Donnerstag, 10. April 2014

DIY: Schokolade für Ostern selbstgemacht mit ChocQlate [+ Give-Away]


Als wäre es gestern gewesen, erinnerte ich mich vor ein paar Tagen daran, wie ich im vergangenen Jahr zum Osterfest die kleinen Aufmerksamkeiten und Köstlichkeiten liebevoll verpackte. Nicht zu vergessen meine selbstgemachten Schokoladentafeln, die ich mit getrockneten Erdbeeren, Cranberries und leckerer zartschmelzender Schokolade zubereitet hatte. Zugegeben: Ich liebe das Einschmelzen und Gießen von Schokolade. Allein der süßliche Geruch, der sich in der Küche ausbreitet, lässt mich förmlich selbst dahin schmelzen. Doch nie wäre ich auf die Idee gekommen, solch köstliche Schokolade selbst herzustellen - bis ich auf ChocQlate* traf! 


Bei diesem hübschen Online-Shop kann man die edelsten Zutaten zum Herstellen von Schokolade bestellen. Das Unternehmen legt dabei besonders wert auf fair gehandelte Produkte, sodass man mit dem besten Gewissen seine Schokolade letztlich in hübsche Formen gießen kann. Ein Schokoladen-Set beinhaltet Kakaobutter, Kakaopulver, gemahlene Kakaobohnen, Agavensirup und feinste Vanille. Mit diesen fünf Zutaten und einer kleinen Anleitung konnte ich mich sofort an das wirklich unkomplizierte Herstellen der Schokolade machen. Dazu schmolz ich zunächst die Kakaobutter über dem Wasserbad und gab die restlichen vier Zutaten in eine Schüssel. Erst zum Schluss verrührte ich alles gemeinsam mit der geschmolzenen Kakaobutter, bis eine schöne flüssige Schokoladenmasse entstand, die ich in flache Formen gießen konnte. So entstand meine erste selbstgemachte Zartbitterschokolade als flacher Taler mit schönen Ornamenten. 


Mit der richtigen Mischung zauberte ich neben der Zarbitterschokolade außerdem leckere Vollmilchschokolade. Beide Varianten unterscheiden sich auf jeden Fall bei der Konsistenz und dem Geschmack von üblichen fertigen Schokoladentafeln. Die Schokolade, die ich mit dem Set von ChocQlate herstellte, ist ein wenig krümelig auf der Zunge, aber dennoch zart und sehr schokoladig im Geschmack. Allein das Wissen, dass man die Schokolade tatsächlich selbst hergestellt hat, ist einfach großartig! 
Passend zu Ostern, goss ich neben den Schokotalern auch süße kleine Anhänger, die sich perfekt als essbare Dekoration an meinen kleinen Ostergeschenken machen. Dafür bereitete ich zunächst aus Tonpapier rechteckige Schildchen vor, an die ich die kleinen schokoladigen Osterhasen, Tulpen und Enten mit Bakers Twine band. Mit braunem Geschenkpapier und kleinen ausgestanzten Hasen ist die Osterverpackung damit perfekt und wartet darauf, versteckt zu werden. 



Weitere Osterfiguren aus selbstgemachter Schokolade verpackte ich in - mit grünem Seidenpapier und nochmals mit Bakers Twine dekortierten - Take Out Boxen. So ausgerüstet, kann das Osterfest kommen und die große Nascherei losgehen! 


Na, seid ihr neugierig geworden und wollt gern einmal Schokolade selbst herstellen? Dann habe ich genau das Richtige für euch! Gemeinsam mit ChocQlate darf ich ein komplettes Schokoladen-Set inklusive hübscher Osterform an einen meiner lieben Leser verlosen. Beachtet einfach die folgenden Teilnahmebedingungen:

  • Hinterlasst bis zum 17.04.2014 um 10 Uhr einen Kommentar mit eurem Namen und dem Vermerk, dass ihr gewinnen wollt.
  • Seid/werdet Leser von Alles und Anderes.
  • Zusatzlose gibt es für das Teilen des Give-Aways auf Facebook und/oder auf eurem Blog. (Einfach im Kommentar +FB oder +Blog angeben.) Gern darf dafür das letzte Bild mitgenommen werden. 


Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt. Der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt und ist auch nicht übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Seid ihr nicht volljährig, benötige ich die Einverständniserklärung eurer Eltern.


