Sonntag, 26. Oktober 2014

Apfel-Streusel-Kuchen im Glas zum 2. Bloggeburtstag von Alles und Anderes [+ Give Away]


Heute wird gefeiert! "Alles und Anderes" ist vergangene Woche nun genau zwei Jahre alt geworden und ich kann immer noch nicht glauben, wie schnell die Zeit mal wieder vergeht. Vor zwei Jahren entschloss ich mich, diesen kleinen Blog ins Leben zu rufen, um meine DIY-Ideen und Rezepte mit der Welt da draußen zu teilen. Was ganz einfach so nebenher begann, ist nun ein fester Bestandteil meiner Freizeit geworden. Nun wird nicht mehr einfach "nur" gebacken und gebastelt, sondern die kleinen und großen Ideen auch sofort abgelichtet, sodass ich sie euch zeigen und damit inspirieren kann. Ich bin so glücklich, dass dieser kleine Blog immer mehr wächst und gedeiht und ich außerdem so viele liebe und nette Leser habe, die mich mit ihren Kommentaren, Mails und süßen Grüßen immer wieder aufs neue zum Strahlen bringen. Ohne euch wäre "Alles und Anderes" sicher nicht das, was es heute ist. Deshalb gebe ich zur Feier des Tages auch gleich mal ein bisschen was aus!


Den Anfang macht ein kleines Küchlein im Glas. Denn was wäre ein Geburtstag auf meinem Blog ohne Geburtstagskuchen? Da ich selbst genau wie mein Blog ein Herbstkind bin, habe ich dieses Mal ein einfaches Rezept für einen saftigen Apfel-Kuchen mit Streusel im Einweckglas für euch vorbereitet. Die Zutaten reichen genau für zwei Gläser á 220ml - immerhin ist es ja der 2. Geburtstag. Also gibt es auch zwei Kuchen. Klingt logisch, oder? 


Zunächst schält ihr den Apfel und schneidet ihn in kleine Würfel. Anschließend gebt ihr die Apfelstücke gemeinsam mit der Butter in einen kleinen Topf und erhitzt alles zusammen, bis die Butter geschmolzen ist. Danach gebt ihr den Zimt hinzu und verrührt alles gut. Mit dem braunen Zucker, Mehl, Ei und Backpulver gebt ihr das Apfel-Butter-Gemisch in eine Rührschüssel und verrührt alles kurz mit dem Handrührer, bis eine schöne cremige Masse entstanden ist. In einer weiteren kleinen Schüssel gebt ihr nun Butter, Zucker und Mehl hinein und verknetet alles mit den Händen zu schönen großen Streuseln. Nun könnt ihr eure Einweckgläser mit Magerine oder Butter dünn einfetten und den vorbereiteten Teig hineinfüllen. Gebt streut danach die Butterstreusel auf den Teig und backt alles im vorgeheizten Backofen bei 180°C für etwa 25 Minuten. Anschließend könnt ihr die kleinen Apfelküchlein etwas abkühlen lassen und noch lauwarm genießen!


Und während ihr euch nun den leckeren Apfelkuchen mit Streusel schmecken lassen könnt, habe ich noch etwas besonderes für euch vorbereitet. Denn was wäre ein Geburtstag ohne Geschenke? Zur Feier des Tages freue ich mich riesig, dass ich ein wunderschönes Gewinnpaket unter euch verlosen darf - natürlich passend zum Herbstgeburtstag von "Alles und Anderes". Gemeinsam mit kukuwaja*, dem tollen Online-Shop rund um die Themen Backen, Verpacken, Verschenken und vielem vielem mehr, habe ich für euch herrliche Produkte herausgesucht, die jedes Back- und Bastelherz höher schlagen lassen: 1 Fuchs-Keksstempel und 1 Mini Pilz-Ausstecher von Birkmann, 12 Aufkleber "Sooooooo sweet", 5 Chevron Papiertüten und 1 Midi-Stempel mit hübschen Drachenmotiv. 


