Dienstag, 22. Juli 2014

... und dann habe ich "Ja" gesagt!


Es war Valentinstag. Ein besonders romantischer Tag, den meine bessere Hälfte und ich in den letzten Jahren mal mehr und mal weniger Aufmerksamkeit geschenkt hatten. Wir gingen gemütlich essen oder bekochten uns zu Hause gegenseitig. Kleine Geschenke wurden ausgetauscht und der gesamte Tag im Zeichen der Liebe zelebriert - ohne zu viel Kitsch oder rosa Wolken. Doch der letzte Valentinstag war etwas anders als die anderen. Ganz besonders aufmerksame Leser erinnern sich vielleicht noch an den herzigen Kuchen, den ich für meinen Valentin gebacken hatte. Hätte ich gewusst, was er für mich vorbereitete, dann hätte ich mir vermutlich etwas Pompöseres einfallen lassen. Doch woher hätte ich ahnen können, dass ich am Ende des Tages mit Glückstränen in den Augen auf einem kuschligen Hotelbett sitzen und ihm um den Hals fallen würde? 


Vor genau einhundertsiebenundfünfzig Tagen schwebte ich tatsächlich wie auf Wolken. Und ja, mein breites Lächeln hat sich bis heute nicht verändert, wenn ich an diesen Tag zurück denke. Mein Liebster entführte mich nach Bad Saarow, einem wunderschönen Ort direkt am Scharmützelsee. In einer herrlichen kleinen Villa sollten wir ursprünglich "nur" zu Abend essen und den Blick auf das Wasser genießen. Doch da hatte ich die Rechnung nicht mit meinem Herzblatt gemacht. Er hatte eine Übernachtung in dem schmucken Hotel organisiert, so dass wir zunächst einmal ein traumhaft schönes Prinzessinnenzimmer mit Baldachin über dem Bett bezogen, mit Sekt auf den Tag anstießen und anschließend bei einem leuchtenden Sonnenuntergang am See entlang spazierten. 


Zum geplanten Abendessen überraschte mich dann ein riesiger Strauß mit roten Rosen auf dem Tisch - acht Rosen. Für jedes gemeinsame Jahr, was nun schon hinter uns liegt. Da kribbelte es in meinem Bauch. Verrückte Gedanken schossen durch meinen Kopf und ich fragte mich, ob er tatsächlich die Frage der Fragen vor all den anderen Gästen beim Essen stellen würde. Doch da mein Liebster keine Anzeichen von Nervosität zeigte, sondern stattdessen ganz entspannt mit mir das Dinner genoss, gerieten diese Gedanken sehr schnell wieder in Vergessenheit. 



Doch als ich später schließlich unser Zimmer betrat und in ein Meer von Teelichtern badete, Rosenblätter auf dem Boden lagen, da begann ich zu zittern. Und ich spürte nun auch seine Nervosität, seine Aufregung. Ich setzte mich auf das Bett, er nahm meine Hand und flüsterte mir Worte zu, die mir Tränen der Glückseeligkeit in die Augen trieb. Ich dachte an nichts mehr, lauschte nur seinen Worten und erstarte förmlich, als er sich plötzlich vor mich kniete und eine kleine rote Ringschachtel unter dem Bett hervorzauberte. Er fragte mich, ob ich den Rest meines Lebens mit ihm verbringen möchte. Und ich habe "Ja" gesagt!


Nun ist mein kleines Geheimnis also auch in meiner kleinen Bloggerwelt bekannt. Denn noch allzu lange hätte ich euch dieses große Ereignis in meinem Leben nicht vorenthalten können. Immerhin möchte ich euch so gern an der Vorbereitungszeit zu unserer Hochzeit im kommenden Jahr teilhaben lassen. Ich möchte euch erzählen, wie es mir als künftige Braut geht, welche Vorbereitungen auf uns zukommen und was wir bisher vorbereitet haben! :) Lasst euch überraschen. 