Bezugsquellen:
Schokoladenset + Formen: ChocQlate*
Bakers Twine: Nanu Nana
Aufkleber "Homemade for you": kukuwaja
Take Out Box: Casa di Falcone 

*Sponsoring/Kooperation



Donnerstag, 3. April 2014

Wenn Träume wahr werden...


Wie vermutlich jedes Kind träumte ich davon, eines Tages ganz tief in die Welt von Mickey Mouse und seinen Freunden einzutauchen. Dieser kleine Traum verfolgte mich bis heute. Auch mit 25 fühle ich mich nicht zu alt, um laut zu quietschen, wenn ich liebevoll gestaltete Geschäfte und leicht kitschige Dekorationen vor mir sehe. Nein, mein Zuhause erblüht nicht in knallbunten Farben oder putzigen Staubfängern. Eher im Gegenteil. Dennoch liebe ich Orte, die zum Träumen einladen und mich fühlen lassen, als säße ich unter dem funkelnden Weihnachtsbaum mit meiner kuschligen Donald-Duck-Figur. So ist es nicht verwunderlich, dass mein Herz höher schlug, als ich im September vergangenen Jahres erfuhr, dass ich eine Reise ins Disneyland Paris gewonnen habe! Ich hüpfte im Dreieck und konnte meine Freude bis heute nicht in Worte fassen. Am Wochenende war es nun soweit. Das lange Warten hatte ein Ende und ich machte mich mit meinem Liebsten und zwei Freunden auf in das große Abenteuer Disneyland!


Wir tauchten ein in eine märchenhafte Welt mit wunderbaren und zauberhaften Details, die uns an jeder Ecke zum Staunen brachte. Minnie Maus, Goofy, Tigger und Aladin liefen uns über den Weg und Cinderella winkte uns zu, als wir mit einer lauten Dampfeisenbahn an ihr vorbei fuhren. Überall sah man glückliche Kindergesichter, gestresste Eltern und noch mehr Menschen, die gemeinsam mit uns völlig hin und weg zu sein schienen von all den unglaublichen Emotionen um sie herum. 



Es roch nach Zuckerwatte, Popcorn und Gummibärchen. An jedem Ort im Park begleitete uns eine passende Filmmusik und überall schienen die verschiedensten Disneyfiguren einfach nur auf uns gewartet zu haben. Da waren die schmerzenden Füße am zweiten Tag im Park ab und an auch ganz schnell wieder vergessen, wenn man wieder etwas ganz Neues vor seiner Nase entdeckte. Mal ganz abgesehen davon, dass man während und nach der Fahrt in den einzelnen spannenden Fahrgeschäften auch ganz schnell wieder die lange Schlange vergessen hatte, an der man zuvor eine gefühlte Ewigkeit angestanden hatte. 




Ich bin glücklich und dankbar, dass mein Kindheitstraum tatsächlich wahr geworden ist. Ich habe jede einzelne Sekunde genossen und bin immer noch verwundert, dass tatsächlich alles der Realität entspricht und ich nicht etwa immer noch in meinem Bett liege und von der Wunderwelt träume. Disneyland ist nicht länger ein Traum, sondern Wirklichkeit für mich. Dieser Ort wird mich mit all seiner Schönheit immer begleiten. Es war wunderbar, alles aus meiner heutigen Sicht zu betrachten. Ich bin begeistert über all die Liebe zum Detail, die mich im Park zum Staunen brachte. Und nicht zuletzt bewundere ich die Menschen, die die ganze Traumwelt zum Leben erwecken und mit ihrem Eifer, der nötigen Freundlichkeit und Gelassenheit die Erlebnisse dort zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. 


Rapunzel: "Was, wenn es nicht so ist, wie ich es mir die ganze Zeit erträumt habe?"
Flynn: "Es wird so sein."
Rapunzel: "Und was, wenn es so ist? Was mache ich denn dann?"
Flynn: "Dann ist es Zeit für einen neuen Traum."
(aus "Rapunzel - Neu verföhnt")


Donnerstag, 27. März 2014

Einfache Schoko-Kirsch-Cupcakes mit Buttercreme-Topping


Von kleinen süßen Cupcakes kann ich ja bekanntlich nicht genug bekommen. Sie sind einfach immer perfekt anzuschauen, sind in der Regel schnell gemacht und schmecken köstlich! Auch meine liebe Freundin Sophia ist jedes Mal von den kleinen Köstlichkeiten begeistert, hat sich selbst aber noch nie getraut, ihre eigenen Meisterwerke auch mit einer Buttercreme als Topping zu verzieren. So habe ich ihr vor ein paar Tagen gezeigt, wie sie die ganz einfach und schnell selbst zubereiten kann - ohne Angst davor zu haben, dass sie nicht gelingen könnte!


