Donnerstag, 26. Februar 2015

Espresso-Cupcakes mit selbstgemachter Karamellsoße


Ich gebe es offen zu: Ich bin kein großer Kaffeetrinker. Doch wenn ich mich dann doch mal mit meinen Freunden zum Käffchen verabrede, dann kann ich auch nicht nein zu cremig-süßem Cappuccino oder Latte Macchiato sagen. Zuhause haben wir zwar eine richtige Kaffeemaschine, doch die ist eher selten in Betrieb. Meine bessere Hälfte dagegen schwört ja mittlerweile auf unsere Kapselmaschine, die fix und einfach die nötige Ladung Koffein liefert, die er vor allem am frühen Morgen benötigt. Doch was macht eine kleine Backfee wie ich? Klar! Da werden die kleinen Kapseln einfach mal zum Backen verwendet. Herausgekommen sind heute ein paar köstliche Espresso-Cupcakes mit Sahnetopping und selbstgemachter Karamellsoße. Da schlägt auch mein keines Kaffeeherz gleich wieder schneller - und das ganz bestimmt nicht wegen dem Koffeeingehalt in den kleinen Leckereien.



Für meine Espresso-Cupcakes habe ich die Senseo Capsules* ausprobiert. Bei insgesamt neun Sorten - von Espresso bis Lungo-Varianten - hat Senseo ja so ziemlich alles im Angebot, was sicher jeden Kaffeetrinker begeistert. Zumindest bei meiner besseren Hälfte hat das schon mal funktioniert. Mich selbst musste man da schon mit dem Geschmack überzeugen - aber natürlich nicht auf ganz normalen Wege aus dem Kaffeebecher, sondern in meinen Cupcakes. Für die kleinen Backwerke habe ich insgesamt drei Kapseln der Sorte "Espresso-Splendente" verwendet. Der kritische Blogleser fragt sich sicher: "Warum aus gerechnet die?" Und die Sarah sagt: Der Werbetext klang köstlich! Tatsächlich funktioniert bei mir da die Marketingmasche sehr gut. Denn wenn von "köstlich nussiger Note" und "zitrus-frischem Ausklang" die Rede ist, kann ich meine kleinen Leckereien schon förmlich schmecken. Kenner werden aber eines auf jeden Fall bemerken: Auf meinen Fotos sind nicht die Splendente-Kapseln zu finden, sondern tatsächlich die der Sorte "Lungo-Elegante". Da hat mein Bloggerherz sich dann doch aus optischen Gründen gegen die rote und für die grüne Verpackung entschieden, die einfach besser zu den Kaffeetassen passten. Es sei mir verziehen!

So. Lange Rede, kurzer Sinn. Natürlich möchte ich euch mein Espresso-Cupcake-Rezept nicht vorenthalten. Die folgenden Zutaten reichen locker für etwa 20 bis 24 Cupcakes. Da hatte ich es beim Austüfteln der richtigen Menge dann doch etwas übertrieben. Wer also lieber weniger backen möchte, halbiert entsprechend die Zutatenmenge. Bei mir reicht es heute perfekt für die vielen Kollegen meines Liebsten...



Heizt euren Ofen auf 190 °C vor. Gebt zunächst Milch, Espresso und die Eier in eine Rührschüssel und vermengt alles mit Hilfe des Handrührers. Anschließend gebt ihr Zucker, Mehl und Backpulver hinzu und verrührt die Zutaten zu einem glatten Teig. Danach lasst ihr die Zartbitterschokolade gemeinsam mit der Butter schmelzen und gebt die flüssige Schokolade anschließend ebenfalls in die Rührschüssel. Verrührt wieder alles gut miteinander und verteilt anschließend den fertigen Teig auf eure Papierförmchen. Backt eure Cupcakes je nach Größe etwa 12 bis 15 Minuten und lasst sie anschließend gut abkühlen.