Ich wünsche euch noch einen herrlich rosaroten Tag!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Red Currant-Cheesecake-Brownies


Im Sommer war ich sehr oft "Ferienkind" bei meiner Oma. Dort konnte ich mich in Ruhe im Garten austoben, Blumenkränze flechten oder mit den Nachbarskindern spielen. Ganz besonders schön war aber für mich immer wieder die Zeit, wenn sich die Johannisbeersträucher mit vielen runden Früchten präsentierten und ich mit einem kleinen Eimerchen davor stand, um diese zu ernten. Natürlich ging da immer abwechselnd etwas in den Eimer und etwas in den Mund. Die süß-sauren Früchte waren schon immer etwas Besonderes. Und wenn sie dann noch wunderbar gezuckert im Schälchen angerichtet wurden, war der Tag perfekt! Als ich nun die neue Ausgabe der Lecker Bakery in der Hand hielt, fiel mir sofort der Blueberry-Cheesecake-Brownie auf der Titelseite auf. Und irgendwie musste ich da sofort an frische rote Johannisbeeren denken, anstatt an Blaubeeren. Also passte ich das tolle Rezept einfach meinem Geschmack an und heraus kam ein saftig-fluffiger Johannisbeer-Käsekuchen-Brownie!


Der leckere schokoladige Duft, der sich nun in der Küche ausbreitete, war einfach herrlich. Da wurden die ersten Stücken vom Kuchen auch noch leicht warm verputzt, da ich einfach nicht lang genug warten konnte. Der Rest kühlte dann ganz ruhig vor dem Küchenfenster ab und wurde schließlich mit Freude von meiner besseren Hälfte verputzt - der sich übrigens nicht verkneifen konnte zu sagen: "Super lecker! Das nächste Mal fände ich Blaubeeren auch super." Na gut. Dann gibt es den leckeren Kuchen das nächste Mal eben mit Blaubeeren. Aber nicht heute! Heute gibt es die fruchtige Johannisbeer-Variante. Zum Nachbacken benötigt ihr folgende Zutaten:


Heizt den Ofen auf 175°Grad vor. Zunächst bereitet ihr den Brownie-Teig vor. Dafür schlagt ihr zunächst die Eier mit dem Rohrzucker (oder alternativ auch braunen Zucker) und einer kleinen Prise Salz schön schaumig. Anschließend schmelzt ihr die Schokolade gemeinsam mit der Butter in einer Schüssel über dem Wasserbad. Sobald sie schön flüssig ist, gebt ihr sie schnell zu der Ei-Masse und verrührt alles gut. Anschließend gebt ihr Mehl, Kakao und Backpulver hinzu und rührt alles gemeinsam zu einem glatten Teig. Nun könnt ihr die Creme für den Cheesecake vorbereiten. Als erstes wascht ihr eure Johannisbeeren, zupft sie sorgfältig von den Stielen und stellt sie erst einmal zur Seite. Danach vermengt ihr den Frischkäse, Schmand, Zucker, Eier und Speisestärke miteinander und schlagt alles mit dem Handrührer gut auf. Anschileßend hebt ihr die Johannisbeeren sorgfältig unter.


Nun nehmt ihr eine möglichst quadratische Backform zur Hand. Ich habe ein Blech mit den Maßen 23x26 cm verwendet. Dieses Blech kleidet ihr mit Backpapier aus und gebt als erstes die Brownie-Masse in die Form. Verteilt sie gut und streicht sie möglichst gut glatt. Anschließend gebt ihr vorsichtig die Cheesecake-Creme hinzu und streicht diese auch schön glatt. Danach geht es für den Kuchen 45-50 Minuten in den Ofen. Lasst ihn schließlich noch in der Form schön auskühlen und hebt ihn dann aus der Form. Fertig!