Als Grundrezept diente uns eine leckere fruchtige Variante aus dem Buch "Cupcakes und Muffins" vom NGV-Verlag: Schoko-Kirsch-Cupcakes. Lediglich die Buttercreme bereiteten wir auf meine geliebte Art und Weise zu - diese geht schnell und gelingt immer. Um selbst eure Törtchen zu zaubern, benötigt ihr folgende Zutaten (für etwa 14 große Cupcakes): 


Zunächst heizt ihr den Ofen auf 175°C vor. Lasst die Kirschen in einem Sieb abtropfen - und genießt erst einmal ein Gläschen Kirschsaft. Danach rührt ihr die Butter mit Zucker und Vanillezucker schön schaumig und gebt dann die Eier hinzu. Alles gut vermischen. Dann Mehl und Backpulver unter das Butter-Zucker-Gemisch rühren. Nun könnt ihr bereits die Hälfte des Teiges in Muffinförmchen füllen. Zu der zweiten Hälfte des Teiges gebt ihr das Kakaopulver und verrührt alles gut. Verteilt dann den dunklen Teig ebenfalls Förmchen. Zu guter letzt drückt ihr noch jeweils drei bis vier Kirschen in den Teig und lasst letztlich alles 20 bis 25 Minuten im Ofen backen. Holzstäbchenprobe nicht vergessen!


In der Zwischenzeit könnt ihr nun die Buttercreme vorbereiten. Dafür gebt ihr die unbedingt weiche Butter als Flocken in eine Schüssel und rührt anschließend den Puderzucker unter. Wenn alles gut durchmischt ist, gebt ihr das Wasser und nach Belieben Vanillearoma hinzu. Verrührt dann alles so lange, bis eine homogene Masse entsteht. Falls ihr nun noch der Buttercreme eine schöne Farbe verleihen wollte, gebt ihr noch Lebensmittelfarbe hinzu. Sophia und ich griffen dieses Mal kräftig in den Farbtopf und heraus kam ein schönes knalliges Orange.


Sobald die Muffins fertig gebacken sind, lasst ihr sie gut abkühlen. Dann gebt ihr die vorbereitete Buttercreme in eine Spritztülle und verteilt sie gleichmäßig auf den kleinen Küchlein. Zum Schluss das ganze noch mit einer Kirsche verzieren und schon sind eure Schoko-Kirsch-Cupcakes fertig.


Was ist eigentlich euer Lieblingstopping auf euren Cupcakes? Buttercreme, Frischkäse-Topping oder doch die einfache Sahne? Sophia hat auf jeden Fall nach unserer kleinen Backaktion sofort Lust bekommen, die Buttercreme auch das nächste Mal auf ihre Cupcakes zu zaubern. 

Viel Spaß beim Nachbacken! Lasst es euch schmecken!


Freitag, 21. März 2014

Rezension: Hansetochter von Sabine Weiß


Es leben die Semesterferien! Trotz Arbeit habe ich endlich mal wieder die Zeit gefunden, mich den schönen Dingen im Leben zu widmen und es tatsächlich geschafft ein ganzes Buch zu lesen! Okay, ich gebe es zu... ein Buch zu lesen ist in der Tat nicht DIE Leistung schlechthin. Doch ich bin stolz auf mich: Ich habe es seit langem geschafft ein ganzes Buch zu Ende zu lesen. Und das will bei der begrenzten Zeit schon was heißen. Wie gut, dass es da die langen S-Bahnfahrten und schnöden Fernsehprogramme gibt, bei denen man lieber zum Buch greift, als aus dem Fenster zu starren oder sich über schlechte Filme zu ärgern. Heute möchte ich also ein paar Worte zu dem historischen Roman "Hansetochter" von Sabine Weiß loswerden, der mich in den letzten Wochen vom Norden Deutschlands im 14. Jahrhunderts träumen ließ.


