Mittwoch, 23. April 2014

Mini-Gugl mit Marshmallows und weißer Schokolade



Nach ein paar bunten Tagen, gespickt mit herrlichstem Sonnenschein und dem Beisammensein mit der Familie, sind die schönen freien Ostertage auch schon wieder vorbei. Doch noch schwelge ich in schönen Erinnerungen an meine Lieben und bin dabei, die hübschen Fotos von unserer Eiersuche im Garten zu sortieren. Das schönste an Ostern ist wirklich dieses kleine Ritual - vor allem wenn meine beiden kleinen Cousinen mit dabei sind und quietschend durch die Büsche hüpfen. Das ich da nicht mehr selbst suchen muss, steht natürlich außer Frage. Die beiden sagen mir schon, wo ich meine kleinen Geschenke finden kann. Ich selbst habe in diesem Jahr dem Osterhasen wieder unter die Arme gegriffen und in meine Osternester auch ein paar leckere und vor allem bunte Mini-Gugl gepackt. Das Rezept dafür möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten!


In meinem Osternest waren die kleinen Gugl ein perfekter Farbtupfer. Gemeinsam mit etwas grünem Seidenpapier hatte ich sie in violette Eierpackungen gepackt, die sich als hübsche Verpackung erwies. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass die kleinen Köstlichkeiten auch der Renner bei einem Kindergeburtstag wären! Das Grundezept ist aus dem Büchlein "Feine SchokoGugl". Ich habe es allerdings ganz nach meinem Geschmack ein bisschen variiert. Alles, was ihr zum Backen benötigt, sind folgende Zutaten und eine passende Mini-Gugl-Form:


Zunächst heizt ihr den Backofen auf 210°C vor. Die weiße Schokolade schmelzt ihr im Wasserbad. Auch die Butter lasst ihr schmelzen und schlagt sie mit Puderzucker und dem Zitronensaft schön schaumig. Trennt eines der beiden Eier und gebt das Eigelb gemeinsam mit dem zweiten Ei, der geschmolzenen Schokolade und der Sahne zu dem Butter-Zucker-Gemisch. Verrührt alles gut mit dem Handrührer. Nun zupft ihr eure Marshmallows in sehr kleine Stückchen. Sollte alles zu klebrig sein, nehmt etwas Mehl zur Hilfe und bestäubt eure Finger damit. So lassen sich die Marshmallows problemlos zubereiten. Mischt die Stückchen schließlich mit dem Mehl, gebt alles zu dem Teig und verrührt alles gut.


Anschließend verteilt ihr den fertigen Teig auf die Guglhupfform und lasst eure kleinen Leckereien für 15 Minuten im Ofen backen. Nehmt sie dann aus dem Ofen und lasst sie gut abkühlen. In der Zwischenzeit könnt ihr eure Dekoration vorbereiten. Dafür schmelzt ihr weiße Schokolade im Wasserbad und taucht eure fertigen Mini-Gugl einmal in die flüssige Masse. Bestreut sie sofort mit ein paar Zuckerkonfetti und schon sind eure Köstlichkeiten bereit zum Verschenken oder selber essen.



Ich wünsche euch einen wunderbaren Mittwoch und ganz viel Spaß beim Nachbacken!


Donnerstag, 17. April 2014

DIY: Last-Minute Osterkarten [+ Gewinner]


Im April bin ich immer wieder aufs neue überrascht, dass das Wetter tatsächlich das macht, was es will. Früh am Morgen begrüßt mich die schöne warme Sonne und schon am Mittag hetze ich über die Straße, um mich vor dem Regen am nahe gelegenen S-Bahnhof unterzustellen. Wirklich verrückt. Nichtsdestotrotz genieße ich diesen Monat, denn immerhin bedeutet das abwechslungsreiche Wetter auch eine blühende Natur. Am Wochenende erst genoss ich einen wunderschönen Ausflug ins Grüne und sog das Frühlingserwachen regelrecht in mich auf. Da nun das Osterfest bereits zum Greifen nah ist, machte ich mich auch gleich daran, noch die schöne Osterpost für dieses Jahr vorzubereiten. So sind ein paar Karten entstanden, die sich bereits auf den Weg zu ihren Empfängern machen.