Ich lasse mir nun noch ein Stück vom leckeren Cheesecake-Brownie mit einer extra Portion Johannisbeeren schmecken. Habt ihr denn bereits ein Rezept aus der aktuellen Lecker Bakery ausprobiert und vielleicht auch ganz nach eurem Geschmack angepasst? Ich freue mich auf eure Ideen und "Muss-Ich-Backen"-Vorschläge.

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften und sonnigen Sommertag!


Donnerstag, 10. Juli 2014

Sonne, Feld und ganz viel Liebe


Dreißig Grad im Schatten, ein weites wunderschönes Feld gespickt mit leuchtenden blauen Kornblumen und eine Sarah, die mit Kamera bewaffnet auf einer Leiter steht und einfach mal eben ein hübsches Paar in trauter Zweisamkeit auf die Speicherkarte bannt. Genau so sah also der vergangene Sonntag für mich aus. Dank eines Foto-Projektes für die Uni, ließ ich einfach mal die ordentlich dekorierten Cupcakes vor meinem Küchenfenster stehen und liegen und widmete mich der Portraitfotografie. Instagram-Leser konnten bereits schon zu Beginn der Woche ein paar Einblicke davon erhaschen und da dachte ich mir letztlich, dass es zu schade wäre, wenn nur mein Prof die netten Fotos von Josi und Laurenz zu sehen bekommen würde. Dank dem Einverständnis der beiden, darf ich euch also heute ein paar Aufnahmen inmitten eines Kornfeldes in Brandenburg zeigen. 


Mit Josi und Laurenz zu "shooten" war wirklich besonders schön. Die beiden zeigen vor und hinter der Kamera, dass sie ein eingespieltes Team sind, was es mir besonders leicht machte, die schönsten Seiten von den beiden abzulichten. Dank meiner besseren Hälfte übrigens, der fleißig den Reflektor hielt und mich bei der unmenschlichen Sommerhitze mit viel Wasser versorgte, konnten wir uns in Ruhe auf die Fotos konzentrieren und immer wieder neue Ideen in die Tat umsetzen. Sonnenbrand im Nacken am Ende des Tages war da übrigens inklusive. 



Ein kurzer Locationwechsel war für uns nach mehr als zwei Stunden im Feld auch noch drin. Wir machten es uns auf einer schönen sattgrünen Sommerwiese bequem und trotz juckender Beine - Dank Brennnesseln und Disteln, die sie sich im hohen Gras versteckt hatten - hielten meine beiden Models tapfer und geduldig durch. Allein das schöne Grün des Grases und die goldene späte Nachmittagssonne mit der Linse einzufangen, war ein herrliches Gefühl. Josis erster Kommentar zu den Wiesenfotos bildete für mich übrigens den schönsten Abschluss des Tages: "Wie aus einer Landliebe-Werbung". 



Und bevor ich nun diesen Post beende und ganz neugierig darauf warte, was ihr zu den Aufnahmen sagt, möchte ich euch natürlich auch nicht im Unwissenden lassen. Die Fotos habe ich nicht wie gewöhnlich mit meiner Canon 1000D aufgenommen, sondern mit einer 5D Mark III, die ich mir praktischerweise von unserer Uni ausleihen konnte. Hach... so ein Schätzchen mein Eigen nennen zu dürfen wäre schon ein Traum! Aber bis dahin bleibe ich meinem kleinen Liebling noch eine Weile treu und erfreue mich an den Tagen, an denen ich auch mal was ganz neues in den Händen halten darf. 


Ich wünsche euch noch einen wunderbaren und hoffentlich ab und an sonnigen Donnerstag!