Rahmendaten:
Autorin: Sabine Weiß
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 588
ISBN: 978-3-404-16887-3

Zum Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1375. Henrike lebt in Lübeck, ist Tochter eines angesehenen Kaufmanns. Als dieser eines Tages stirbt, bricht ihre gesamte Welt über ihr zusammen. Plötzlich ist ihr ungeliebter Onkel der Vormund ihres Bruderes und von ihr und bringt das gesamte hart erarbeitete Geschäft ihres Vaters durcheinander. Zudem wird Henrike einfach nicht den Verdacht los, dass mehr hinter dem Tod ihres Vaters steckt, als sie denkt...

Zur Autorin:
Sabine Weiß studierte Germanistik, Geschichte und Erziehungwissenschaften, bevor sie sich dem Schreiben von historischen Romanen widmete. 2007 erschien ihr erster Roman über die Wachskünstlerin Marie Tussaud, dem gleich zwei weitere folgten. Auf den Spuren ihrer Figuren zu reisen und direkt vor Ort an den verschiedenen Schauplätzen zu recherchieren, ist für Sabine Weiß das Schönste. Für "Hansetochter" zog es sie in ihre Heimat - den Norden Deutschlands.


Rezension:
Die ersten Seiten des Romans konfrontierten mich sofort mit einer spannenden Situation, in der sich die Hauptfigur Henrike befand. So tauchte ich prompt tief in ihre Welt ein und erlebte Lübeck im 14. Jahrundert beinahe hautnah. Doch nach dem spannenden Auftakt zog sich die weitere Handlung eher mühsam und etwas zäh über die Seiten hin. 
Neben Henrike und ihrer Familie, lernte ich das Handwerk und den Handel in dieser Zeit näher kennen - beinahe mit allen seinen Facetten. Das hier wohl über einige Details gut recherchiert wurde, steht für mich außer Frage. Tatsächlich stieß ich aber immer wieder auf Stellen im Buch, die mich für einen Moment aus der eigentlichen Geschichte wieder hinaus rissen, in dem mir Begriffe, die typisch für diese Zeit waren, auf subtile Art und Weise erklärt wurden. Gerade zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass ich ein gut verpacktes Lehrbuch vor mir hatte, welches mich über die damalige Zeit in der Hanse aufklären wollte. Doch je tiefer ich in die Geschichte von Henrike eintauchte, desto mehr wollte ich erfahren wie es ihr erging. Nach dem ihr Vater auf tragische Weise ums Leben kam, sah sich diese nämlich einigen Wirrungen und Intrigen ausgesetzt, denen sie trotze. Mit viel Sympathie führte mich Henrike weiter durch ihre Welt und ließ mich an ihren Entscheidungen teil haben. Doch die Spannung, die gleich zu Beginn des Romans aufgebaut wurde, wollte auch im Laufe der Geschichte nicht wieder so stark aufleben, so dass ich letztlich das Gefühl hatte, lediglich eine interessant geschriebene Lebensgeschichte vor mir zu haben. War ich jedoch schon mal in dieser Welt, so wollte ich auch nicht mehr so schnell hinaus. Hatte ich mich einmal an die teilweise etwas plump beschriebenen Begriffsklärungen gewöhnt, so wollte ich unbedingt wissen, was noch alles auf Henrike zukam. Überraschende Wendungen gab es leider nicht, dafür wurde ich mit glücklichen Fügungen und letztlich auch einem guten Ende belohnt.


Fazit:
Dass der Roman von Sabine Weiß nett geschrieben ist und gut recherchiert wurde, ist für mich glasklar. Doch ich vermute, dass gerade die penible Recherche die Geschichte und die Handlung um Henrike und ihr Schicksal ein wenig zerstörte. Mir fehlten schlichtweg ein paar überraschende Wendungen oder ein Spannungsbogen, der diese Geschichte interessanter hätte gestalten können. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei "Hansetochter" um einen guten historischen Roman, der dem Leser mit Leichtigkeit begegnet und sich an lauen Frühlingsabenden schnell weg liest. Deshalb vergebe ich dem Roman gut gemeinte drei Sterne. 