In der Zwischenzeit bereitet ihr die Karamellsoße zu. Gebt dafür zunächst das Wasser mit dem Zucker in einen Topf und lasst beides gemeinsam unter ständigem Rühren bei großer Hitze aufkochen. Anschließend lasst ihr die Masse bei mittlerer Hitze weiterkochen. Dabei nicht mehr weiterrühren bis sich der Zucker dunkel färbt. Anschließend nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst die Butter in der heißen Zuckermasse schmelzen. Danach gebt ihr die Sahne hinzu und rührt alles so lange, bis eine schöne helle Karamellsoße entsteht. Die fertige Soße füllt ihr letztlich einfach in ein gut verschließbares Gläschen ab. Gut gekühlt hält sie etwa zwei Wochen. Bei uns aber nicht. Sie ist einfach zu lecker!
Kleiner Tipp: Wenn ihr die Sahne hinzugebt, dann entsteht zunächst eine zähe Masse. Lasst euch davon nicht irritieren und rührt so lange weiter, bis alles wieder geschmolzen ist. 

Für das Topping schlagt ihr die Sahne mit Vanillinzucker fest und hebt anschließend etwa vier Esslöffel euer gut abgekühlten Karamellsoße unter. Verteilt die Karamel-Sahne auf eure Cupcakes und schon ist die süße Leckerei für das nächste Kaffeekränzchen fertig. Gern könnt ihr kurz vor dem Verzehr auf die Sahne noch einen extra Klecks der Karamellsoße geben - das ist einfach himmlisch!




Und, wem ist nach den vielen Karamell- und Cupcake-Fotos als erstes mein schöner neuer Blogheader aufgefallen? Nach über zwei Jahren erstrahlt mein Blog jetzt endlich in einem neuen Glanz und der hässlich grüne selbstgeschusterte Header gehört der Geschichte an - und das alles nur Dank dem lieben Hannes von Mister & Misses Do. Tausend Dank an dieser Stelle noch einmal an dich!

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Donnerstag und eine herrliche Restwoche. Lasst es euch schmecken.


*Dieser Blogpost entstand mit der freundlichen Unterstützung von Senseo Capsules. Meine eigene Meinung zu den vorgestellten Produkten bleibt davon wie immer unberührt. 

Freitag, 13. Februar 2015

Valentins-Pancakes mit selbstgemachter Schokosoße


Morgen genau vor einem Jahr war wohl der bisher aufregendste Valentinstag in meinem Leben. Genau an dem Tag fiel mein Herzblatt vor mir auf die Knie und fragte mich die Frage aller Fragen, die ich mit einem glückseeligem JA beantwortet hatte. Und nun sind es nur noch ein paar Monate, bis wir wirklich vor dem Traualtar stehen. So ist es gerade mit Blick auf den morgigen Valentinstag beinahe unglaublich, wie schnell doch die Zeit wieder verflogen ist. Umso mehr freue ich mich darauf, einen schönen Tag zu Zweit zu verbringen und gemeinsam weiter von unserer Hochzeit zu träumen, die nun so gar nicht mehr in weiter Ferne ist. 


Morgen früh werde ich dann meinen Liebsten standesgemäß mit einer kleinen Valentinsnascherei überraschen. So ein bisschen Kitsch gehört für mich an diesem Tag einfach dazu - vor allem, wenn ich da an den letzten denke... Jedenfalls werde ich ihm köstliche Pancakes zaubern! Dass die in Herzform gebacken werden, versteht sich praktisch von selbst. Hinzu kommt eine selbstgemachte Schokosoße und frische Erdbeeren. Mit solch einem Frühstück lässt es sich doch wirklich wunderbar in den Valentinstag starten! Falls ihr spontan selbst noch so etwas Leckeres für euren Liebsten zaubern wollt, dann habe ich natürlich auch das Rezept für euch parat:


Zunächst bereitet ihr die Schokosoße vor. Dafür lasst ihr die Zartbitterschokolade gemeinsam mit der Butter bei geringer Hitze in einem Topf schmelzen. Gebt dann Zucker und Schlagsahne hinzu und lasst alles aufkochen. Füllt die Schokosoße gleich in einer gut verschließbaren Flasche ab und lasst sie abkühlen. 