Ausrüstung:
Kamera: Canon 5D Mark III
Objektive: Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS USM + EF 50mm f/1.4 USM


Freitag, 4. Juli 2014

Beerige Joghurt-Eis-Muffins


Heute wird es heiß! Und da ist es natürlich Pflicht, dass ich den Monat Juli mit besonders kühlen Leckereien einläute. Allein die Tatsache, dass die Sonne sich in den letzten Tagen von ihrer schönsten Seite gezeigt hat, löste bei mir ein Glücksgefühl aus. Ich bin voller Tatendrang und habe auch das Gefühl viel mehr zu schaffen, als an tristen und grauen Tagen. Das tolle Vitamin D ist aber nicht das einzige, was mich zum Strahlen bringt. Als bekennendes Leckermäulchen sind es natürlich die kleinen süßen Dinge im Leben, die mich glücklich machen. Da ist es doch klar, dass ich mir gestern einen Schwung köstlicher frischer Beeren auf dem Markt gekauft habe. Doch nicht alle davon sind einfach so in meinem Mund gelandet. Ein paar von ihnen habe ich mal eben in leckeres Eis verwandelt - ganz ohne Eismaschine, dafür mit mildem Joghurt und Sahne. 


Eigentlich wollte ich ja ursprünglich endlich mal meine tollen Eisförmchen vom schwedischen Möbelhaus ausprobieren, doch als ich auf dieses Rezept stieß überlegte ich es mir doch noch mal anders. Ein kleines bisschen habe ich es einfach ganz nach meinem Geschmack verändert, doch die tolle Idee mit dem Eis in Muffinförmchen ist geblieben. Heraus kamen wunderbare fruchtige Eistörtchen, die auf der Zunge zergehen. Um euch selbst die beerigen Eis-Muffins zu zaubern, benötigt ihr - neben Papier- oder Silikonförmchen - folgende Zutaten:



Zunächst wascht ihr eure Beeren, tupft sie vorsichtig mit einem Papiertuch trocknen und gebt sie dann mit zwei leicht gehäuften Teelöffeln Puderzucker in eine Schüssel. Verrührt alles vorsichtig und stellt die Beeren dann erstmal beiseite. Presst nun die Limette aus und gebt den Saft gemeinsam mit dem Joghurt in eine weitere Schüssel. Gemeinsam mit dem Puderzucker und dem Honig verrührt ihr alles zu einer schönen glatten Masse. Anschließend schlagt ihr die Schlagsahne steif. Für etwas mehr Süße könnt ihr hier noch ein wenig Vanillezucker mit dazugeben, aber die süßen Früchte geben im Grunde auch genug Geschmack. Die fertige Schlagsahne hebt ihr danach unter die Joghurtmasse. Erst danach rührt ihr noch die Beeren mit dazu. Das Joghurt-Beeren-Gemisch verteilt ihr nun sorgfältig auf eure vorbereiteten Förmchen. Wenn ihr Papierförmchen verwendet, so stellt diese auf jeden Fall in eine Muffinform. So kann nichts verlaufen oder kleckern. Solltet ihr Silikonförmchen verwenden, so stellt diese am besten auf ein kleines Brettchen oder ähnliches, damit ihr diese dann gleichzeitig in den Gefrierschrank stellen könnt. Lasst dort alles über Nacht gefrieren. 





Bevor ihr die leckeren Eis-Muffins serviert, könnt ihr sie noch mit frischen Beeren dekorieren. Kleiner Tipp: Falls es Probleme gibt beim Herauslösen der Papierförmchen aus der Muffinform, so lasst diese kurz draußen stehen. Danach löst sich alles perfekt! Bei den Silikonförmchen gab es mir keinerlei Schwierigkeiten - hier konnte man sofort mit dem Verspeisen loslegen.




So, und nun geht es ab in das wohlverdiente Wochenende! Lasst es euch schmecken und genießt die freie Zeit. 