Vielen lieben Dank an Blogg dein Buch und Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Donnerstag, 13. März 2014

Frühlingswrap mit Hähnchen im Honig-Sesam-Mantel


Tomaten, Salat und Co. hatten es sich bereits super gemütlich gemacht in meinem Kühlschrank und dennoch schaffte ich es nicht pünktlich bei Inas wunderbaren Aktion "Lets cook together" dabei zu sein! Ganz zerknirscht betrachtete ich also am Montag die tollen Beiträge der fleißigen Bloggerinnen, die einfach besser vorbereitet waren als ich und zum März-Thema tolle gerollte und gewickelte Köstlichkeiten präsentierten. Einen Tag später war der etwas kleine Frust über meine eigene schlechte Organisation aber schon längst wieder vergessen und das hatte ich eindeutig meiner besseren Hälfte zu verdanken. Der Liebe überraschte mich nämlich mit einer kleinen Botschaft inklusive vorbereitetem Salat, Hähnchen und mehr, so dass ich meinen köstlichen Wrap einfach nur noch wickeln und verspeisen musste. Welch ein Luxus! 


Für unseren Frühlingswrap haben wir uns eine fertige Packung Tortilla-Wraps besorgt, die man gerade mal für eine Minute in der Mikrowelle aufwärmen muss. Anschließend habe ich die Tortilla mit Frischkäse bestrichen und frische Basilikumblätter darüber gestreut. Danach habe ich gemischten Salat in die Mitte des Tortilla gegeben. Dazu gesellten sich noch kleine geviertelte Rispentomanten und ein bisschen gewürfelte grüne Gurke. Mit Paprika, die ich ebenfalls zuvor noch in Würfel geschnitten habe, wurde die Salatmischung noch verfeinert. 


Das Highlight des Frühlingswraps ist aber eindeutig das Hähnchen, welches meine bessere Hälfte für mich so perfekt vorbereitet hatte, so dass ich es einfach nur noch zu meiner Salatmischung geben musste. Dafür hat er zunächst Hähnchenbrust (etwa 400g für letztlich sechs Wraps) in Streifen geschnitten und mit etwas Butter in der Pfanne goldbraun angebraten. Anschließend würzte er es mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch. Zum Schluss gab er dann noch einen Esslöffel Honig mit in die Pfanne. Sobald alles schön geschmolzen war und das Hähnchen mit dem Honig ummantelt wurde, streute er nach Belieben Sesamkörner mit in die Pfanne. Alles gut durchgemischt und schon war das Hähnchen im Honig-Sesam-Mantel fertig und fand seinen Platz in meinem Wrap. 


Zum Schluss wickelte ich die Wraps noch zu einer perfekten Rolle. Den unteren Teil drückte ich in diese Rolle, damit beim Essen nicht mein ganzer Salat hinterrücks wieder herauspurzeln konnte. Dank der guten Vorbereitung meines Liebsten konnte ich also in Windeseile ein leckeres Abendessen verspeisen und hatte sogar noch etwas für das Mittagessen am nächsten Tag im Büro übrig. Einfach herrlich! 


Und, wie macht ihr eure Wraps am liebsten?


Donnerstag, 6. März 2014

DIY: Frühling im Kännchen


Endlich ist der Frühling da! Nach so vielen Monaten, in denen ich vergeblich auf einen schönen weißen Winter mit dicken Schneeflocken gehofft hatte, konnte ich letztlich keinen grauen Himmel mehr sehen. Immer diese Dunkelheit, trüben Straßen und dann noch ein kaputter Reißverschluss an der geliebten Winterjacke... nein. Da macht die kalte Jahreszeit keinen Spaß und ich sehnte mich nach den ersten warmen Sonnenstrahlen im Jahr. Und da sind sie nun endlich! Die ersten Tage in der schönen Sonne sog ich förmlich in mich ein. Es ist wunderbar, den Schneeglöckchen und Krokussen vor der Haustür beim Wachsen zuzusehen. Doch noch viel schöner ist es, die Frühblüher auch auf der eigenen Fensterbank stehen zu haben, um sich jeden Morgen an ihrem bunten Anblick zu erfreuen.