Und so hüpft ihr in den Lostopf:
Hinterlasst bis zum 5. November 2014 um 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Post und verratet mir, was ihr am Herbst am meisten liebt. Ist es die leckere Kürbissuppe von Oma, der süße selbstgebackene Apfelkuchen oder doch einfach nur das Rascheln des Laubes unter euren Füßen beim Herbstspaziergang? Für mich ist klar: ich hätte eine riesige Liste von Dingen, die ich am Herbst so liebe. Deshalb bin ich gespannt, was ihr an dieser Jahreszeit am schönsten findet.

Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen kann jeder Leser, egal ob mit oder ohne Blog. Hinterlasst einfach euren Namen und beantwortet mir die oben gestellte Frage. Je ein Zusatzlos erhaltet ihr, wenn ihr das Gewinnspiel auf Facebook teilt und/oder auf eurem Blog verlinkt. (Bitte im Kommentar +FB oder +Blog vermerken) Dafür könnt ihr gern das letzte Bild mitnehmen. Den Gewinner werde ich per Losprinzip bestimmen und auf dem Blog bekannt geben.

Ich wünsche euch viel Glück! Habt noch einen wunderbaren Restsonntag. Ich lasse mir jetzt noch ein bisschen Apfelkuchen schmecken.


* Vielen lieben Dank an Nell von kukuwaja für die tolle Kooperation und Bereitstellung des Give Aways!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Mini-Pizza mit frischen Feigen, Kabanossi und Mozzarella


An diesem schönen sonnigen Sonntag habe ich endlich mal wieder Zeit für eine kulinarische kleine Reise gefunden. Das Kochen oder Backen kommt seit Semesterbeginn vor allem unter der Woche immer öfter viel zu kurz, deshalb genieße ich die freie Zeit, um endlich auch wieder neue Rezepte und Zutaten auszuprobieren. Da kam es mir auch gerade recht, dass mich vor kurzem die neue Degustabox* für den Monat September erreichte, um vor allem letzteres vollkommen ausleben zu können. Bereits vor einigen Monaten berichtete ich euch hier von der schönen Lebensmittelbox, die regelmäßig seine Empfänger mit vielen (überraschenden) Leckereien und Markenprodukten glücklich machen kann. Und auch dieses Mal war ich von seinem Inhalt wieder sehr angetan, sodass ich kurzentschlossen mit Hilfe von zwei der darin enthaltenen Zutaten köstliche Mini-Pizzen zauberte: Kabanossi von Houdek und eine Pfeffermühle von Kotányi. 


Mini-Pizzen finde ich großartig - und zwar, weil man überall ein köstliches Randstück abbekommt! Denn ich liebe den knusprigen Pizzarand und gerade, wenn wir Pizza auf dem Blech selber machen, muss ich mich immer außen entlang essen, um auch ja genug davon zu bekommen... Das kann mir bei den kleinen Pizzen Gott sei Dank nicht passieren und deshalb muss ich euch heute unbedingt das Rezept dazu verraten. Dieses Mal habe ich die Kabanossi aus der Degustabox mit frischen Feigen und Mozzarella kombiniert - ein wunderbarer Belag, die perfekt zum Herbst passt. Die folgenden Zutaten reichen locker für zehn bis zwölf Mini-Pizzen - je nach Größe der kleinen Tarteformen, die ich für die Zubereitung verwendet habe. 


Zunächst habe ich die Tomatensauce vorbereitet. Den Rezepttipp dafür habe ich von meiner lieben Schwägerin in spe, die uns in unserem Urlaub mit leckerer selbstgemachter Blech-Pizza verköstigt hatte. Für die Sauce gebt ihr 400g passierte Tomaten in eine kleine Schüssel. Schält den Knoblauch, schneidet ihn in kleine Stücke und gebt ihn zu den passierten Tomaten. Anschließend verfeinert ihr die Sauce mit Oregano und Basilikum. Ich habe getrocknete Kräuter verwendet und bin daher sehr großzügig damit umgegangen. Wenn ihr frische Kräuter verwendet, dann zupft die Blätter von den Stielen, hakt sie klein und gebt sie zu den passierten Tomaten. Anschließend würzt ihr die Sauce je nach Geschmack noch mit Salz und Pfeffer. 


