. 

Lasst es euch gut gehen!


Vielen Dank an Mister & Misses Do, dass ich die herrlichen Fotos auf meinem Blog zeigen darf!

Samstag, 20. Juni 2015

[Gastbeitrag] Biskuit Obstkuchen alla Hochzeit

Schon zwei Wochen verheiratet und immer noch völlig glückseelig vom schönsten Tag in unserem Leben, freue ich mich riesig, dass ich heute meine dritte und letzte Gastbloggerin in diesem Monat bei mir habe. Die liebe Sandra, vom herrlichen Blog "Hase im Glück", habe ich vor einiger Zeit über Instagram entdeckt und bin seither jedes Mal wieder von ihren großartigen Rezepten und Fotografien begeistert. All die tollen Ideen, Zutaten und Köstlichkeiten lassen mein Foodie-Herz einfach höher schlagen! Ich bin glücklich, dass auch Sandra mich heute mit einem herrlichen Beitrag passend zum Thema "Hochzeit" unterstützt. Lasst euch überraschen von ihrer ganz persönlichen Note und einem Einblick in ihre eigene Hochzeit in der Süd-Toskana. Also lehnt und euch zurück und genießt den köstlichen Anblick.


Liebe Sarah,
ich wünsche Dir und Deinem Mann (das darf man ja jetzt sagen!) das erdenklich Beste für Eure gemeinsame Zukunft! Ich hoffe, Ihr habt eine rauschende Hochzeit gefeiert und unvergessliche Flitterwochen verbracht! In dem Sinne „Die Erinnerung ist das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können“ wünsche ich Dir, dass du viele Jahre mit einem Lächeln auf den Lippen an Eure Hochzeit zurück denken wirst. Ich bin schon irre gespannt auf Fotos, Berichte etc etc!

Bevor ich zu meinem kleinen Hochzeitgeschenk komme, möchte ich mich gerne kurz Deinen Lesern vorstellen, damit sie wissen, wer denn hier heute schreibt. Ich heiße Sandra und lebe glücklich verheiratet mit meinem Mann in München. Auf meinem Blog „Hase im Glück“ dreht sich alles um Food und das, was mich glücklich macht. Dort koche, backe, fotografiere und texte ich mit viel Herzblut, etwas Halbwissen und umso mehr Spaß.


Und jetzt muss ich gleich mal mit einem Geständnis starten... Liebe „Alles und Anderes“-Leser, eigentlich sollten hier Pecorino-Hörnchen mit einer Tomaten-Mozarella-Trüffel-Füllung zu sehen sein... Stattdessen gibt es aber einen Obstkuchen auf Biskuitteig mit einer Zitronen-Quark-Creme. Lasst mich Euch erklären, wie es dazu kam: Ich muss kurz ein wenig ausholen. Mein Mann und ich, der italienischen Sprache null mächtig, haben in der Süd-Toskana geheiratet. Es war ein riesiges Abenteuer und am Ende ein grandioses Wochenende mit ein bisschen Hochzeit im Kreise unserer Familien und all unseren Freunden.
Auch die Vorbereitung war etwas abenteuerlich – so haben wir beispielsweise die Menüvorschläge des Caterers per Google Translation übersetzt und uns bei der Zusammenstellung der Gänge auf unser Bauchgefühl verlassen. Das Menü hat dann bei weitem unsere Vorstellungen übertroffen, es war grandios. Als Aperitivo gab es beispielsweise die bereits genannten Pecorino Hörnchen. Ehrlich, ich hab echt alles versucht, aber mir wollten beim besten Willen a.) keine hübschen Hörnchen, die b.) auch noch schmecken, gelingen. Fragt meinen Mann, ich habe tagelang in der Küche rumprobiert und sitze jetzt auf Trüffel, Trüffelöl, einem Eiswaffelhörnchen Zylinder und ein paar grauen Haaren mehr.
Am Ende habe ich mich dann geschlagen gegeben, umdisponiert und mich für eine „eingedeutsche“ Version unseres Hochzeitskuchens entschieden. Unser Kuchen war eine „Millefoglie pasta sfoglia dentro con frutta di stagione sopra“ – quasi ein aus gefühlt hundert Schichten Blätterteig bestehender Kuchen mit Früchten. Die hundert Lagen habe ich mir gespart und stattdessen zwei übereinander gestapelte Biskuitböden (idiotensicher!) mit einer zitronigen Quarkcreme bestrichen und mit Früchten belegt. Die Früchte habe ich eins-zu-eins wie die auf dem (zugegebenermaßen etwas größeren) Hochzeitskuchen angeordnet.