Um schnell noch selbst solch süße Ostergrüße zu basteln, benötigt ihr lediglich ein wenig farbigen Tonkarton, Motivpapier, Briefumschlag, Schleifenband, Masking Tape, Schere, Kleber und ein paar Stifte. Ich selbst verwendete für meinen Schriftzug "Frohe Ostern" meine neuen Lieblingsstifte von edding*: die calligraphy pens. Mit denen gelingt auf Anhieb ein schöner schwungvoller Text. Vor allem die kleinste Größe hat es mir angetan, denn damit kann man auch perfekt längere (Grußkarten-) Texte schreiben, sodass sie ordentlich, kreativ und spannend aussehen und nicht so einfach hingekritzelt wie mit einem normalen Kugelschreiber. 


Um selbst solch kleine Osterkarten zu zaubern, benötigt es gar nicht viel Zeit und wenig Aufwand. Faltet zunächst einen festeren Tonkarton auf die passende Größe eines Briefumschlages. Das wird die Grundlage eurer Karte. Anschließend bereitet ihr euren Hasen vor. Falls ihr ihn nicht Freihand auf das Papier vorzeichnen möchtet, dann faltet zunächst ein Schmierblatt in der Mitte und zeichnet an der geschlossenen Kante einen halben Hasen - so wird er schön gleichmäßig. Diese Schablone schneidet ihr sorgfältig aus und legt sie auf das Papier, welches später euer Hase werden soll. Ich habe mich für das klassische Braun bzw. auch für einen kräftigen Grünton entschieden.



Für den Hintergrund der Karte gibt es für mich unendlich viele Möglichkeiten zum Gestalten. So habe ich für ein paar meiner Osterkarten ein Rechteck aus etwas dünnerem Tonpapier oder Motivpapier ausgeschnitten und diesen auf den Hintergrund geklebt. Darauf fixierte ich dann im nächsten Schritt den fertigen kleinen Osterhasen, den ich noch mit einer kleinen Schleife verziert habe. Gemeinsam mit ein paar ausgestanzten Schmetterlingen und dem Schriftzug machte es die Karte perfekt. Bei einer zweiten Variante habe ich statt des Rechtecks mit Masking-Tape den Hintergrund ein wenig mit einem Muster versehen. Erst danach gesellte sich der kleine Osterhase hinzu. 


Passend zu der Karte mit Masking-Tape habe ich auch noch ein paar Eier verziert. Dafür habe ich gekochte Eier mit dem gleichen Masking-Tape versehen, wie auch auf der Karte. Beides zusammen verstecke ich nun gemeinsam in einem Körbchen als kleine Aufmerksamkeit am Ostersonntag.


Bevor ihr euch nun noch selbst an das Basteln setzt, möchte ich natürlich noch die glückliche Gewinnerin meines Give-Aways bekanntgeben! Das schöne Schokoladenset inklusive Osterform von ChocQlate hat gewonnen:


Herzlichen Glückwunsch! Bitte schicke mir deine Kontaktdaten per Mail, damit sich dein Gewinn schnell auf den Weg machen kann.


Habt ihr denn auch ein paar Osterkarten verschickt oder macht ihr das generell zu diesem kleinen Fest nicht? 