In diesem Jahr wollte ich den kleinen Pflänzchen ein ganz besonderes zu Hause geben. Mein Plan stand sehr schnell fest: Ich wollte unbedingt eine Gießkanne bepflanzen! Am liebsten so eine schicke aus Metall. Doch wie das mit den Plänen immer so ist - irgendetwas kommt meist dazwischen. In diesem Fall waren es die unverschämten Verkäufer auf dem Flohmarkt im Mauerpark hier in Berlin. Ich war mir so sicher, dort die Gießkanne meiner Träume zu finden. Doch da hatte ich die Rechnung nicht mit den Händlern gemacht, die wohl der Meinung sind, dass solch eine Kanne auch Unsummen zu kosten hat. Nicht mit mir! Eine Kanne nach der anderen ließ ich stehen. Teilweise tatsächlich mit einer kleinen Träne im Auge.. Nach einer Odyssee über das Gelände, weckte jedoch ein ganz anderes glänzendes Schmuckstück meine Aufmerksamkeit: Ein kleines silbernes Milchkännchen. Genau dieses Kännchen sollte es nun sein! Dieses und kein anderes! Und was soll ich sagen? Das Glück war auf meiner Seite, denn das Kännchen wanderte noch mit drei weiteren silbernen Freunden für nette zwölf Euro in meinen Beutel. Und schon konnte ich mich an meine eigentliche Idee wagen: das Kännchen und seine Freunde bekamen einen neuen Anstrich!


Bei edding* findet man neuerdings schickes Permanent Spray, das ich anstelle der sonst von mir verwendeten Baumarkt-Sprühdosen ausprobieren wollte. Ich entschied mich für passende frühlingshafte Farben: hellelfenbein, pastellgelb und pastellgrün. Und schon konnte es losgehen. 


Nachdem ich mein Kännchen und seine treuen Begleiter gründlich von Staub und kleinen Krümeln befreit und meine Arbeitsfläche großzügig mit Zeitungspapier ausgelegt hatte, grundierte ich alles komplett mit einer Universalgrundierung (Bild 1). Wie sich später herausstellte, war dieser Vorgang wirklich notwendig, da beim Abkleben sonst die Farbe an kleinen Stellen am Malerkrepp hängen blieb und nicht an meinen neuen "Blumentöpfen".

Sobald die Grundierung getrocknet war, besprühte ich alles mit dem schönen Farbton "hellelfenbein" (Bild 2). Die Farbe ist matt und genau nach meinem Geschmack. Diese Farbe ließ ich über Nacht trocknen. Um den neuen Pflanzenbehausungen dann noch den letzten Schliff zu verleihen, habe ich bei dem Kännchen alles sorgfältig mit Folie abgedeckt und mit Malerkrepp abgeklebt (Bild 3) - abgesehen von der Nase der Kanne. Die hübschte ich mit "pastellgrün" auf (Seite 4). 


Zwei der anderen kleinen "Kännchen" klebte ich zur Hälfte ab und sprühte  je einen breiten Streifen "pastellgelb".  Erst als die Farbe vollständig getrocknet war, entfernte ich vorsichtig Malerkrepp und Folie. Eindeutig der spannendste Moment! Leider ist bei dem oberen Kännchen wirklich ein kleiner Teil der Farbe am Klebeband hängen geblieben, wie ich eben schon erwähnt hatte. So schimmerte neben der schönen neuen Farbe wieder die normale silberne Oberfläche hervor. Doch so leicht gebe ich ja nicht auf. Das Kännchen wurde von mir einfach noch einmal besprüht und beim zweiten Mal blieb alles da, wo es sein soll. 


Nachdem mein Kännchen und seine Freunde nun in einem schönen frühlingshaften Ton erstrahlten, konnte ich sie endlich mit den passenden Frühblühern bepflanzen. Narzissen, Traubenhyazinthen und Tausendschönchen zogen bei mir ein. 


Wer ganz genau hinschaut, kann auch wirklich eine kleine Traubenhyazinthe zwischen den Narzissen entdecken. Die anderen beiden wollten einfach nicht mehr in die kleinen "Blumentöpfe" passen und haben einen anderen schönen Platz gefunden.



Dem einzigen Schälchen ohne Füße habe ich noch vor dem Bepflanzen zur Dekoration eine kleine Schleife aus Seidenband verpasst. Mit etwas Kleber fixiert kann beim Gießen oder Umstellen auch nichts verrutschen.


Hach, ich liebe den Frühling auf meinem Fensterbrett. Jeden Tag kann ich den Pflänzchen nun beim Wachsen zusehen. Und, habt ihr bereits ein paar Frühblüher in die eigenen vier Wände geholt? 