Freitag, 27. Juni 2014

Köstliche Blaubeer-Muffins und "Der Sommer der Blaubeeren" [Rezension]


Wenn die Vögel zwitschern, der Wind mir leise um die Nase weht, die Sonne sich hinter dem dichten Blattwerk der Bäume versteckt und ich selbst darunter auf einer kleinen Picknickdecke sitze und einen Roman lese, welcher vor Leichtigkeit und Sommergefühlen nur so strotzt, dann ist der Tag eindeutig perfekt. Noch perfekter wird es dann, wenn dieser Roman mir nicht nur ein Lächeln auf die Lippen zaubert, weil eine romantische Liebesgeschichte erzählt wird, sondern weil gleich im Klappentext ein Rezept zu finden ist, dass ich sofort selbst backen möchte. Die Rede ist von dem Sommerroman schlechthin: "Der Sommer der Blaubeeren" von Mary Simses. Aber lest ruhig weiter, was ich euch zu diesem kleinen Schmuckstück zu sagen habe. 


Rahmendaten:
Name: Der Sommer der Blaubeeren
Autorin: Mary Simses
Verlag: Blanvalet
Seiten: 414  
ISBN: 978-3-442-38217-0

Zur Autorin: 
"Der Sommer der Blaubeeren" ist der erste Roman von Mary Simses. Bevor sie diesen schrieb, veröffentlichte sie bereits einige Kurzgeschichten. Sie lebt heute mit ihrem Mann, mit dem sie eine Anwaltskanzlei betreibt, und ihren Kindern im Süden Floridas.

Zum Inhalt: 
Ellen Brandford ist jung, erfolgreiche Anwältin und mit der besten Partie New Yorks verlobt. Doch als ihre geliebte Großmutter stirbt, macht sie sich kurz vor der Hochzeit auf den Weg in einen kleinen abgelegenen Küstenort namens Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie möchte einen Brief übergeben, der mehr als eine alte und längst vergessene Geschichte in sich trägt. Ellen muss schnell erkennen, dass der Brief und auch der Ort, an den dieser sie geführt hat, für sie eine ganz besondere Bedeutung haben wird. 


Rezension:
Mit einem Knall, oder besser gesagt: einem großen Platscher, stürzte ich regelrecht in den Roman. Ellen Branford, die New Yorkerin mit den perfekt gebügelten Leinenhosen und einem sicheren Blick für wunderbare Fotografien, stürzt in das weite Meer. Doch ihre Geschichte endet natürlich nicht, bevor sie eigentlich erst angefangen hat. Dieser Ausflug ins kalte Nass lässt nämlich ihren scheinbar klaren Lebensweg - in dem eine perfekt geplante Hochzeit, ihr reicher Verlobter und erfolgreicher Anwalt eine feste Rolle an ihrer Seite spielt - ins Wanken geraten. Ihr Retter in der Not erscheint, fischt sie aus dem Wasser und gibt Ellen die Möglichkeit, ihren eigentlichen Plan in die Tat umzusetzen. Sie ist in dem Küstenort Beacon nämlich nicht gelandet, um ihre Schwimmkünste zu demonstrieren, sondern um ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter einen letzten Wunsch zu erfüllen. Sie möchte einen Brief überreichen. Einen Brief, der im Laufe der Geschichte praktisch der Auslöser dafür sein wird, dass Ellen ihrer Großmutter noch näher sein wird als in den vergangenen Jahren bereits. Mit Leichtigkeit und viel Charme erzählt Ellen anschaulich über ihre Erlebnisse und Begegnungen in dem kleinen Ort, der umgeben ist von der weiten Natur, Blaubeerfeldern und dem weiten Meer. Man taucht als Leser tief in ihre Gefühlswelt ein, erlebt hautnah mit, wie und warum sie sich für bestimmte Dinge entscheidet oder auch nicht. Und man möchte unbedingt herausfinden, was für sie letztlich Glück bedeutet. So liest man dieses Buch ohne Anstrengung von Anfang bis Ende, lächelt an vielen Passagen und ist selbst versucht darüber nachzudenken, was für einen selbst der Weg zum Glück im Leben sein könnte. Oder ob man sich nicht bereits längst darauf befindet. Es ist ein Roman ohne große Aufregung, ohne überraschende Momente. Und dennoch verzaubert er beim Lesen und ist die perfekte Lektüre für lange Sommerabende.