Anschließend könnt ihr euch den Pancakes widmen. Dafür vermengt ihr zunächst Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und die Prise Salz miteinander. Gebt danach die Eier, Milch, Öl und das Mark der Vanilleschote hinzu und verrührt alles zu einer glatten Masse. Nun gebt ihr etwas Öl in eine Bratpfanne und legt dort einen großen Herzausstecher hinein. Erhitzt die Pfanne bei mittlerer Hitze und gebt dann den Teig in die Ausstechform. Sobald kleine Bläschen auf der Oberfläche des Pancakes zu sehen ist, entfernt ihr den Ausstecher und wendet das Herz, bis auch die zweite Seite schön goldbraun gebacken ist. Wiederholt das solange, bis die gewünschte Anzahl an Valentins-Pancakes gebacken ist. Mit den Zutaten könnt ihr je nach Größe eures Ausstechers etwa sechs bis acht Herzen backen. 


Die leckeren Pancakes könnt ihr dann gemeinsam mit der Schokosoße und ein paar frischen Erdbeeren servieren. Mmmh! Einfach köstlich sage ich euch. Damit steht einem romantischem Tag doch wirklich nichts im Weg. 

Ich wünsche euch einen großartigen Start in das Wochenende. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 8. Februar 2015

Cremiges Möhrensüppchen mit Champignons


Ja, jetzt zeigt sich der Winter doch noch mal von seiner besonders kalten Seite. Die letzten Tage habe ich es sehr bereut, dass ich nicht noch mal losgezogen bin, um eine neue Winterjacke zu suchen. Ich war der Meinung, dass es sich einfach nicht mehr lohnen würde, wenn es jetzt wieder wärmer wird. Pustekuchen. Jetzt muss ich mich darüber ärgern, dass ich in meinem dünnen Übergangsjäckchen durch die Gegend renne, da die schöne dicke Winterjacke einfach kaputt gegangen ist. Aber Hauptsache ist ja, dass die Füße schön kuschlig warm sind und da kann ich mich momentan nicht beschweren. Gegen ein durchgefrorenes Gemüt hilft letztlich aber Gott sei Dank auch eine schöne heiße Suppe. 


Zu der leckeren Möhrensuppe wurde ich dieses Mal übrigens wieder vom Inhalt der aktuellen Degustabox* inspiriert. Da überraschten mich nämlich Bärlauchsalz, Champignons und auch Streichfett, sodass ich sehr schnell mein Kälteproblem bekämpfen konnte. Alles, was ihr außerdem für das cremige Möhrensüppchen benötigt, sind die folgenden Zutaten.


Zunächst schält ihr Möhren und Kartoffeln, wascht sie und würfelt sie in kleine Stücke. Die Zwiebel wird ebenfalls geschält und gewürfelt und in einem Topf mit dem Pflanzenöl glasig gebraten. Anschließend gebt ihr Möhren- und Kartoffelwürfel hinzu und dünst sie etwa fünf Minuten. Löscht alles mit Gemüsebrühe und Milch ab und lasst alles für 20 Minuten kochen.


In der Zwischenzeit presst ihr die Orange aus und gebt stellt den Saft erst einmal zur Seite. Nun lasst ihr die Champignons abtropfen, gebt sie mit etwas Fett in eine Pfanne und bratet sie goldbraun an. Mit dem Bärlauchsalz verleiht ihr dem ganzen die perfekte Würze. Stellt die fertigen Champignons warm und gebt nun den Orangensaft und den Frischkäse mit in den Topf. Anschließend püriert ihr alles zu einer cremigen Suppe und schmeckt sie mit Pfeffer ab. Gebt die Champignons zur Suppe und serviert sie mit etwas Petersilie. Fertig ist das perfekte Wintersüppchen!



Zu der Suppe passt übrigens auch ganz wunderbar mit Frischkäse bestrichenes Pumpernickl! Super gesund und lecker noch dazu. Da kann der ein oder andere auch gute Vorsätze von Beginn des Jahres in die Tat umsetzen...

Der restliche Inhalt der Degustabox* konnte sich übrigens auch sehen lassen. Neben den Zutaten, die ich für meine Möhrensuppe verwendet hatte, gab es noch Kokoswasser von Indi Coco, Trinkschokolade von Xucker, Detox-Tee von Meßmer, Nacho Cheese von Bugles, Apfelsaft von Omis Apfelstrudel, Vanille-Karamel-Riegel von myline und eine leckere Snackpackung von Kukimi, die es gerade so noch auf das Übersichtsfoto geschafft hatte. 