Nach der Zubereitung der Sauce, die ihr getrost einen halben Tag durchziehen lassen könnt, damit sich der Geschmack der Kräuter und Gewürze gut entfalten kann, bereitet ihr nun den Pizzateig zu. Ich habe dafür ein gutes Rezept von Chefkoch leicht abgewandelt. Gebt für den Teig Mehl, Hefe, Olivenöl, Salz und Wasser in eine Schüssel und verknetet alles gründlich. Ich habe am Anfang die Knethaken meines Handrührers verwendet bis die Zutaten gut vermengt waren und ich den Rest mit den Händen kneten konnte. Deckt eure Schüssel mit einem feuchten Geschirrhandtuch ab und lasst den Teig darunter für mindestens eine Stunde gehen. Anschließend nehmt ihr den Teig heraus und rollt ihn mit etwas Mehl auf einer Arbeitsfläche aus. Stecht Kreise mit Hilfe von Ausstechförmchen oder Servierringen aus, die etwas größer sind als eure Tarteformen. Legt die Teigscheiben in eure Formen und drückt sie am Rand etwas fest. 


Danach könnt ihr die Mini-Pizzen schon belegen. Gebt die Pizzasauce mit einem Löffel auf den Teig und verstreicht sie gut. Schneidet die Kabanossi in dünne Scheiben und verteilt sie auf eurem Pizzaboden. Anschließend wascht ihr die Feigen, viertelt sie und gebt sie zu den Kabanossischeiben. Zum Schluss gebt ihr noch den Mozzarella auf die Mini-Pizzen. Ich habe dafür einfach Mini-Mozzarrella in kleine Scheiben geschnitten und locker über meiner Pizza verteilt. Gebt nun alles in den vorgeheizten Backofen und backt die Pizzen bei 220° Grad für 15-20 Minuten, bis sie schön gelbbraun gebacken sind. Und schon seid ihr fertig! 

Die Mini-Pizzen eignen sich auch ganz wunderbar als leckerer Partysnack. Mit frischen Basilikumblättern bestreut können sie sofort euren Liebsten serviert werden. Die Kabanossi verleiht der Pizza einen schönen würzigen Geschmack und gemeinsam mit den frischen Feigen geben sie einfach ein gutes Duo ab. Wie gesagt: ich liebe diese Kombination!


Zu guter Letzt will ich euch aber auch noch den restlichen Inhalt der Degustabox* zeigen. Mit dabei waren dieses Mal auch Schokokekse von Leibnitz, Arrabiata-Nudelsause von Birkel, ein Müsliriegel von Myline, Tic Tacs in den Sorten Blutorange und Ananas, Lebernockerl von Leimer, Fruchtsaft von Sirco und eine Probepackung Bonbons von St. Sin. Insgesamt also eine tolle Mischung mit der man einiges in der Küche zaubern kann, nicht wahr?

So. Ich gehe dann mal Mini-Pizza essen! Habt noch einen schönen Sonntag und lasst es euch gut gehen!


*Sponsoring/Kooperation

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Zeit zum Spielen: Fliegende Zeilen [Rezension]


Spieleabende sind doch wirklich großartig. Man findet Zeit, um mit seinen guten Freunden neue Spiele auszuprobieren, kann sich unterhalten und ist am Ende einfach dankbar für jeden Moment, den man mit den Lieben verbringen konnte. Noch toller wird es, wenn man ein Spiel ausprobiert oder entdeckt, was am Ende jeden einzelnen Mitspieler zum Lachen bringt. Genau das ist uns nun am Dienstagabend passiert. Mein Liebster und ich machten es uns bei unserer lieben Nachbarin Anita gemütlich und spielten das Spiel "Fliegende Zeilen", was ich vor kurzem über ein Gewinnspiel bei Blogg dein Buch ergattert hatte. Nachdem meine bessere Hälfte eigentlich überhaupt keine Lust auf ein "Spiel, indem man irgendwas schreiben muss" (O-Ton) hatte, wurde sogar er nach der ersten kleinen Einstiegsrunde vom Gegenteil überzeugt, sodass wir uns bald zu Dritt als Möchtegern-Dichter und kreative Schreiber ins Zeug legten. Aber immer der Reihe nach.