Bezugsquellen:
Kännchen und Co: Flohmarkt
Permanent Spray: edding*
Seidenband: idee. Creativmarkt
Pflanzen: REWE

*Sponsoring/Kooperation

Donnerstag, 27. Februar 2014

Einfache Marmor-Cucpakes mit Sahnetopping


Nach Tagen, die vollgestopft waren mit Layoutfragen, Zettelkramerei, Hinterherrennerei, Anrufelisten abarbeiten, gestalterischen Fragen und Diskussionen, Glücksmomenten, Fotoaufnahmen zwischen Tabletts und Salatbuffet, netten Gesprächen, haltloser Unklarheit, Löchern in den Socken und erschöpften Abenden, bei denen die Augen selbst bei der Lieblingsserie nicht mehr offen bleiben wollten, stelle ich erleichtert fest das es... noch nicht Wochenende ist. Wenn eine Woche so schön mit Arbeit ausgefüllt ist, dann bin ich doch froh, wenn abermals ein leidiger Zahnartzbesuch winkt. So kann ich den Tag wieder ganz für mich nutzen und liegengebliebene Dinge endlich anpacken! Aber zunächst bin ich euch noch etwas schuldig. Vergangenen Freitag habe ich ja meine lieben Kollegen mit netten kleinen Gugls überrascht. Doch diejenigen, die mir auch über Instagram folgen, haben sicher bemerkt, das sich neben Schoko-Eulen und Mini-Gugls auch kleine Cupcakes auf das Bild geschlichen haben!


Bei den leckeren Köstlichkeiten handelt es sich um Marmor-Cupcakes mit fluffigem Sahnetopping. Das Rezept habe ich aus dem Büchlein "Cupcakes & Muffins" vom NGV-Verlag. Ich fand es so gut, dass ich absolut nichts daran nach meinem Geschmack geändert habe. Die Sahne passt einfach perfekt zu dem luftigen Teig und hat tatsächlich das ein oder andere langgezogene "Mmmmmhhhhh..." im Büro erklingen lassen. Alles, was ihr für die leckeren Marmor-Cupcakes neben Papierförmchen benötigt, sind folgende Zutaten:


Heizt zunächst den Backofen auf 170°Grad vor. Rührt die Butter mit Zucker und einem Päckchen Vanillezucker cremig und gebt dann die Eier hinzu. Anschließend gebt ihr Mehl mit Backpulver zu dem Teig hinzu und rührt letztlich die 100ml der Sahne unter. Die Hälfte vom Teig füllt ihr nun in Papierförmchen. Unter die zweite Hälfte rührt ihr das Kakaopulver unter und verteilt dann denn dunklen Teig auf dem hellen. Mit einer Gabel könnt ihr dann von unten nach oben durch den Teig ziehen. So entsteht letztlich eine kleine Marmorierung. Backt eure Cupcakes für etwa 20 Minuten und lasst sie anschließend gut abkühlen.


Für das Sahnetopping gebt ihr die restliche Sahne mit dem restlichen Vanillezucker und Sahnesteif in eine Schüssel und schlag sie steif. Füllt die Masse in einen Spritzbeutel mit größer Tülle und verteilt sie auf euren Cupcakes. Zum Schluss noch mit etwas Kakaopulver bestäuben und schon sind die köstlichen Marmor-Cupcakes fertig! 


Ich hoffe, euch ist sofort meine wunderbare neue Lieblingstortenplatte von Miss Étoile aufgefallen! Von der lieben Kerstin von Minidrops bekam ich letzte Woche eine Nachricht, dass ich bei ihrem schönen Gewinnspiel großes Glück hatte! Und so durfte ich mir eine kleine Tortenplatte in der Farbe meiner Wahl aussuchen. Da ich mich nicht so recht entscheiden konnte bei den hübschen Varianten, wählte ich das schlichte Weiß. Ich bin einfach hin und weg von ihr. Ich befürchte, dieses Schmuckstück werdet ihr nun noch oft bei mir zu sehen bekommen ;)


Ich wünsche euch noch einen entspannten Donnerstag und ganz viel Spaß beim Nachbacken!



Bezugsquellen:
Tortenplatte: Minidrops
Papierförmchen, Fähnchen & CupCake-Schürzen: RBV Birkmann*
Blaue Geschirrtücher: Wieder von Omi ;)

*Sponsoring/Kooperation