Als mein Mann letzte Woche von einer Geschäftsreise kam, sagte ich ihm, dass im Kühlschrank eine Überraschung auf ihn wartet. Er hat die Alufolie von dem Kuchen entfernt, mich freudestrahlend angesehen und gesagt „Hase, das sieht ja aus, wie unser Hochzeitskuchen!“. Hach, war das schön! Ich glaube ja, dass seine Augen nicht annährend so gestrahlt hätten, wenn da Pecorino Hörnchen im Kühlschrank gelegen hätten – von dem her wurde am Ende alles gut. (P.S. das Figürchen stand übrigens auf unserem Kuchen)

So, ich höre jetzt auf. Ich drücke Dich, liebe Sarah, noch mal ganz fest und hoffe, dass Du es mindestens genauso grandios wie ich findest, verheiratet zu sein und wünsche Euch beiden noch einmal alles Gute!


Zutaten Biskuit Obstkuchen alla Hochzeit (für 1 kleine Springform mit ca. 18 cm Durchmesser)

Biskuit-Teig
3 Eier
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
70 g Mehl
1 gestrichener TL Weinstein Backpulver

Quarkmasse:
2 Blatt weiße Gelatine
250 g Magerquark
1 Bio Zitrone
5 El Fruchtmarmelade (ich habe selbstgemachte Erdbeer-Marmelade genommen)
600 g gemischte Obst (z. B. Erd-, Him-, Heidel- und Brombeeren; Mango, Kiwi, Ananas)



Zubereitung Biskuit Obstkuchen alla Hochzeit
Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Biskuit: Die Eier trennen und das Eiweiß mit 3 EL kaltem Wasser und einer Prise Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen. Während das Eiweiß steif wird, den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Das Eigelb kurz verquirlen und unter den Eischnee ziehen. Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Biskuitmasse gleichmäßig auf das Blech streichen. Im vorgeheizten Backofen ca. 8 Minuten backen, bis der Teig goldgelb ist. Ein Geschirrtuch anfeuchten, mit etwas Zucker bestreuen und den Biskuit auf das Geschirrtuch stürzen. Dann das Backpapier vorsichtig abziehen und den Teig auskühlen lassen.

Quark-Masse: Die Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten einweichen. Die Zitrone halbieren, die Schale von einer Hälfte abreiben und in den Quark rühren. Die Gelatine ausdrücken, in einem Topf bei schwacher Hitze auflösen und 2 El Quark einrühren. Dann die Quark-Gelatine-Masse unter den restlichen Quark rühren. Ca. 10 Minuten kalt stellen. Die Marmelade erwärmen und auf den Biskuit streichen. Mit der Springform als Schablone zwei Kreise aus dem Biskuitteig mit einem Messer ausschneiden. Die Böden stapeln und auf dem oberen Boden die Quarkcreme verteilen. Die gewaschenen und geschnittenen Früchte auf der Creme anrichten. Die Springform um die Böden fixieren und den Kuchen mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.


Sonntag, 14. Juni 2015

[Gastbeitrag] Ein Stück Liebe - 5 Tipps für den perfekten Sweet Table

Während ich momentan meine wohlverdiente Auszeit mit meinem frisch angetrauten Ehemann (wie das klingt!) nehme, bin ich wirklich glücklich, dass heute zwei besonders liebe Bloggerinnen bei mir zu Gast sind. Steffi und Moni schreiben auf Decorize ihre Party- und Stylingideen und überraschen mich immer wieder mit herrlichen Kleinigkeiten zum Selbermachen. Die große Liebe zum Detail steckt an und macht sofort Lust, selbst zu Kleber, Schere und Co. zu greifen. Doch bevor ich an dieser Stelle zu sehr ins schwärmen gerate, übergebe ich einfach das Wort an Steffi und Moni. Ich freue mich, dass die zwei ein paar Tipps für ein ganz besonderes Highlight auf jeder Hochzeit oder anderen Party mitgebracht haben. Lasst euch überraschen.