Insgesamt also eine Box, die für die Jahreszeit und auch für den Start in das neue Jahr wirklich einen schönen Mix geboten hat. Allein die leckere Trinkschokolade lässt mein Herz höher hüpfen. In dem Sinne lasse ich es mir heute einfach gut gehen und genieße den Rest des freien sonnigen Sonntags. Vielleicht suche ich im Netz aber auch doch lieber noch nach einer guten Winterjacke...

Habt noch ein schönes Restwochenende!


* Sponsoring/Kooperation.

Sonntag, 1. Februar 2015

Apfelmuffins a la epipa und fruchtiges Apfel-Vanille-Gelee


Ein wunderbar sonniger Sonntag lässt heute mein Herz etwas höher hüpfen. Heute hatte ich endlich mal wieder Lust, die Küche in einen süßlich-fruchtigen Duft zu hüllen und zur Kaffeezeit frischgebackene Muffins zu genießen. Gesagt, getan. Zur Hilfe kam mir das Buch "Zuhause selbst gemacht: Kreativprojekte aus Küche, Wollkorb und Nähkästchen"* von Bloggerin Sascia alias epipa. Das schöne Rezept für Apfel-Rosinen-Muffins hatte mich sofort zum Nachbacken angeregt und so konnte ich nicht anders, als den heutigen Tag endlich mal zu nutzen. Der Ofen wurde angeschmissen, der Teig zusammengerührt, die Rosinen für den Liebsten extra weggelassen und letztlich das Gefühl genossen, sich die frischen Muffins mit Puderzucker schmecken zu lassen. Was will man mehr an einem freien Tag? 


Das Buch selbst beinhaltet nicht nur simple Rezepte, die durchweg alle leicht nachzumachen sind, sondern auch nette Selbermach-Ideen für die eigenen vier Wände. Von bestickten Handtüchern, über Papierlampions bis hin zu einem genähten Klammerbeutel ist beinahe alles vorhanden, was das eigene Zuhause schöner macht. Alle Ideen und Rezepte sind mit herrlichen Fotografien bestückt, die von der Bloggerin persönlich aufgenommen wurden und teilweise auch einen schönen Einblick in ihr Familienleben geben. Was jedoch schnell auffällt, wenn man die reich bebilderten Seiten durchblättert, ist eine gewisse Einfachheit, die hinter all den Ideen steckt. Manche DIY´s sind mir selbst bereits vor langer Zeit unter die Finger gekommen oder hatte ich selbst schon kreiert, sodass mich viele Ideen einfach nicht überzeugten. Mir fehlt an gewissen Stellen eine Originalität, die man auf dem Blog epipa  durchaus finden kann.


Nichtsdestotrotz bleibt das Buch seinem Titel von der ersten bis zur letzten Seite treu. Die Ideen inspirieren und die Rezepte zeigen, dass es manchmal ganz einfach sein kann, sein Zuhause schöner zu machen. Auch mit Kindern lassen sich einige der Vorschläge wunderbar umsetzen. Fragt man mich jedoch nach meinem persönlichen Fazit, so kann ich das Buch nur denjenigen empfehlen, die nicht bereits in der Bloggerwelt unterwegs sind und mit Sicherheit die Mehrheit der Anleitungen schon oft gesehen oder selbst gemacht haben. Genau die, die auf der Suche nach guten Anleitungen für ein "handgemachtes Zuhause" sind,  kann ich zu diesem Werk nur raten. Allen anderen, die in der Online-Welt zu Hause sind und sich viel mit dem Selbermachen beschäftigen, kann ich dieses Buch leider nur bedingt empfehlen. 