Bezugsquellen: 
calligraphy pen: edding*
Tonpapier: Bastelladen
Masking Tape: Tchibo
Schleifenband: Tchibo

*Sponsoring/Kooperation


Donnerstag, 10. April 2014

DIY: Schokolade für Ostern selbstgemacht mit ChocQlate [+ Give-Away]


Als wäre es gestern gewesen, erinnerte ich mich vor ein paar Tagen daran, wie ich im vergangenen Jahr zum Osterfest die kleinen Aufmerksamkeiten und Köstlichkeiten liebevoll verpackte. Nicht zu vergessen meine selbstgemachten Schokoladentafeln, die ich mit getrockneten Erdbeeren, Cranberries und leckerer zartschmelzender Schokolade zubereitet hatte. Zugegeben: Ich liebe das Einschmelzen und Gießen von Schokolade. Allein der süßliche Geruch, der sich in der Küche ausbreitet, lässt mich förmlich selbst dahin schmelzen. Doch nie wäre ich auf die Idee gekommen, solch köstliche Schokolade selbst herzustellen - bis ich auf ChocQlate* traf! 


Bei diesem hübschen Online-Shop kann man die edelsten Zutaten zum Herstellen von Schokolade bestellen. Das Unternehmen legt dabei besonders wert auf fair gehandelte Produkte, sodass man mit dem besten Gewissen seine Schokolade letztlich in hübsche Formen gießen kann. Ein Schokoladen-Set beinhaltet Kakaobutter, Kakaopulver, gemahlene Kakaobohnen, Agavensirup und feinste Vanille. Mit diesen fünf Zutaten und einer kleinen Anleitung konnte ich mich sofort an das wirklich unkomplizierte Herstellen der Schokolade machen. Dazu schmolz ich zunächst die Kakaobutter über dem Wasserbad und gab die restlichen vier Zutaten in eine Schüssel. Erst zum Schluss verrührte ich alles gemeinsam mit der geschmolzenen Kakaobutter, bis eine schöne flüssige Schokoladenmasse entstand, die ich in flache Formen gießen konnte. So entstand meine erste selbstgemachte Zartbitterschokolade als flacher Taler mit schönen Ornamenten. 


Mit der richtigen Mischung zauberte ich neben der Zarbitterschokolade außerdem leckere Vollmilchschokolade. Beide Varianten unterscheiden sich auf jeden Fall bei der Konsistenz und dem Geschmack von üblichen fertigen Schokoladentafeln. Die Schokolade, die ich mit dem Set von ChocQlate herstellte, ist ein wenig krümelig auf der Zunge, aber dennoch zart und sehr schokoladig im Geschmack. Allein das Wissen, dass man die Schokolade tatsächlich selbst hergestellt hat, ist einfach großartig! 
Passend zu Ostern, goss ich neben den Schokotalern auch süße kleine Anhänger, die sich perfekt als essbare Dekoration an meinen kleinen Ostergeschenken machen. Dafür bereitete ich zunächst aus Tonpapier rechteckige Schildchen vor, an die ich die kleinen schokoladigen Osterhasen, Tulpen und Enten mit Bakers Twine band. Mit braunem Geschenkpapier und kleinen ausgestanzten Hasen ist die Osterverpackung damit perfekt und wartet darauf, versteckt zu werden. 



Weitere Osterfiguren aus selbstgemachter Schokolade verpackte ich in - mit grünem Seidenpapier und nochmals mit Bakers Twine dekortierten - Take Out Boxen. So ausgerüstet, kann das Osterfest kommen und die große Nascherei losgehen! 


Na, seid ihr neugierig geworden und wollt gern einmal Schokolade selbst herstellen? Dann habe ich genau das Richtige für euch! Gemeinsam mit ChocQlate darf ich ein komplettes Schokoladen-Set inklusive hübscher Osterform an einen meiner lieben Leser verlosen. Beachtet einfach die folgenden Teilnahmebedingungen:

  • Hinterlasst bis zum 17.04.2014 um 10 Uhr einen Kommentar mit eurem Namen und dem Vermerk, dass ihr gewinnen wollt.
  • Seid/werdet Leser von Alles und Anderes.
  • Zusatzlose gibt es für das Teilen des Give-Aways auf Facebook und/oder auf eurem Blog. (Einfach im Kommentar +FB oder +Blog angeben.) Gern darf dafür das letzte Bild mitgenommen werden. 


Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt. Der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt und ist auch nicht übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Seid ihr nicht volljährig, benötige ich die Einverständniserklärung eurer Eltern.