Hallo Ihr Lieben, 
wir sind Steffi & Moni vom Blog DECORIZE und während die liebe Sarah ihre Traumhochzeit feiert und in die Flitterwochen düst, dürfen wir hier zum ersten Mal gastbloggen! Wow, wir sind ganz aufgeregt! Das ist unser allererster Gastblogpost überhaupt. Spannend! Zunächst möchten wir uns erst einmal vorstellen: Wir sind zwei Freundinnen mit einer Leidenschaft für Party-Styling. Zusammen haben wir drei Kinder, zwei Männer und ein Motto: Schmück dich glücklich! Mit unseren kleinen Label Decorize kreieren wir Deko-Kollektionen für Parties und saisonale Anlässe, und auf unserem Blog zeigen wir tolle Inspirationen für Party- und Homestyling sowie viele schöne DIYs, mit denen wir uns glücklich schmücken. Vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust, zu einer unserer Kreativ-Parties zu kommen? Da werkeln wir mit 20-30 DIY-Fans zu saisonalen Deko-Themen, denn Do it yourself macht gemeinsam noch mehr Spaß!

Wir haben gedacht, unter Sarahs Leserinnen gibt es bestimmt noch mehr Mädels, die grad ihre Hochzeit (oder die einer Freundin) planen, oder? Deshalb haben wir ein Thema mitgebracht, dass sehr beliebt bei Hochzeiten ist und aber bei uns auch auf vielen anderen Festen zum festen Bestandteil geworden ist: Sweet Tables!


Während bei uns - mit unser Leidenschaft für Party-Styling - jede noch so kleine Gelegenheit für ein nettes Fest mit Freunde & Familie genutzt, um den Tag zu einem ganz Besonderem zu machen, sind Hochzeiten natürlich die Premiere League des Party-Stylings, die Königsklasse. An diesem schönsten Tag im Leben soll einfach alles perfekt sein. Da kommt es einem selbst auf das kleinste Detail an, um den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Für sich und seine Gäste.

Candy Bars, Sweet Tables oder Nasch-Buffets (wie unsere Kinder sagen) – egal, wie man’s nennt: einfach eine kleine Station für die süßen Momente - darf auf keiner Hochzeit fehlen, finden wir. Egal, ob mit Bonbons, Lakritz, Weingummi und Dragees bestückt oder mit Pralinen, Petit Fours, Cupcakes und Kuchen – das Prinzip, wie Euer Sweet Table ein voller Erfolg auf Eurer Feier wird, ist immer das gleiche. Und wir wollen Euch heute unsere wichtigsten Tipps verraten.

Den größten Hingucker erzielt man mit einem Sweet Table, der sich perfekt in das Farbkonzept oder das Motto Eurer Hochzeit einfügt. Greift dazu einfach die Farben und/oder Styling-Elemente auf, die sich durch Eure Hochzeit ziehen und integriert sie auf dem Sweet Table - entweder durch beispielsweise Tischtuch, Bänder, Papeterie & Accessoires oder durch die Sweets. Süßigkeiten gibt es ja mittlerweile in allen erdenklichen Farben und Formen. Bei online-Anbietern wie World of Sweets könnt Ihr nach Farben sortieren und auch gleich in größeren Mengen kaufen.



Bevor Du alle Bonbonnieren, Gläser, Teller oder Schalen befüllst, teste einmal, wie viel Platz Du hast. Dazu teilst Du den Tisch in 3 horizontale Zonen, die in unterschiedlichen Höhen – hinten die hohen, vorn die niedrigen Gefäße - bestückt werden. Solltest Du für hinten keine höheren Bonbonnieren, Gläser oder Etageren haben, kannst Du Boxen oder in farblich passendes Geschenk verpackte Styropor-Klötze verwenden, um kleinere Gefäße oder Teller zu erhöhen.