Wer sich bis hierhin nun meine Fotos sehr genau angeschaut hat, dem sind bestimmt auch die kleinen Einweckgläschen aufgefallen. Ich war nämlich nach den Apfelmuffins eindeutig in Apfellaune und habe kurzerhand noch ein köstliches Apfel-Vanille-Gelee gezaubert. Für zwei bis drei kleine Gläschen benötigt ihr lediglich etwa 800 g Äpfel, 165 g Gelierzucker 3:1, eine Vanilleschote und etwas Zimt. Als erstes entfernt ihr Stiel und Kerngehäuse und schneidet die Äpfel samt Schale in Stücke. Diese gebt ihr dann gemeinsam mit etwa 400 ml Wasser in einen Topf und lasst alles aufkochen. Die Äpfel werden nun 15 bis 20 Minuten weich gekocht. Anschließend püriert ihr sie mit einem Mixer zu einer feinen Masse. Danach streicht ihr diese durch ein feines Sieb in einen neuen Topf. Gebt noch etwa 100 ml Wasser und den Gelierzucker zu der Apfelmasse und lasst alles gut aufkochen. Gebt das Mark der Vanilleschote hinzu, kocht alles etwa drei Minuten und gießt letztlich das heiße Apfelgelee in heiß ausgespülte Einweck- oder Schraubverschlussgläser. Verschließt sie sofort und lasst alles gut auskühlen. 


Ich befürchte, ich muss jetzt noch eine Runde Scones backen gehen, denn das Apfel-Vanille-Gelee schmeckt dazu einfach am besten! In dem Sinne kann ich eigentlich nicht anders, als euch noch einen wunderschönen Restsonntag und viel Spaß beim Nachmachen zu wünschen.

Lasst es euch gut gehen!


* Vielen lieben Dank an Blogg dein Buch und den EMF-Verlag für die unverbindliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Meine eigene Meinung bleibt davon wie immer unberührt.

Dienstag, 27. Januar 2015

Unsere Hochzeit: Die Einladungskarten


So viele Wochen sind in diesem Jahr bereits ins Land gezogen und ich habe das Gefühl, dass ich zu nichts mehr komme, was mir so richtig Spaß macht. Die Uni und auch die Arbeit haben mich sehr gefordert und da kam ich nicht mal mehr dazu, ein paar Leckereien zu zaubern, die schon lange auf meiner To-Bake-Liste stehen! Eine Schande... Aber dafür habe ich zumindest eines geschafft: Unsere Hochzeitseinladungen sind endlich fertig und verschickt! Ja, wir haben sie wieder drucken lassen. Genau wie unsere Save-The-Date-Karten entschieden wir uns wieder für den herrlichen Online-Shop Minted und einer ganz besonderen Einladungskartenvariante: dem Minibook! 


Da unsere Hochzeitslocation nicht in unmittelbarer Wohnumgebung unserer Gäste steht, wollten wir in die Einladung unbedingt auch wichtige Informationen für Übernachtungsmöglichkeiten einbringen oder ihnen auch organisatorische Details nicht vorenthalten. Eine normale Karte wäre da vermutlich an Text geplatzt. Das Minibook dagegen bot uns die Möglichkeit, wirklich alle Worte übersichtlich unterzubringen und zusätzlich noch mit kleinen persönlichen Fotos zu bestücken. Außerdem spiegeln die von uns ausgewählten Farben auch unsere Hochzeitsfarben Altrosa und Pfirsich im schönen Pastell wider.

Da die Karten uns persönlich am Ende doch noch ein wenig zu nackt vorkamen, konnte mein Bastelherz nicht anders: Ich dekorierte das kleine Büchlein zusätzlich noch mit einem kleinen Etikett. Dafür habe ich mir den passenden Ausstanzer besorgt, einen kleinen Stempel mit Herzmotiv, ein Stempelkissen und natürlich schönes Bakers Twine. Bei dieser Kleinarbeit wurde mir einmal mehr bewusst, dass es eine gute Entscheidung war, nicht jede einzelne Karte komplett per Hand herzustellen. Allein dieses kleine Detail dauerte trotz seiner Einfachheit schon wahnsinnig lang. Ausstanzen, Stempeln, Loch machen, Schleife binden. Und wieder ausstanzen, stempeln, Loch machen, Schleife binden... Nach dreißig Karten schläft da schon der ein oder andere Finger ein. 


Jeder künftigen Braut kann ich deshalb wirklich nur empfehlen, vorher darüber nachzudenken, ob man auch die Zeit und Muse dafür aufbringen kann und möchte, die Karten von vorn bis hinten selbst zu machen oder sich nicht doch lieber helfen lässt. Überlegt selbst, ob die Anzahl eurer Gäste das überhaupt hergibt oder eher nicht. Selbstgemachte Details lassen sich immer noch schön unterbringen. So haben wir zum Beispiel all unsere Umschläge mit einem personalisierte Stempel verziert und auch Adressaufkleber in Auftrag gegeben, die farblich wieder zu den Minibooks passten. Das rundet die gesamte Einladung perfekt ab und macht sie zu etwas Besonderem. 