Bezugsquellen:
Schokoladenset + Formen: ChocQlate*
Bakers Twine: Nanu Nana
Aufkleber "Homemade for you": kukuwaja
Take Out Box: Casa di Falcone 

*Sponsoring/Kooperation



Donnerstag, 3. April 2014

Wenn Träume wahr werden...


Wie vermutlich jedes Kind träumte ich davon, eines Tages ganz tief in die Welt von Mickey Mouse und seinen Freunden einzutauchen. Dieser kleine Traum verfolgte mich bis heute. Auch mit 25 fühle ich mich nicht zu alt, um laut zu quietschen, wenn ich liebevoll gestaltete Geschäfte und leicht kitschige Dekorationen vor mir sehe. Nein, mein Zuhause erblüht nicht in knallbunten Farben oder putzigen Staubfängern. Eher im Gegenteil. Dennoch liebe ich Orte, die zum Träumen einladen und mich fühlen lassen, als säße ich unter dem funkelnden Weihnachtsbaum mit meiner kuschligen Donald-Duck-Figur. So ist es nicht verwunderlich, dass mein Herz höher schlug, als ich im September vergangenen Jahres erfuhr, dass ich eine Reise ins Disneyland Paris gewonnen habe! Ich hüpfte im Dreieck und konnte meine Freude bis heute nicht in Worte fassen. Am Wochenende war es nun soweit. Das lange Warten hatte ein Ende und ich machte mich mit meinem Liebsten und zwei Freunden auf in das große Abenteuer Disneyland!


Wir tauchten ein in eine märchenhafte Welt mit wunderbaren und zauberhaften Details, die uns an jeder Ecke zum Staunen brachte. Minnie Maus, Goofy, Tigger und Aladin liefen uns über den Weg und Cinderella winkte uns zu, als wir mit einer lauten Dampfeisenbahn an ihr vorbei fuhren. Überall sah man glückliche Kindergesichter, gestresste Eltern und noch mehr Menschen, die gemeinsam mit uns völlig hin und weg zu sein schienen von all den unglaublichen Emotionen um sie herum. 



Es roch nach Zuckerwatte, Popcorn und Gummibärchen. An jedem Ort im Park begleitete uns eine passende Filmmusik und überall schienen die verschiedensten Disneyfiguren einfach nur auf uns gewartet zu haben. Da waren die schmerzenden Füße am zweiten Tag im Park ab und an auch ganz schnell wieder vergessen, wenn man wieder etwas ganz Neues vor seiner Nase entdeckte. Mal ganz abgesehen davon, dass man während und nach der Fahrt in den einzelnen spannenden Fahrgeschäften auch ganz schnell wieder die lange Schlange vergessen hatte, an der man zuvor eine gefühlte Ewigkeit angestanden hatte. 




Ich bin glücklich und dankbar, dass mein Kindheitstraum tatsächlich wahr geworden ist. Ich habe jede einzelne Sekunde genossen und bin immer noch verwundert, dass tatsächlich alles der Realität entspricht und ich nicht etwa immer noch in meinem Bett liege und von der Wunderwelt träume. Disneyland ist nicht länger ein Traum, sondern Wirklichkeit für mich. Dieser Ort wird mich mit all seiner Schönheit immer begleiten. Es war wunderbar, alles aus meiner heutigen Sicht zu betrachten. Ich bin begeistert über all die Liebe zum Detail, die mich im Park zum Staunen brachte. Und nicht zuletzt bewundere ich die Menschen, die die ganze Traumwelt zum Leben erwecken und mit ihrem Eifer, der nötigen Freundlichkeit und Gelassenheit die Erlebnisse dort zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. 