Tipp: Verwende für die hintere Reihe keine Gefäße, aus denen die Sweets herausgenommen werden müssen, da sie schwerer zu erreichen sind – besonders, wenn schon viel draus genascht wurde und man tief ins Glas greifen muss.


Den Hintergrund des Sweet Tables solltet Ihr so ruhig wie möglich halten, um Euren Hingucker auch richtig wirken zu lassen. Dafür kann beispielsweise ein Bettlaken über eine Schnur vor die Wand gehängt oder eine Leinwand mit passendem Stoff bespannt und an die Wand gelehnt werden. Oder Ihr bringt Tapete/Geschenkpapier im Farbkonzept der Hochzeit in einen großen Bilderrahmen. Perfekt wäre es natürlich, wenn sich auch hier Euer Hochzeits-Design – oder ein Monogramm aus Euren gemeinsamen Initialen -wiederfindet.


Das Highlight des Sweet Tables, zum Beispiel die Hochzeitstorte, sollte in der Mitte des Tisches und gegebenenfalls erhöht stehen. Dafür eignen sich eine Etagere oder Tortenplatte – die man ganz einfach auch aus einem Kerzenständer und Teller oder Topf und Unterteller bauen kann. Oder aber auch wieder Styropor-Klötze, die mit passendem Geschenkpapier eingepackt werden – je nach dem, was Euer Highlight ist. Von dieser Mitte geht’s symmetrisch nach links und rechts, das heißt, Ihr benötigt idealerweise von allen Gefäßen/Schalen/Tellern möglichst zwei und teilt die Leckereien darauf auf.


Das ist unser Lieblings-Part... all die liebevollen Details, die kleinen I-Tüpfelchen, die den Tisch zum Strahlen bringen. Unser absoluter Tipp sind Printables! Damit ist es so einfach, einen riesen Effekt zu erzielen und das Design Eurer Hochzeit zu integrieren. Mit kleinen Labels und Aufstellern, mit Mini-Fähnchen oder einer Girlande für den Hintergrund oder die Tischkante.



Wahrscheinlich habt Ihr bereits kleine Gastgeschenke für Eure Lieben geplant und organisiert, trotzdem empfehlen wir, auf dem Sweet Table kleine Cellophan-Tütchen, Brottüten oder Boxen – je nach Stil der Hochzeit und Art der Sweets – zusätzlich bereit zu halten. So kann sich jeder Gast noch ein süßes Stück von Eurem Glück mit nach Hause nehmen oder den Kiddies mitbringen, sollten diese nicht dabei gewesen sein.



Und nun haben wir noch einen Topper für Euch, der Eure Torte, Eure Deko in den Tischblumen oder z.B. die Rückenlehne Eurer Stühle krönen kann.

Einfach dieses PDF auf festem Papier – am besten 300gr., wenn Euer Drucker das schafft – ausdrucken und dann mit dem Cutter-Messer ausschneiden. Ihr befestigt den Schriftzug dann einfach mit Klebeband an einem Schaschlik-Spieß oder Ballon-Stab oder bindet/steckt ihn mit Band oder Nadeln in Eure Deko.

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß beim Vorbereiten Eures Festes und der lieben Sarah, wunderschöne Flitterwochen!

Alles Liebe,
Eure



Freitag, 5. Juni 2015

[Gastbeitrag] Mini Hochzeitstörtchen in zartem Ombré

Während ich auf Wolke sieben schwebe, der Liebe meines Lebens das Ja-Wort gebe und dann in die Flitterwochen düse, läutet heute die liebe Anne vom wunderschönen Blog Chévre Culinaire mit einem köstlichen Rezept die nächsten Wochen ein, die, wie bereits angekündigt, ganz im Zeichen des Themas "Hochzeit" stehen werden. Anne habe ich bereits vor einiger Zeit auch im Leben 1.0 kennenlernen dürfen und ich bin besonders glücklich, dass sie mich in diesem für mich besonderen Monat nun mit ihrem Herzblut und Leidenschaft unterstützt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und sage dir, liebe Anne, von Herzen lieben Dank für deinen wunderschönen Beitrag.  