Worum geht es?
Fliegende Zeilen ist nach eigener Aussage ein Spiel für "Dichter, Lyriker, Erzähler und Fabulierer, galante Redner und charmante Verführer, Sprücheklopfer und Maulhelden". Bis zu sechs Mitspieler können hier aus den Versen bekannter Gedichte in 90 Sekunden neue kreative Texte schreiben, die alle Spieler gleichzeitig zu Papier bringen. So kann es schon mal vorkommen, dass aus der Zeile "Ein Knie geht einsam durch die Welt" von Christian Morgensterns Gedicht "Das Knie" eine Lobesrede auf eine Person der Wahl entstehen kann. Als kleines Beispiel: Mein Freund hatte hier folgendes gedichtet:

Ein Knie geht einsam durch die Welt 
und schon wieder hat Udo Lindenberg mein Leben erhellt.
Mit seiner sanften Stimme und seiner ruhigen Musik
hat er mich in den Schlaf gewiegt.

Mit Hilfe des kleinen Versbüchleins und einem Würfel wird vor jeder Runde der zu verwendende Vers ausgewählt. Man würfelt drei Mal, sodass am Ende die drei gewürfelten Zahlen den einen Vers von den insgesamt 216 bestimmen. Anschließend zieht man eine Aufgabenkarte, auf der insgesamt fünf Aufgaben zu finden sind. Nun wird wieder gewürfelt und je nach Augenzahl dann die entsprechende Aufgabe zu dem Vers gefunden. Bei einer sechs darf sich der Rundenführer eine Aufgabe aussuchen. 90 Sekunden haben nun alle Spieler Zeit, um die Aufgabe zu erfüllen. Nachdem die Sanduhr abgelaufen ist, tragen dann alle nacheinander ihre Texte vor. Zu guter letzt vergibt  jeder Spieler an seine Mitspieler eine Bewertung in Form von Punkten ab, sodass am Ende der Spieler gewonnen hat, der die meisten Punkte hat. 


Am Anfang war ich der Meinung, dass dieses Spiel nur denjenigen Spaß machen könnte, die auch Spaß daran haben, mit Wörtern zu spielen, zu arbeiten oder mit ihnen kreativ zu werden. Doch man muss kein großer Dichter und Denker sein, um sich in 90 Sekunden einen Reim, einen witzigen Text, einen Krimi oder sogar eine Lautsprecherdurchsage auszudenken. Mit ein bisschen Fantasie entstehen so in kürzester Zeit die interessantesten Ergebnisse, sodass es mir in der kleinen Runde sogar teilweise sehr schwer fiel, meine beiden Mitspieler zu bewerten. Wir hatten so viele und so unterschiedliche Wörter aufs Papier gebracht, die uns sehr oft laut und ausgelassen zum Lachen brachten. Dieses Spiel ist also nichts für stille Runden - im Gegenteil! Hier darf sich jeder frei austoben und gehen lassen. Und wenn doch mal nichts einfallen möchte, dann legt man eben einfach den Stift zur Seite und ist in der nächsten Runde wieder dabei.

Ein kleines weiteres Beispiel aus unserem Spiel am Dienstag möchte ich da auch nicht vorenthalten. Die Aufgabe war es, aus dem Vers "Selbst jene giftige Spinne vertragen" ein Verkaufsargument für einen beliebigen Gegenstand zu erfinden. Meines lautete folgendermaßen:

Diese Nudel, so weich und lecker, aber absolut nicht vom Zuckerbäcker!
Ist von so hoher Qualität und Leckerheit, 
dass man sie nur noch verspeisen möche und laben - 
das würde selbst jene giftige Spinne vertragen.

Übrigens muss man nicht immer gleich zu Reim übergehen. Irgendwie viel mir das in unserer Runde nur ab und an leichter. Doch dass das auch anders geht, zeigt das Ergebnis unserer lieben Anita: 

Dieser Senf ist so mild, den würde selbst jene giftige Spinne vertragen, die dort hinten am Marmeladenglas herumklettert!