Rapunzel: "Was, wenn es nicht so ist, wie ich es mir die ganze Zeit erträumt habe?"
Flynn: "Es wird so sein."
Rapunzel: "Und was, wenn es so ist? Was mache ich denn dann?"
Flynn: "Dann ist es Zeit für einen neuen Traum."
(aus "Rapunzel - Neu verföhnt")


Donnerstag, 27. März 2014

Einfache Schoko-Kirsch-Cupcakes mit Buttercreme-Topping


Von kleinen süßen Cupcakes kann ich ja bekanntlich nicht genug bekommen. Sie sind einfach immer perfekt anzuschauen, sind in der Regel schnell gemacht und schmecken köstlich! Auch meine liebe Freundin Sophia ist jedes Mal von den kleinen Köstlichkeiten begeistert, hat sich selbst aber noch nie getraut, ihre eigenen Meisterwerke auch mit einer Buttercreme als Topping zu verzieren. So habe ich ihr vor ein paar Tagen gezeigt, wie sie die ganz einfach und schnell selbst zubereiten kann - ohne Angst davor zu haben, dass sie nicht gelingen könnte!


Als Grundrezept diente uns eine leckere fruchtige Variante aus dem Buch "Cupcakes und Muffins" vom NGV-Verlag: Schoko-Kirsch-Cupcakes. Lediglich die Buttercreme bereiteten wir auf meine geliebte Art und Weise zu - diese geht schnell und gelingt immer. Um selbst eure Törtchen zu zaubern, benötigt ihr folgende Zutaten (für etwa 14 große Cupcakes): 


Zunächst heizt ihr den Ofen auf 175°C vor. Lasst die Kirschen in einem Sieb abtropfen - und genießt erst einmal ein Gläschen Kirschsaft. Danach rührt ihr die Butter mit Zucker und Vanillezucker schön schaumig und gebt dann die Eier hinzu. Alles gut vermischen. Dann Mehl und Backpulver unter das Butter-Zucker-Gemisch rühren. Nun könnt ihr bereits die Hälfte des Teiges in Muffinförmchen füllen. Zu der zweiten Hälfte des Teiges gebt ihr das Kakaopulver und verrührt alles gut. Verteilt dann den dunklen Teig ebenfalls Förmchen. Zu guter letzt drückt ihr noch jeweils drei bis vier Kirschen in den Teig und lasst letztlich alles 20 bis 25 Minuten im Ofen backen. Holzstäbchenprobe nicht vergessen!


In der Zwischenzeit könnt ihr nun die Buttercreme vorbereiten. Dafür gebt ihr die unbedingt weiche Butter als Flocken in eine Schüssel und rührt anschließend den Puderzucker unter. Wenn alles gut durchmischt ist, gebt ihr das Wasser und nach Belieben Vanillearoma hinzu. Verrührt dann alles so lange, bis eine homogene Masse entsteht. Falls ihr nun noch der Buttercreme eine schöne Farbe verleihen wollte, gebt ihr noch Lebensmittelfarbe hinzu. Sophia und ich griffen dieses Mal kräftig in den Farbtopf und heraus kam ein schönes knalliges Orange.


Sobald die Muffins fertig gebacken sind, lasst ihr sie gut abkühlen. Dann gebt ihr die vorbereitete Buttercreme in eine Spritztülle und verteilt sie gleichmäßig auf den kleinen Küchlein. Zum Schluss das ganze noch mit einer Kirsche verzieren und schon sind eure Schoko-Kirsch-Cupcakes fertig.


Was ist eigentlich euer Lieblingstopping auf euren Cupcakes? Buttercreme, Frischkäse-Topping oder doch die einfache Sahne? Sophia hat auf jeden Fall nach unserer kleinen Backaktion sofort Lust bekommen, die Buttercreme auch das nächste Mal auf ihre Cupcakes zu zaubern. 

Viel Spaß beim Nachbacken! Lasst es euch schmecken!