Liebe Sarah, 
ich freue mich riesig, heute bei dir zu Gast und Teil deines Hochzeitsmonats sein zu dürfen. Ich wünsche dir und deinem Liebsten von ganzem Herzen alles Liebe. Während du den schönsten Tag deines Lebens und die spannende Zeit drumherum in vollen Zügen genießt, habe ich für dich ein paar Mini Hochzeitstörtchen in zartem Ombré gezaubert. Weil du mir verraten hast, dass eure Hochzeitsfarben ganz in Weiß, Altrosè und Pfirsich gehalten sein werden, gibt's von mir natürlich ein paar zartrosa Törtchen :)


Bevor wir aber zum Rezept für diese rosafarbenen Sahnebömbchen kommen, möchte ich mich für alle deine lieben Leser, die mich noch nicht kennen, kurz vorstellen. Ich bin Anne - Kuchenkind, Backbegeisterte, Süßschnabel und seit Oktober 2013 Blogmama bei Chèvre Culinaire, meinem virtuellen Lieblingsplätzchen, auf dem ich über alles rund ums Kochen & Backen, verschiedene DIYs & Lieblingsstücke schreibe. In den vergangenen Monaten habe ich durch meinen Blog nicht nur zauberhafte Menschen im Leben 1.0 kennengelernt - so wie unsere allerliebste Braut - , sondern auch die (Food)-Fotografie für mich entdeckt. Seitdem liegt mir nicht nur das Schreiben meiner Beiträge und der Austausch mit meinen Lesern sehr am Herzen, sondern eben auch das Fotografieren. So, genug von mir. Bühne frei für diese kleinen Hochzeitstörtchen.






Wir brauchen neben 6 Dessertringen (∅7,5 cm) für den Biskuit 2 frische Eier (M), 2 EL Wasser, 85 g Zucker, 1/2 Pck. Vanillezucker, 85 g mehl und 1/2 TL Backpulver. Für die Sahnecreme kommen noch 250 g Erdbeeren, 4 Blatt Gelatine, 50 g Zucker und 400 ml Sahne hinzu.


Heizt zunächst den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Nun werden die Eier getrennt und die Eigelbe mit Wasser, Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen. Anschließend schlagt ihr die Eiweiße in einem sauberen Gefäß separat steif und hebt sie unter die Eigelbmasse. Nun werden Mehl und Backpulver darüber gesiebt und untergehoben bis ein homogener Teig entsteht. Den Biskuitteig anschließend in eine eingefettete und bemehlte Rechteckform geben und auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten backen. Lasst ihn gut auskühlen und stecht ihn schließlich mit den Dessertringen aus. Für die Sahnecreme werden zunächst die Erdbeeren gewaschen und püriert. Dann wird die Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht und dann mit 2 EL warmem Erdbeerpüree verrührt. Nun schlagt ihr die Sahne steif und rührt das Erdbeer-Gelantine-Gemisch unter. ⅓ der Creme trennt ihr ab und stellt es beiseite. Nun wird die Hälfte des übrigen Pürees unter den Rest der Sahnecreme gehoben. Wieder teilt ihr die Hälfte der Masse ab. Schließlich wird der Rest des Pürees in den Rest der Creme gegeben. Nun solltet ihr drei etwas gleich große Portionen der verschieden stark pigmentierten Cremes haben. Schichten sie anschließend abwechselnd auf den Biskuitboden in die verteilen und  stellt die Törtchen für 2 Std. kalt.


Tipp: Damit sich die Sahnecreme gut aus den Ringen lösen lässt, streicht sie vorher dünn mit neutralem Öl ein und bestäubt sie mit Puderzucker.