Mein persönliches Fazit
Dieses Spiel ist schnell gespielt, ist unterhaltsam, bringt viel Freude mit in die Runde und ist eindeutig für jeden geeignet, der sich ein wenig kreativ austoben möchte. Egal, ob in der Familienrunde oder unter Freunden - ich bin mir sicher, dass hier jeder auf seine Kosten kommt. "Fliegende Zeilen" wird bei uns auf jeden Fall nun öfter hervorgeholt!

Na, wäre das denn auch ein Spiel für euch? 

Sonntag, 12. Oktober 2014

Das ist er: Mein kleiner Lieblingsplatz!


Wenn ich die letzten Wochen und Monate in kurze Worte fassen sollte, wüsste ich gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Neben Uni und Arbeit und Blog sind wir auch mittendrin in unseren Hochzeitsplänen. Ich probierte zum ersten Mal richtig echte Brautkleider an und fühlte mich allein bei dem Gedanken schon pudelwohl. Die Aufregung steigt und je näher das kommende Jahr rückt, desto spannender wird es. Doch neben all den romantischen Gedanken, Organisationen und vielen Gefühlsduseleien arbeite ich nebenher auch noch an einem anderen "kleinen" Projekt mit, was an manchen Tagen meine völlige Aufmerksamkeit verlangt. Denn seit Mitte des Jahres bin ich Bloggerin bei dem neuen Blog vom Online-Shop Limango: Limango Lieblingsplatz!


Gemeinsam mit drei weiteren tollen Bloggerinnen schreibe ich nun dort über viele schöne DIY-Ideen, Rezepte und auch ein paar anderen Dinge zum Selbermachen, die mein Herz höher schlagen lassen. So habe ich dort bereits ein selbstgemachtes Body Scrub gezeigt und eine Gesichtsmaske für kalte Tage - natürlich nicht ohne ein Foto von mir persönlich mit schöner grüner Avocadopaste im Gesicht. 

Ich bin sehr stolz darauf ein Teil dieses sympathischen Teams zu sein und freue mich riesig, auch dort meine Ideen teilen zu dürfen. Schaut doch einfach mal selbst vorbei und überzeugt euch von unserem tollen Mix aus Familienthemen, Organisationsideen für den Alltag, Rezepten, DIY-Anleitungen und vielem mehr! 

Ich gehe dann erstmal weiter eine Runde Brautkleider anschauen! Heute nur digital. Aber immerhin. 

Habt noch einen wunderbaren und kreativen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.


Samstag, 4. Oktober 2014

Aus meiner Herbstküche: Eine leichte Kürbissuppe


Samstage wie diesen liebe ich! Draußen scheint die Sonne, es ist nicht zu warm und nicht zu kalt und die bunten Blätter des noch jungen Oktobers rascheln bei einem gemütlichen Spaziergang unter meinen Füßen. Der goldene Herbst ist da und ich genieße ihn mit jedem Tag. Da darf es auch in meiner Küche herbstlich zugehen und ich probiere hin und wieder neue sowie alte Rezepte aus, die lange nicht mehr von mir zubereitet wurden. Heute habe ich deshalb zum ersten Mal Mamas Kürbissuppe nachgekocht und bin ganz begeistert von meinem Ergebnis. Der leckere würzige Duft liegt nun noch in der Luft und ich kann meine bessere Hälfte noch ein bisschen Nachschlag schlürfen hören. Und das als leidenschaftlicher Suppenverweigerer...


Natürlich kann ich euch das Rezept für die lecker leichte Kürbissuppe auch nicht vorenthalten. Es gibt so viele Möglichkeiten und Variationen, die Suppe zu verfeinern. Also scheut nicht davor, eure eigenen Gewürze und Zutaten auszuprobieren. Ich mag die Suppe so wie ich sie heute gemacht habe am liebsten. Alles was ihr dafür benötigt, sind die folgenden Zutaten.


Schält zunächst euren Kürbis und schneidet ihn in grobe Würfel. Ich habe heute mal einen sogenannten Spaghettikürbis verwendet, der im Supermarkt nebenan im Angebot war. Ihr könnt aber jeden anderen Speisekürbis dafür verwenden, den ihr gerade zur Hand habt. Falls euer Kürbis zu hart ist, um ihn in Stücke zu schneiden, dann legt ihr zuvor bei 160°C etwa eine halbe Stunde in den Ofen. So wird er schön weich und lässt sich problemlos würfeln.