Freitag, 21. März 2014

Rezension: Hansetochter von Sabine Weiß


Es leben die Semesterferien! Trotz Arbeit habe ich endlich mal wieder die Zeit gefunden, mich den schönen Dingen im Leben zu widmen und es tatsächlich geschafft ein ganzes Buch zu lesen! Okay, ich gebe es zu... ein Buch zu lesen ist in der Tat nicht DIE Leistung schlechthin. Doch ich bin stolz auf mich: Ich habe es seit langem geschafft ein ganzes Buch zu Ende zu lesen. Und das will bei der begrenzten Zeit schon was heißen. Wie gut, dass es da die langen S-Bahnfahrten und schnöden Fernsehprogramme gibt, bei denen man lieber zum Buch greift, als aus dem Fenster zu starren oder sich über schlechte Filme zu ärgern. Heute möchte ich also ein paar Worte zu dem historischen Roman "Hansetochter" von Sabine Weiß loswerden, der mich in den letzten Wochen vom Norden Deutschlands im 14. Jahrhunderts träumen ließ.


Rahmendaten:
Autorin: Sabine Weiß
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 588
ISBN: 978-3-404-16887-3

Zum Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1375. Henrike lebt in Lübeck, ist Tochter eines angesehenen Kaufmanns. Als dieser eines Tages stirbt, bricht ihre gesamte Welt über ihr zusammen. Plötzlich ist ihr ungeliebter Onkel der Vormund ihres Bruderes und von ihr und bringt das gesamte hart erarbeitete Geschäft ihres Vaters durcheinander. Zudem wird Henrike einfach nicht den Verdacht los, dass mehr hinter dem Tod ihres Vaters steckt, als sie denkt...

Zur Autorin:
Sabine Weiß studierte Germanistik, Geschichte und Erziehungwissenschaften, bevor sie sich dem Schreiben von historischen Romanen widmete. 2007 erschien ihr erster Roman über die Wachskünstlerin Marie Tussaud, dem gleich zwei weitere folgten. Auf den Spuren ihrer Figuren zu reisen und direkt vor Ort an den verschiedenen Schauplätzen zu recherchieren, ist für Sabine Weiß das Schönste. Für "Hansetochter" zog es sie in ihre Heimat - den Norden Deutschlands.


Rezension:
Die ersten Seiten des Romans konfrontierten mich sofort mit einer spannenden Situation, in der sich die Hauptfigur Henrike befand. So tauchte ich prompt tief in ihre Welt ein und erlebte Lübeck im 14. Jahrundert beinahe hautnah. Doch nach dem spannenden Auftakt zog sich die weitere Handlung eher mühsam und etwas zäh über die Seiten hin. 
Neben Henrike und ihrer Familie, lernte ich das Handwerk und den Handel in dieser Zeit näher kennen - beinahe mit allen seinen Facetten. Das hier wohl über einige Details gut recherchiert wurde, steht für mich außer Frage. Tatsächlich stieß ich aber immer wieder auf Stellen im Buch, die mich für einen Moment aus der eigentlichen Geschichte wieder hinaus rissen, in dem mir Begriffe, die typisch für diese Zeit waren, auf subtile Art und Weise erklärt wurden. Gerade zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass ich ein gut verpacktes Lehrbuch vor mir hatte, welches mich über die damalige Zeit in der Hanse aufklären wollte. Doch je tiefer ich in die Geschichte von Henrike eintauchte, desto mehr wollte ich erfahren wie es ihr erging. Nach dem ihr Vater auf tragische Weise ums Leben kam, sah sich diese nämlich einigen Wirrungen und Intrigen ausgesetzt, denen sie trotze. Mit viel Sympathie führte mich Henrike weiter durch ihre Welt und ließ mich an ihren Entscheidungen teil haben. Doch die Spannung, die gleich zu Beginn des Romans aufgebaut wurde, wollte auch im Laufe der Geschichte nicht wieder so stark aufleben, so dass ich letztlich das Gefühl hatte, lediglich eine interessant geschriebene Lebensgeschichte vor mir zu haben. War ich jedoch schon mal in dieser Welt, so wollte ich auch nicht mehr so schnell hinaus. Hatte ich mich einmal an die teilweise etwas plump beschriebenen Begriffsklärungen gewöhnt, so wollte ich unbedingt wissen, was noch alles auf Henrike zukam. Überraschende Wendungen gab es leider nicht, dafür wurde ich mit glücklichen Fügungen und letztlich auch einem guten Ende belohnt.