Das Feedback unserer Gäste war bisher auf jeden Fall sehr positiv, was uns natürlich verdammt glücklich macht. Damit kann es nun an die vielen Feinheiten unserer Planung gehen, auf die ich mich schon sehr freue.

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Dienstag! Lasst es euch gut gehen.


Bezugsquellen:
Einladungskarten: Minted
Personalisierter Stempel: Casa di Falcone
Herzstempel: Tchibo
Adressaufkleber: Casa di Falcone
Bakers Twine: Garn & Mehr
Etikettenausstanzer: Modolur
Stempelkissen: Casa di Falcone & Modulor

Sonntag, 4. Januar 2015

Frisches Pastinakenbrot und andere Rezepte vom Land


Das neue Jahr wimmelt ja nur so von guten Vorsätzen. In den letzten Jahren habe ich mir immer wieder irgendetwas vorgenommen und meist mehr schlecht als recht auch umgesetzt. Klar, dass ich glaube, dass es in diesem Jahr nur besser werden kann. Aber ich habe ja bereits in meinem Jahresrückblick durchschimmern lassen, dass ich mir lieber keine konkreten Vorsätze gesteckt habe. Es gibt genug Ziele in diesem Jahr, die ich erreichen möchte und da brauche ich nicht noch andere Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Die Uni abschließen und den Bund fürs Leben eingehen sind schon Pläne genug für die erste Jahreshälfte. Viel lieber mag ich einfache Vorhaben, die ich auch ohne eine rigorose Lebensumstellung erreichen kann. Wie wäre es zu Beispiel mit dem Plan, ab und an mal wirklich schön saisonal zu kochen? Dafür habe ich mal das schöne Buch "Essen auf dem Land"* zur Hand genommen, was ich euch heute vorstellen möchte.


"Essen auf dem Land" ist bestückt mit Rezepten und praktischen Informationen und Tipps zu den verschiedensten Kräutern und Gemüsesorten. Das tolle an dem Buch: Es ist tatsächlich nach den jeweiligen Kalenderwochen sortiert! So findet man beispielsweise in Woche eins praktischerweise zwei Rezepte zu Fondue oder in Woche 32 tolle Ideen rund um die Kirsche. Auf allen Seiten gibt es immer wieder zusätzliche Tipps, Tricks und Hintergründe zu verschiedenen Gerichten zu finden, die das Stöbern und Lesen auf den Seiten sehr interessant machen. Man kann hier sowohl regionale als auch internationale Gerichte finden, die sich mit saisonalen Produkten leicht nachkochen lassen. Ist doch klar, dass ich da sofort etwas ausprobieren musste! Deshalb habe ich leckeres Pastinakenbrot gebacken. Was denn, Pastinaken kennt ihr nicht? Spätestens nach der neuesten Google-Werbung habt ihr zumindest schon mal was von der Wurzel gehört, nicht wahr? Laut dem Buch "Essen auf dem Land" ist die Pastinake übrigens eine Kreuzung aus Möhre und Petersilienwurzel und hat von November bis Januar Saison. So lernt man auch gleich mal was dazu, während man den Teig knetet, in den Ofen schiebt und den Duft von frischgebackenem Brot genießt. 



Das tolle und einfache Rezept für das Pastinakenbrot kann ich euch einfach nicht vorenthalten. Es schmeckt wunderbar würzig und ein wenig nussig. Genau nach meinem Geschmack! Ein klitzekleines bisschen habe ich es aber für mich abgewandelt, so dass ich es euch auch hier zeigen kann. Ihr benötigt 230g Mehl, 1 1/2 TL Backpulver, 1 1/2 TL Salz, 10 Salbeiblätter, 60g Cheddar in Scheiben, 200g Pastinaken und zwei Eier. 