Liebe Sarah, ich wünsche euch noch einmal alles, alles Liebe und eine wunderbare Zeit! Ich wünsche euch Sonnenstrahlen, Konfettiregen, Bauchkribbeln, Herzklopfen, Sternschnuppennächte & all das, was ihr euch wünscht!

Alles Liebe,
eure Anne

Samstag, 30. Mai 2015

Feldsalat mit Pinienkernen und Erdbeer-Dressing und eine kleine Ankündigung!


Als ich heute Morgen das Dressing für unseren leichten Mittagssalat vorbereite, wurde mir eines deutlich bewusst: Nicht mal mehr eine Woche und ich sage JA zur Liebe meines Lebens. Wie verrückt das klingt! Besonders schön daran ist aber, dass ich die Woche bis dahin in vollen Zügen genießen kann. Erst gestern habe ich die letzten Seiten meiner Masterarbeit niedergeschrieben. Und während ich in der kommenden Woche die restliche Vorfreude auf unsere Hochzeit genieße, ausgelassen feiere und schließlich in die wohlverdienten Flitterwochen düse, habe ich etwas ganz besonderes für euch vorbereitet. In dieser Zeit soll schließlich auch mein Blog nicht zu kurz kommen. Deshalb habe ich drei ganz wundervolle Bloggerinnen gefragt, ob sie nicht Lust hätten, den Monat Juni hier auf "Alles und Anderes" ganz im Thema "Hochzeit" zu gestalten. Nächste Woche startet also eine kleine Gastbloggerreihe bei mir und ich bin schon sehr gespannt, wie euch die Ideen gefallen werden! Eines kann ich schon verraten: Von süß bis herzhaft bis hin zu hübschen DIY-Ideen ist alles vertreten. Ihr dürft gespannt sein.


So, nun aber zu dem Hauptdarsteller dieses Blogposts: mein Feldsalat mit selbstgemachten Erdbeerdressing! Vor ein paar Tagen erreichte mich die brandneue Degustabox* und als ich ihren Inhalt in Augenschein nahm, wusste ich sofort, dass ich dieses Mal unbedingt das vorgeschlagene Rezept ausprobieren muss, was der Box beilag. Ein bisschen an meinen Geschmack angepasst und et voilá: Fertig ist ein leckerer Sommersalat. Das besondere ist eindeutig der Dressing - deshalb kann ich euch das Rezept dafür auch nicht vorenthalten. Ihr benötigt lediglich folgende Zutaten und schon kann es mit dem Zubereiten losgehen.


Gebt Öl, Senf und Hönig in eine Schüssel und verrührt alles so gut, bis die Zutaten eine homogene Masse ergeben. Anschließend wascht ihr die Erdbeeren, entfernt das Grün und püriert sie sorgfältig. Gebt die pürierten Erdbeeren mit unter euer Honig-Senf-Dressing und schmeckt das ganze noch mit einer Prise Pfeffer ab. Fertig ist das perfekte Sommer-Dressing!


Für meinen Salat habe ich einfach Feldsalat gewaschen, ein paar Tomaten geviertelt, Zwiebelringe vorbereitet und schließlich Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne geröstet, bis sie schon goldbraun gefärbt waren. Alle Zutaten habe ich schließlich in einer großen Schüssel miteinander vermengt und schließlich den leckeren Erdbeer-Dressing dazu gegeben. Das leicht fruchtige des Dressings passt einfach super zum Salat und gibt ihm den nötigen Pepp. 



Insgesamt war ich dieses Mal wieder positiv überrascht vom restlichen Inhalt der Degustabox. Dieses mal mit dabei waren zwei Radler von Veltins, zwei Erfrischungsgetränke von Vilsa, Kekse von Rondjes & Eckjes, eine Gummibärchen-Pizza von Look-O-Look, Sesam Crunberry Crunch von Veggie Crunch, Leibnitz Pick Up! in der Sorte Wild Berry, drei verschiedene Sorten Tea Latte von Krüger, eine Packung Grüntee-Ingwer-Zitronengras-Bonbons von Em-eukal und eine Flasche Rapsöl von Die Landwirte. Das Bier hätte ich persönlich ja nicht gebraucht, da ich absolut kein Bier trinke. Aber es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie meine bessere Hälfte sich dann umso mehr über so etwas freut...