Fazit:
"Der Sommer der Blaubeeren" hat mich nicht nur mit seiner zauberhaften und leichten Geschichte berührt, sondern auch mit dem kleinen Highlight, was man bereits auf der Innenseite des Buchdeckels findet. Denn dort ist ein leckeres Rezept für fluffige Blaubeer-Muffins versteckt, die man bereits beim Lesen unbedingt sofort Vernaschen möchte. Und nein, dieser kleine Bestechungsversuch ist natürlich nicht der Auslöser dafür, dass ich diesem Roman fünf von fünf Blaubeeren Sternen vergebe, sondern sein natürlicher Charme und seine romantische Geschichte, die ich förmlich verschlungen habe.

Da ich das kleine Rezept aus dem Buchdeckel in seinen Zutaten und in der Zubereitung etwas abgewandelt habe, gibt es heute zum Abschluss von mir ein schnelles und einfaches Blaubeer-Muffin-Rezept, welches nicht nur perfekt zu Blaubeer-Geschichten passt, sondern auch so jede Naschkatze dahinschmelzen lässt. Alles, was ihr für 12 Muffins benötigt, sind folgende Zutaten:


Heizt den Ofen auf 175°C vor. Zunächst vermengt ihr Mehl, Zucker und Backpulver in einer Schüssel, wascht die Blaubeeren und tupft diese etwas mit Küchenpapier trocken. Anschließend schmelzt ihr die Butter in einem Topf und gebt diese gemeinsam mit dem Ei, Milch und dem Mark der Vanilleschote zu den trockenen Zutaten und verrührt alles gut. Anschließend hebt ihr die Blaubeeren vorsichtig unter. Füllt euren Teig in vorbereitete Muffinförmchen, bestreut sie jeweils mit etwas Zucker und backt sie etwa 25 Minuten im Ofen, bis die kleinen Törtchen schön goldbraun sind. Schon sind die sommerlich-süßen Blaubeer-Muffins fertig.


Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Vernaschen! Habt ein wunderbares Wochenende.


Vielen Dank an Blogg dein Buch und Blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Freitag, 20. Juni 2014

Orangenspalten mit Kirsch- und Waldmeistergeschmack


Sommer, Sonne, Sonnenschein! Na gut. Zumindest träume ich gerade davon, während sich draußen der Juni nicht gerade von seiner schönsten Seite zeigt. Dennoch setze ich alles daran, um die Sommermonate auch perfekt zu genießen - auch wenn gerade meine Nase läuft und ich mich tatsächlich darüber ärgern muss, dass ich mir mitten im Sommer eine Erkältung eingefangen habe. Nichtsdestotrotz lasse ich heute ein wenig Sommerfeeling auf meinen Blog, indem ich euch eine kleine einfache Idee präsentiere, die durch ihre Fruchtigkeit und den frischen Farben besticht. Inspiriert wurde ich von einem Rezept aus dem Buch "Königlich und Köstlich", welches ich euch hier schon mal vorgestellt hatte. 



Was ihr also nun auf meinen - dank nicht-vorhandener Sommersonne etwas dunklen - Fotos sehen könnt, sind Wackelpuddingspalten! Für dieses partytaugliche Rezept benötigt ihr zwei oder drei große Orangen und Götterspeise-Pulver je nach Geschmack. Ich habe mich für Waldmeister und Kirsche entschieden. Zunächst kümmert ihr euch um die Orangen. Wascht diese gründlich mit heißem Wasser ab und schneidet sie einmal mit einem scharfen Messer in der Mitte durch. Anschließend entfernt ihr in den Orangenhälften das Fruchtfleisch, spült sie aus und trocknet sie gründlich. Und wenn ich gründlich schreibe, dann meine ich auch gründlich. Denn bei einer Orange habe ich mich weniger ausführlich um das Abtrocknen und Abreiben gekümmert, was letztlich dazu führte, dass mein Wackelpudding etwas bitter schmeckte... Diesen Tipp also auf jeden Fall beherzigen!