Fazit:
Dass der Roman von Sabine Weiß nett geschrieben ist und gut recherchiert wurde, ist für mich glasklar. Doch ich vermute, dass gerade die penible Recherche die Geschichte und die Handlung um Henrike und ihr Schicksal ein wenig zerstörte. Mir fehlten schlichtweg ein paar überraschende Wendungen oder ein Spannungsbogen, der diese Geschichte interessanter hätte gestalten können. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei "Hansetochter" um einen guten historischen Roman, der dem Leser mit Leichtigkeit begegnet und sich an lauen Frühlingsabenden schnell weg liest. Deshalb vergebe ich dem Roman gut gemeinte drei Sterne. 





Vielen lieben Dank an Blogg dein Buch und Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Donnerstag, 13. März 2014

Frühlingswrap mit Hähnchen im Honig-Sesam-Mantel


Tomaten, Salat und Co. hatten es sich bereits super gemütlich gemacht in meinem Kühlschrank und dennoch schaffte ich es nicht pünktlich bei Inas wunderbaren Aktion "Lets cook together" dabei zu sein! Ganz zerknirscht betrachtete ich also am Montag die tollen Beiträge der fleißigen Bloggerinnen, die einfach besser vorbereitet waren als ich und zum März-Thema tolle gerollte und gewickelte Köstlichkeiten präsentierten. Einen Tag später war der etwas kleine Frust über meine eigene schlechte Organisation aber schon längst wieder vergessen und das hatte ich eindeutig meiner besseren Hälfte zu verdanken. Der Liebe überraschte mich nämlich mit einer kleinen Botschaft inklusive vorbereitetem Salat, Hähnchen und mehr, so dass ich meinen köstlichen Wrap einfach nur noch wickeln und verspeisen musste. Welch ein Luxus! 


Für unseren Frühlingswrap haben wir uns eine fertige Packung Tortilla-Wraps besorgt, die man gerade mal für eine Minute in der Mikrowelle aufwärmen muss. Anschließend habe ich die Tortilla mit Frischkäse bestrichen und frische Basilikumblätter darüber gestreut. Danach habe ich gemischten Salat in die Mitte des Tortilla gegeben. Dazu gesellten sich noch kleine geviertelte Rispentomanten und ein bisschen gewürfelte grüne Gurke. Mit Paprika, die ich ebenfalls zuvor noch in Würfel geschnitten habe, wurde die Salatmischung noch verfeinert. 


Das Highlight des Frühlingswraps ist aber eindeutig das Hähnchen, welches meine bessere Hälfte für mich so perfekt vorbereitet hatte, so dass ich es einfach nur noch zu meiner Salatmischung geben musste. Dafür hat er zunächst Hähnchenbrust (etwa 400g für letztlich sechs Wraps) in Streifen geschnitten und mit etwas Butter in der Pfanne goldbraun angebraten. Anschließend würzte er es mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch. Zum Schluss gab er dann noch einen Esslöffel Honig mit in die Pfanne. Sobald alles schön geschmolzen war und das Hähnchen mit dem Honig ummantelt wurde, streute er nach Belieben Sesamkörner mit in die Pfanne. Alles gut durchgemischt und schon war das Hähnchen im Honig-Sesam-Mantel fertig und fand seinen Platz in meinem Wrap. 


Zum Schluss wickelte ich die Wraps noch zu einer perfekten Rolle. Den unteren Teil drückte ich in diese Rolle, damit beim Essen nicht mein ganzer Salat hinterrücks wieder herauspurzeln konnte. Dank der guten Vorbereitung meines Liebsten konnte ich also in Windeseile ein leckeres Abendessen verspeisen und hatte sogar noch etwas für das Mittagessen am nächsten Tag im Büro übrig. Einfach herrlich! 


Und, wie macht ihr eure Wraps am liebsten?