So. Mit diesem kleinen Rezept verabschiede ich mich jetzt ganz offiziell in meine wohlverdienten Hochzeitswochen. Lasst euch überraschen von meinen lieben Gastbloggerinnen und schaut nächste Woche gern vorbei, wenn die erste im Bunde euch mit einer ganz besonderen Hochzeitsleckerei verzaubern wird. 

Ich wünsche euch noch ein wunderschönes Wochenende. Lasst es euch gut gehen!


*Sponsoring/Kooperation

Samstag, 23. Mai 2015

Zitronen-Cupcakes mit Mascarpone-Quark-Topping


Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern und ich renne durch unseren vier Wände, um alle sieben Sachen für unseren bevorstehenden Polterabend zu packen. So langsam frage ich mich wirklich, warum die Zeit in den letzten Monaten so schnell vergangen ist. Wir feiern Polterabend! Hat mich meine bessere Hälfte nicht gerade erst gefragt, ob ich ihn heiraten möchte? Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf diesen Abend, auch wenn ich dem Teil mit dem Auffegen der Scherben noch ein bisschen skeptisch gegenüberstehe. Wollte ich nicht eigentlich meine schönen blauen Pumps anziehen? Ist vielleicht doch etwas unpraktisch vor lauter Porzellanteilchen... nun. Auf jeden Fall scheint das Wetter heute definitiv auf unserer Seite zu sein. Zu diesem herrlichen Sonnenschein passen heute auch die sonnig-gelben Leckereien in diesem Post. Denn heute Abend gibt es zum Dessert fluffige Zitronen-Cupcakes mit einem kalorienreichen Mascarpone-Quark-Topping. Man gönnt sich ja sonst nichts.


Unsere Polterabend-Cupcakes passen übrigens auch perfekt zu der gelben Dekoration unserer Partylocation. Hups, da ist sie wieder! Diese kleine Detailverliebtheit... Da ist es ja auch nur logisch, dass ich für die Blogfotos noch mal Zitronen kaufen gegangen bin. Wie hättet ihr sonst erahnen sollen, dass da auch tatsächlich Zitronen drinnen stecken? Für etwa 12 Cupcakes benötigt ihr neben den passenden Papierförmchen folgende Zutaten.


Heizt den Ofen auf 180°C vor. Wascht die Zitronen gründlich und reibt die Zitronenschale ab. Gebt sie gemeinsam mit dem Zucker und der Margarine in eine Schüssel und schlagt die Masse cremig. Anschließend gebt ihr die Eier hinzu und verrührt alles gut. Danach rührt ihr noch das Mehl und das Backpulver unter. Sollte der Teig etwas zu zäh wirken, könnt ihr noch etwas Zitronensaft hinzugeben. Verteilt den Teig auf die Papierförmchen und backt eure Cupcakes etwa 20 Minuten im Ofen, bis sie schön gelb-braun gebacken sind. Anschließend lasst ihr die Küchlein gut abkühlen.


In der Zwischenzeit bereitet ihr das Topping vor. Dafür verrührt ihr Mascarpone, Quark, Puderzucker und Lebensmittelfarbe miteinander und gebt die Masse anschließend in einen Spritzbeutel mit großer Tüller. Verteilt die Creme auf den Cupcakes und schon sind die fruchtig-süßen Köstlichkeiten fertig!



Für heute Abend habe ich für die kleinen Cupcakes noch kleine Wimpelchen gebastelt, die ich glatt bei meiner kleinen Fotosession vergessen habe. Asche auf mein Haupt. Ich glaube, sie wären neben den kleinen Gänseblümchen sowieso gnadenlos verblasst. Hihi!

So. Auf in ein wunderschönes langes Pfingstwochenende! Lasst es euch gut gehen und genießt die freie Zeit in vollen Zügen.