Nachdem ihr eure Orangenhälften (gründlich) vorbereitet habt, bereitet ihr den Wackelpudding nach Packungsanweisung zu. Anschließend füllt ihr die Flüssigkeit in eure Fruchthälften. Damit diese nicht umkippen, habe ich sie in bzw. auf eine Muffinform gestellt - so konnte ich die frechen Früchtchen auch ganz einfach zum Auskühlen im Kühlschrank platzieren. Sobald der Wackelpudding fest geworden ist, könnt ihr die Orangenhälften mit einem scharfen Messer vierteln und servieren. Fertig ist die kleine fruchtige Nascherei, die sicherlich nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringt!


Wer es übrigens besonders fruchtig mag,  kann natürlich auch aus frischen Früchten und Gelatine den Wackelpudding zubereiten. Die schnelle Variante ist aber eindeutig eine tolle Idee, wenn man bereits am nächsten Tag seine Gäste beim sommerlichen Grillabend mit etwas Besonderem überraschen möchte. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Naschen!


Samstag, 14. Juni 2014

Frischer sommerlicher Erdbeer-Joghurt


Sommerzeit ist Erdbeerzeit! Und auch ich kann da eindeutig nicht genug von den kleinen roten Früchten bekommen. Deshalb sei es mir verziehen, dass meine Lieblingsfrüchte schon wieder eine Hauptrolle in einer kleinen leckeren Nascherei spielen, die ich euch heute schmackhaft machen möchte. Gerade zu Beginn der Woche schmolz ich buchstäblich unter der heißen Sommersonne über Berlin hinweg. Ich stehe dann immer wieder vor dem Problem, dass ich absolut keine Lust auf wirklich warme Gerichte habe. Lieber greife ich zum Salat oder zu frischen Varianten, die mich abkühlen und für einen Moment die Hitze vergessen lassen. Mein absolutes Sommer Must-Have ist da ein selbstgemachter Erdbeer-Joghurt! Der gehört nämlich zu den wunderbaren Easy-Peasy-Rezepten, die ruckzuck zum Verspeisen auf dem Tisch stehen.



Abgesehen von einer kleinen Bilderflut für dieses einfache Rezepte, möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten, was ihr für zwei Portionen Erdbeer-Joghurt benötigt: 500g Erdbeeren, 500g Naturjoghurt, 1/2 Esslöffel Honig und eventuell etwas Haselnusskrokant zum Verzieren und einer leckeren knusprigen Note. 

Zunächst wascht ihr eure Erdbeeren, entfernt das Grün und schneidet sie in Viertel. Den Naturjoghurt gebt ihr in eine Schüssel und rührt den Honig hinein. Gebt eine Hälfte der Erdbeeren ebenfalls in eine Schüssel und püriert sie mit dem Stabmixer. Die andere Hälfte vermengt ihr mit etwa 160g vom Joghurt und püriert alles gut. Danach füllt ihr nacheinander den Honig-Joghurt, den Erdbeer-Joghurt und die pürierten Erdbeeren in Gläser. Ich habe noch extra ein paar Erdbeerstückchen dazu gegeben und schon konnte die frische Leckerei verspeist werden!


Für morgen früh steht noch ein Gläschen selbstgemachter Erdbeer-Joghurt im Kühlschrank. Denn schön gekühlt schmeckt er mir einfach am besten. Sogar meine bessere Hälfte lässt sich von so viel Frucht-Power gern überzeugen und greift sogar selbst zu diesem perfekten Sommerjoghurt - und das, obwohl er sonst Obst und Gemüse weitgehend meidet (sofern es nicht mundgerecht bereits zubereitet ist ;). 



So, nun genießt noch das wunderbare Wochenende! Lasst es euch gut gehen.