Im nächsten Schritt schneidet ihr die Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in kleine Stücke und schwitzt alles im Öl leicht an. In der Zwischenzeit schält ihr die Möhren, würfelt sie und gebt sie gemeinsam mit den Kürbisstücken in den Topf. Dünstet alles für etwa zehn Minuten. Anschließend gebt ihr die Brühe dazu und lasst es weitere zehn Minuten köcheln. Danach gebt ihr den Wein und die Kokosmilch hinzu und kocht alles auf. Anschließend gebt ihr sämtliche Gewürze je nach Geschmack hinein und püriert alles im Mixer oder mit dem Stabmixer. Sollte die Suppe noch etwas zu dick sein, dann gebt noch ein wenig Brühe hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit etwas Chili könnt ihr der Kürbissuppe auch noch ein wenig Schärfe verleihen. 



Meine Suppe habe ich dieses Mal in einem schönen dickbauchigen Einmachglas serviert. Mit meinem frisch gesammelten Herbstlaub, ein paar Kastanien und Zierkürbissen wird die passende herbstliche Tischdekoration perfekt. Da können auch die Gäste kommen und es sich schmecken lassen!

Und, wie bereitet ihr eure Kürbissuppe am liebsten zu? Ich bin gespannt auf eure Rezeptideen!

Ich wünsche euch noch ein gemütliches Restwochenende. Lasst es euch schmecken!

Sonntag, 28. September 2014

DIY: Selbstgemachte Muffin-Kerzen


Der gemütliche Teil dieses Monats hat für mich eindeutig längst begonnen. Die Sonne lässt sich heute zwar blicken, doch die Tage sind spürbar kürzer als im schönen Sommer, sodass sich am frühen Abend bereits schummriges Licht in unserer Wohnung ausbreitet. Romantisch wird es immer mit Kerzen. Dass ich unsere eigenen vier Wände stets und ständig gerade zur dunklen Jahreszeit mit Kerzen und Windlichter dekoriere, habe ich ja schon vor einer Woche berichtet. Heute habe ich dann endlich mal die Muse gefunden und ein paar Kerzen selbstgemacht!


Schon vor mehreren Wochen erreichte mich ein kleines Päckchen von Crafty Creative*, in dem ich viele Materialien zum Kerzengießen fand. Von der Idee, eine Tassenkerze herzustellen bis hin zu selbstgemachten Bienenwachskerzen war alles dabei. Doch irgendwie sprach mich der Inhalt der Box nicht besonders an und das, obwohl ich sehr gerne Kerzen selber gieße. Ich wollte unbedingt sofort eine Tassenkerze herstellen, doch ohne passende Tasse - die leider auch nicht mitgeliefert wurde - gestaltete sich das als sehr schwierig. Ich fand keine, die mich ansprach und wenn, dann war sie mir einfach zu teuer. So ließ ich die schönen Materialien bis heute auf meinem Schreibtisch schlummern, bis ich die Idee hatte, einfach kleine Muffin-Kerzen herzustellen!



Für die Kerzen in Muffinform habe ich einfach mal zwei meiner Silikonmuffinformen etwas zweckentfremdet. Mehr zusätzliches Material benötigte ich nicht, denn Kerzenwachs, Kerzendocht und Dochthalter sowie Wachsfarbe waren in der Box von Crafty Creative bereits enthalten. Das gleiche könnt ihr aber auch einwandfrei mit Wachsresten herstellen! Dazu schmelzt ihr zunächst euer Wachs in einer alten Dose über einem Wasserbad. Eure Dochte gebt ihr mit einem kleinen Punkt von dem bereits geschmolzenen Wachs in die Silikonformen, so dass er nicht mehr verrutschen kann, wenn ihr dann im nächsten Schritt die Form mit dem restlichen Wachs auffüllt. Ich habe meine Muffinform zunächst bis zum oberen Drittel mit weißem Wachs gefüllt und etwas trocknen lassen. Erst danach füllte ich noch eine flache Schicht mit eingefärbtem Wachs in die Form und ließ die kleinen Muffinkerzen vollständig austrocknen. So konnte ich sie am Ende ganz leicht aus den Formen lösen. 