Als erstes mischt ihr Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel. Schneidet dann die Salbeiblätter in feine Streifen und würfelt den Cheddar in kleine Stücke. Die Pastinaken schält ihr, raspelt sie und mischt sie unter das Mehl. Anschließend Salbei und Cheddar hinzufügen. Die Eier mischt ihr anschließend mit 1 EL kaltem Wasser und gebt es zur Mehlmischung. Knetet alles zu einem schönen glatten Teig und formt daraus ein Laib Brot. Anschließend legt ihr euren Brotlaib auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schneidet es oben der Länge nach mit einem scharfen Messer etwa einen Zentimeter tief ein. Danach könnt ihr es leicht mit Mehl bestäuben. Nun backt ihr euer Brot im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 35 bis 40 Minuten, bis es schön goldbraun gebacken ist. Fertig!


Übrigens: In "Essen auf dem Land" gibt es zusätzlich noch nett gemeinte Etiketten, die sich wunderbar für die selbstgemachten Marmeladen im Sommer eignen. Doch warum schreibe ich "nett gemeint"? Nun, auf allen Etiketten steht "Grüß Gott", was ich persönlich nicht so ganz gelungen finde. Eventuell überklebe ich diesen Ausspruch einfach mit "Lass es dir schmecken". Das ist einfach neutraler und für jedermann geeignet. 

Mein persönliches Fazit fällt jedoch (ohne die Betrachtung der Etiketten) sehr gut aus für dieses Rezeptebuch. Der Saisonkalender im hinteren Teil macht das wieder wett und die sorgfältig sortierten Rezepte machen einfach Lust auf das Selbermachen. Zudem werden längst vergessene Gerichte, die Oma selbst noch oft macht, quasi wieder zum Leben erweckt. Für mich also ein Buch, was ich in diesem Jahr sicher öfter zur Hand nehmen werde. Und das nicht nur zum Brot backen.

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag!


*Vielen Dank an André Lorenz Medien für die unverbindliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Meine eigene Meinung bleibt davon selbstverständlich unberührt.

Freitag, 2. Januar 2015

Auf Wiedersehen 2014 - Willkommen im neuen Jahr!

Das neue Jahr ist noch ganz frisch und ich schaue bereits auf die nächsten Wochen, die laut meinem nigelnagelneuem Terminkalender sehr gut ausgefüllt sein werden. Doch bevor ich meine Pläne für 2015 in eine sinnvolle Reihenfolge bringen werde, möchte ich noch kurz das vergangene Jahr Revue passieren lassen. 2014 war für mich allein mit Blick auf meinem Blog sehr aufregend. Seit Beginn des Jahres bin ich Bloggerin bei limango Lieblingsplatz, ich war in Hamburg bei dem Roombeez-Bloggerworkshop, habe auf der BLOGST 2014 gelernt, genetworked und gefeiert und vor allem: Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte. 

Auf meinem Blog selbst habe ich euch wieder viele leckere Rezepte gezeigt, die den ein oder anderen von euch sogar bereits zum nachkochen- oder backen animiert hatten. Ich habe mich sehr über Mails und Fotos von euren kleinen und großen Werken gefreut! Besonders stolz bin ich darauf, dass ich meine Kategorie "Herzhaft" um einige Rezepte erweitern konnte, sodass meine kleine Jahresübersicht nun schön durchmischt ist mit deftigen und süßen Rezepten. 


Und natürlich wurde hier auch wieder fleißig gebastelt und dekoriert, sodass meine DIY-Ideen aus dem letzten Jahr ein wirklich schönes Bild abgeben, nicht wahr? Da ist es beinahe selbstverständlich, dass ich euch auch 2015 wieder mit schönen Ideen zum Selbermachen überraschen möchte. 



Privat warten so einige Highlights auf mich in diesem Jahr. Gute Vorsätze brauche ich mir da eindeutig nicht vornehmen - meine Master-Arbeit werde ich hoffentlich auch ohne gut meistern und die Planungen für unsere Hochzeit im Juni laufen auch so ganz gut. Appropos! Nur noch 154 Tage! Hat meine bessere Hälfte nicht eben erst noch um meine Hand angehalten? Ich hoffe sehr, dass 2015 ab und an etwas weniger rasant verläuft. Ich will jeden einzelnen Tag einfach auch mal genießen und nicht daran denken müssen, dass noch jede Menge Pflichten auf mich warten.

In dem Sinne wünsche ich euch ein frohes und abenteuerlich schönes neues Jahr! Lasst es euch gut gehen.