Auf einer feuerfesten Unterlage kann ich nun meine selbstgemachten Muffinkerzen schön herunterbrennen lassen. Ein wirklich toller Anblick! Vor allem machen mir  diese Kerzen sofort wieder Lust zum Backen! Woran das wohl liegt... ?


Auf jeden Fall hat am Ende die Box von Crafty Creative doch noch einen schönen Nutzen für mich gehabt. Insgesamt hatte mich der Inhalt aber leider nicht hunderprozentig überzeugt - zumindest zu diesem Thema. Die folgenden Boxen jedoch sahen spannend aus, sodass ich eventuell doch noch mal genauer hinschauen werde und überlege, mir mal in Zukunft noch eine Box zu gönnen.

Und ist bei euch auch bereits der gemütliche Herbst eingezogen? Auf jeden Fall wünsche ich noch einen tollen und kreativen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.


Bezugsquellen:
Kerzenwachs, Wachsfarbe, Dochte, Dochthalter: Crafty Creative*
Küchenhandtuch: Indigo Home
Mini-Tortenplatte: Minidrops

Sonntag, 21. September 2014

DIY: Herbstdekoration mit Kürbissen und Hagebutten


Während die Tage spürbar kürzer werden und die schöne warme Abendsonne sich immer weniger blicken lässt, genieße ich den Anblick des bunten Septembers. Die Blätter färben sich langsam und an den Sträuchern sieht man dicke rote Beeren. Bei unserem letzten Spaziergang in der Nähe eines schönen Sees außerhalb von dem ganzen Trubel mitten in Berlin, konnte ich nicht anders, als ein paar der schönen Hagebutten einzusammeln, die es sich am Wegesrand gemütlich gemacht hatten. Die kräftige Farbe hat es mir für diesen Herbst einfach angetan und am liebsten würde ich in der ganzen Wohnung rote Akzente setzen. Gemeinsam mit meinen Mini-Kürbissen der niedlichen Sorte Baby Boo und ein paar Windlichtern brachte ich deshalb den Herbst in unsere eigenen vier Wände. 


Windlichter und Kerzen sind bei uns überall in der Wohnung verteilt. Immer wieder dekoriere ich diese neu um und gestalte sie passend zur jeweiligen Jahreszeit oder meiner Stimmung. So schnappte ich mir für meine kleine Herbstdekoration nun ein paar Einweckgläser und gut ausgespülte Dessertbecher aus Glas und befestigte daran ein paar Hagebutten mit Küchengarn. An ein paar der Hagebuttenzweige ließ ich vorerst auch die Blätter dran, da ich das Grün immer wunderbar natürlich finde. Sobald sie jedoch ihre Köpfe hängen lassen, zieren letztlich nur noch die roten Beeren meine Windlichter. 



Auch die schönen weißen Baby Boo Kürbisse dekorierte ich passend zu den Windlichtern mit Küchengarn und Hagebutten. Eigentlich hatte ich erst vor, sie um den dicken Bauch der Kürbisse zu schnüren, doch da die schweren Früchte partout nicht halten wollten, hält nun eine kleine Schleife am Stiel der Baby Boos meine Hagebuttenzweige. Im Wohnzimmer zieren deshalb nun ein paar Kürbisse und die fertig dekorierten Windlichter eine passende Schale aus Holz. Wenn ich es mir dann am Abend auf dem Sofa gemütlich gemacht habe, genieße ich das warme Licht der Kerzen. Da darf es draußen auch gern etwas stürmisch zugehen, denn ich lasse es mir einfach gern in unseren eigenen vier Wänden gut gehen. Dazu noch ein gutes Buch und der Sonntag ist perfekt!


So schnell und einfach kann man also den Herbst in die eigene Wohnung holen. Die selbstgemachte Dekoration gefällt mir so gut, sodass ich schon wieder überlege, was ich denn noch so alles mit den Hagebutten anstellen kann. Vielleicht habt ihr ja die passende Idee für mich?

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen gemütlichen Herbstsonntag. Lasst es euch gut gehen!